“Why is online shopping so boring?” asks Darryl Feldman, head of Tsoosaylabs who are the people behind Shopwindoz.com a very intuitive and creative shopping platform, aiming at Microbrands, little shops and creative people who they are giving an environment to market products which you won’t find anywhere on the web.
Here is a little interview I did with Darryl for Blogpiloten.de.

Link: sevenload.com

Überall wird über Kaioo geredet, eine Online-Community, die, wenn sie erstmal richtig brummt, ihre Werbeerlöse, nach Abzüge der Kosten und aufgeschlüsselt nach einem recht simplen zehn-Gewinner-take-it-all-Votingprinzip an gemeinnützige Organisationen verteilt. Das Ding kriegt massig Presse, zwei Ex-Bertelsmann-Manager sitzen im Vorstand und alle freuen sich, dass es nun eine “echte soziale Community” gebe.

Dabei ist das völliger Quatsch und nicht nur der Spiegel ist dieser frechen Aussage prompt aufgesessen. Sogar eigentlich doch recht gut informierte Start-up-Blogs wie Zweinull, Blognation (Update: Sorry, ebenso, wie ich es beim Werbeblogger übersehen hatte, war mir auch nicht aufgefallen, dass ebenfalls Blognation schon über Betterplace geschrieben hatte) oder Gründernet lassen sich dazu hinreißen, den Claim unkritisch zu übernehmen, viele andere Blogs wie z.B. Werbeblogger folgen.

Dabei gibt es längst eine tatsächlich soziale Community, die den Gemeinnutzgedanken nicht nur als PR-Flagge vor sich herträgt und den Rest lediglich genau wie Facebook, Myspace und Co. aufzieht. Betterplace.org dreht sich nämlich per se um soziales Engagement und bringt Projektverantwortliche aus aller Welt mit Unterstützern (die mit Geld, Zeit oder Know-How helfen) zusammen, die laufend über den Fortgang des Projektes informiert werden. Freundesverknüpfungen sorgen für Vertrauensnetzwerke und machen neue Projekte bekannt.

Betterplace.org How it works

Nicht, dass ich die Kaioo-Idee per se schlecht finde. Aber mich stört diese Monstranz des “echten Sozialen” - denn das sollte doch wirklich etwas tiefer gehen, als Klingeltöne vermarkten und dann dem Roten Kreuz drei Euro überweisen.

FlowinIMMOFLowinIMMO ist sicher einer der kreativsten deutschen Wort- und Musikkünstler, der (bisher) eigentlich chronisch unterschätzt und unterbeachtet geblieben ist. Das mag zum einen an der Schwierigkeit liegen, ihn in Klischees einzuordnen, das ging weder während der boomenden Deutsch-Rap Zeiten noch heute, zu vielfältig und kreativ-chaotisch ist sein Werk. Zum anderen sicher an seinem großen Hang zu absoluter Unabhängigkeit, derentwegen er sich mit u.a. mit dem ihm ehemals vertretenden Majorlabel (Universal) anlegte. Inzwischen ergibt sich aber aus diesen beiden Konstanten in seinem Leben (Kreatives Chaos und Unabhängigkeit) ein vielschichtiges und facettenreiches Bild seines Schaffens, das von verschiedensten Alben (alle in Eigenregie, von Musik, Text, Mischung, Grafik bis Vertrieb) bis zu Neuinterpretationen von Mozarts Oper “Cosi Fan Tutte” reicht.
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