Trabayo ist vier Wochen online
November 16, 2009 on 6:25 pm by Thomas | In Berlin Scene, Publicity / Marketing, Tools, social commerce | 1 CommentTrabayo ist mein nicht mehr ganz so neues Internetbaby, das ich hier schon mal erwähnt habe. Es geht darum, zu sagen was man kann, das andere brauchen könnten: Cocktails mixen, Babys sitten, Websiten fixen, Rasen mähen usw.
Im ersten Schritt haben wir ein sehr einfaches System entwickelt, mit dem Beschreibungen und Headlines innerhalb von Kategorien erstellt werden können. Fehlt eine Kategorie, kann man den “Fehlt was”-Button benutzen. Interessiert man sich für einen der Services kann man mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen. Die Trennung von Service und Person ermöglicht eine sehr einfache und dennoch granulare Privatsphäreneinstellung, sodass genau angegeben werden kann, wer man ist, wo die Dienstleistung angeboten wird und wer das sehen darf.

Wir sind noch am Anfang und können auch nicht so schnell entwickeln wie ein voll finanziertes Startup, denn zur Zeit bezahlen wir alles selbst und arbeiten neben unseren eigentlichen Jobs daran. Unsere Vision ist aber ein System aufzubauen, das es sehr leicht und angenehm macht, den eigenen Service darzustellen, konkrete Services für andere Vorzuschlagen oder Dienstleistungen zu beschreiben, die andere brauchen könnten und die es daher geben sollte.
Dazu gibt es regelmäßige Updates auf unserem Trabayo-Blog, z.B. wer außer mir noch hinter Trabayo steht, wie wir damit irgendwann auch mal Geld verdienen wollen und dass wir nächsten Samstag, am 21.11., eine Party im Dave Lombardo feiern. Ich würde mich freuen, wenn ihr vorbeikommt, RSVP zur Trabayo Party geht hier.
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Update: Thx to
for adding me to their catalogue. May your visitors be mine!
Shopwindoz Darryl Feldman interview
November 29, 2007 on 2:49 pm by Thomas | In Berlin Scene, Design, Fashion, social commerce | Say something!“Why is online shopping so boring?” asks Darryl Feldman, head of Tsoosaylabs who are the people behind Shopwindoz.com a very intuitive and creative shopping platform, aiming at Microbrands, little shops and creative people who they are giving an environment to market products which you won’t find anywhere on the web.
Here is a little interview I did with Darryl for Blogpiloten.de.
Link: sevenload.com<—307f5f0b958390b139ed84b10d101d3a—>
Betterplace.org – ein Social Network mit gesellschaftlichem Engagement
November 20, 2007 on 2:59 pm by Thomas | In Campaigns, Politics, Webfindings, social commerce | 3 CommentsÜberall wird über Kaioo geredet, eine Online-Community, die, wenn sie erstmal richtig brummt, ihre Werbeerlöse, nach Abzüge der Kosten und aufgeschlüsselt nach einem recht simplen zehn-Gewinner-take-it-all-Votingprinzip an gemeinnützige Organisationen verteilt. Das Ding kriegt massig Presse, zwei Ex-Bertelsmann-Manager sitzen im Vorstand und alle freuen sich, dass es nun eine “echte soziale Community” gebe.
Dabei ist das völliger Quatsch und nicht nur der Spiegel ist dieser frechen Aussage prompt aufgesessen. Sogar eigentlich doch recht gut informierte Start-up-Blogs wie Zweinull, Blognation (Update: Sorry, ebenso, wie ich es beim Werbeblogger übersehen hatte, war mir auch nicht aufgefallen, dass ebenfalls Blognation schon über Betterplace geschrieben hatte) oder Gründernet lassen sich dazu hinreißen, den Claim unkritisch zu übernehmen, viele andere Blogs wie z.B. Werbeblogger folgen.
Dabei gibt es längst eine tatsächlich soziale Community, die den Gemeinnutzgedanken nicht nur als PR-Flagge vor sich herträgt und den Rest lediglich genau wie Facebook, Myspace und Co. aufzieht. Betterplace.org dreht sich nämlich per se um soziales Engagement und bringt Projektverantwortliche aus aller Welt mit Unterstützern (die mit Geld, Zeit oder Know-How helfen) zusammen, die laufend über den Fortgang des Projektes informiert werden. Freundesverknüpfungen sorgen für Vertrauensnetzwerke und machen neue Projekte bekannt.

Nicht, dass ich die Kaioo-Idee per se schlecht finde. Aber mich stört diese Monstranz des “echten Sozialen” – denn das sollte doch wirklich etwas tiefer gehen, als Klingeltöne vermarkten und dann dem Roten Kreuz drei Euro überweisen.
FlowinIMMO: Videoporträt eines beeindruckenden Künstlers
May 14, 2007 on 3:20 pm by Thomas | In Berlin Scene, Movies, Music, Stylewalker, social commerce | 3 Comments
FLowinIMMO ist sicher einer der kreativsten deutschen Wort- und Musikkünstler, der (bisher) eigentlich chronisch unterschätzt und unterbeachtet geblieben ist. Das mag zum einen an der Schwierigkeit liegen, ihn in Klischees einzuordnen, das ging weder während der boomenden Deutsch-Rap Zeiten noch heute, zu vielfältig und kreativ-chaotisch ist sein Werk. Zum anderen sicher an seinem großen Hang zu absoluter Unabhängigkeit, derentwegen er sich mit u.a. mit dem ihm ehemals vertretenden Majorlabel (Universal) anlegte. Inzwischen ergibt sich aber aus diesen beiden Konstanten in seinem Leben (Kreatives Chaos und Unabhängigkeit) ein vielschichtiges und facettenreiches Bild seines Schaffens, das von verschiedensten Alben (alle in Eigenregie, von Musik, Text, Mischung, Grafik bis Vertrieb) bis zu Neuinterpretationen von Mozarts Oper “Cosi Fan Tutte” reicht.
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