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	<title>Stylewalker &#187; Politics</title>
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	<description>Music, Lifestyle, Science</description>
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		<title>Entweder Broder &#8211; eine schmerzhaft witzige Deutschland Doku</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 14:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[tv]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Er ist ein fieser Zyniker, aber leider sehr komisch. Wenn <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henryk_M._Broder">Henryk M. Broder</a>, polnischer Jude, zusammen mit <a href="http://www.taz.de/!40306/">Hamed Abdel-Samad</a>, deutsch-ägyptischer Ex-Islamist mit einem bunten Auto durch Deutschland fährt, legen die beiden die Absurditäten unseres gut organisierten Landes frei. &#8220;<a href="http://www.daserste.de//unterhaltung/allround_dyn~uid,di3qh82jy9vvyipy~cm.asp">Entweder Broder &#8211; die Deutschlandsafari</a>&#8221; ist eine Reihe von Vor-Ort-Interviews, unterbrochen durch Reflektionen der beiden im Auto, hinter Wunderbaum und auf Leoparden-Sitzbezügen, die an den Stellen genauer hinschauen, an denen Menschen denken, sie hätten das Gute und Richtige verstanden. </p>
<p>Es gibt zwei Staffeln, das Video unten ist die allererste Folge. Ich habe noch nicht alle Folgen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Entweder_Broder_%E2%80%93_Die_Deutschland-Safari#Staffel_1">ersten Staffel gesehen</a>, aber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Entweder_Broder_%E2%80%93_Die_Deutschland-Safari#Staffel_2">die zweite</a> scheint mir etwas feinsinniger zu sein, in der ersten zieht Broder noch als Stele verkleidet los, um sich unter die Geburtstagsfeier des Holocaust-Mahnmals zu mischen. Aber es ist eben auch sehr komisch.</p>
<p>Die Interviews sind gut, die beiden schaffen es, die Menschen frei zum sprechen zu bringen und dabei die kleinen und großen Merkwürdigkeiten von Nazis,  Verschwörungstheoretikern, Weltrettern und Armutsbekämpfern zu Tage zu bringen. In er zweiten Staffel treffen wir einen Berufsdemonstranten, besuchen UFO- und Klimakongresse, Claudia Roth beim Shoppen, einen Hartz4-Anwalt, der Geld vom Staat bekommt, egal ob er verliert oder gewinnt, einen Zauberer, der sehr strenge Auflagen für sein Kaninchen bekommt und schauen einer gymnasialen Klima-AG zu. Wenn die Kinder dann freudestrahlend erklären, dass sie unangemeldete Besuche in den Klassen machen und aufschreiben wer nicht richtig lüftet, wird einem doch etwas mulmig zumute. Mulmig wird es auch schon in der erstem Folge, bei diesem, im Video zu sehenden Cafe-Betreiber, der sehr eigen zwischen dem Muslim-sein für Männer und der Ansprüche an Frauen unterscheidet: &#8220;bei der Frau geht dann eben die Ehe, Charakter, äh, wie heißt das, äh, der Ruf kaputt&#8221;. Kein Sex vor der Ehe für die Frauen, aber Sex für die Männer, ja wie soll das denn rein logisch überhaupt gehen?</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/t6nZT1MssGg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das ganze geschieht jedoch eigentlich nicht ohne Herz und Menschenliebe, die vorgestellten Personen kommen fast allesamt ganz gut weg, eine Abreibung bekommen dabei die dahinter steckenden Menschenbilder und Weltanschauungen, sowie die Bürokratie, das System, das sich dadurch am Laufen hält. Heimlicher Held der vier aktuellen Folgen, die es zur Zeit in der <a href="http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/5835358_entweder-broder---die-deutschland-safari?buchstabe=E">Mediathek</a> zu sehen gibt, ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gunter_Gabriel">Gunther Gabriel</a>, Schlagersänger und Aufstehmännchen, der erzählt, was er alles gemacht hat um über die Runden zu kommen, ohne den Glauben an sich zu verlieren. Diesen Self-Made-Man findet Broder natürlich klasse: &#8220;Das ist wie eine Therapiestunde, man geht rein und kommt gut gelaunt wieder raus&#8221;. Tatsächlich finde auch ich Gabriels hemdsärmeligen Unternehmungsgeist durchaus inspirierend. </p>
<p>Man kann von Broder halten was man will, er provoziert gerne, ist öffentlichen Personen gegenüber rücksichtslos, kommt nie ohne Nazi-Vergleich aus, ist radikal liberal bis hin zur Toleranz der Intoleranz bzw. umgekehrt, leugnet den Klimawandel leidenschaftlich und hat äußerst selten konstruktive Vorschläge für die Gesellschaft, die er permanent seziert und kritisiert. Aber mit diesen spöttische Autopsien bringt er zumindest mich an einen Punkt, an dem ich erst zusammen zucke, mich dann aber doch dafür entscheide zu lachen. Und zu lachen, und vor allem über sich zu lachen, macht die Welt sicher auch nicht schlechter. Und Broder schließlich doch noch zum Weltverbesserer.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist ein fieser Zyniker, aber leider sehr komisch. Wenn <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henryk_M._Broder">Henryk M. Broder</a>, polnischer Jude, zusammen mit <a href="http://www.taz.de/!40306/">Hamed Abdel-Samad</a>, deutsch-ägyptischer Ex-Islamist mit einem bunten Auto durch Deutschland fährt, legen die beiden die Absurditäten unseres gut organisierten Landes frei. &#8220;<a href="http://www.daserste.de//unterhaltung/allround_dyn~uid,di3qh82jy9vvyipy~cm.asp">Entweder Broder &#8211; die Deutschlandsafari</a>&#8221; ist eine Reihe von Vor-Ort-Interviews, unterbrochen durch Reflektionen der beiden im Auto, hinter Wunderbaum und auf Leoparden-Sitzbezügen, die an den Stellen genauer hinschauen, an denen Menschen denken, sie hätten das Gute und Richtige verstanden. </p>
<p>Es gibt zwei Staffeln, das Video unten ist die allererste Folge. Ich habe noch nicht alle Folgen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Entweder_Broder_%E2%80%93_Die_Deutschland-Safari#Staffel_1">ersten Staffel gesehen</a>, aber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Entweder_Broder_%E2%80%93_Die_Deutschland-Safari#Staffel_2">die zweite</a> scheint mir etwas feinsinniger zu sein, in der ersten zieht Broder noch als Stele verkleidet los, um sich unter die Geburtstagsfeier des Holocaust-Mahnmals zu mischen. Aber es ist eben auch sehr komisch.</p>
<p>Die Interviews sind gut, die beiden schaffen es, die Menschen frei zum sprechen zu bringen und dabei die kleinen und großen Merkwürdigkeiten von Nazis,  Verschwörungstheoretikern, Weltrettern und Armutsbekämpfern zu Tage zu bringen. In er zweiten Staffel treffen wir einen Berufsdemonstranten, besuchen UFO- und Klimakongresse, Claudia Roth beim Shoppen, einen Hartz4-Anwalt, der Geld vom Staat bekommt, egal ob er verliert oder gewinnt, einen Zauberer, der sehr strenge Auflagen für sein Kaninchen bekommt und schauen einer gymnasialen Klima-AG zu. Wenn die Kinder dann freudestrahlend erklären, dass sie unangemeldete Besuche in den Klassen machen und aufschreiben wer nicht richtig lüftet, wird einem doch etwas mulmig zumute. Mulmig wird es auch schon in der erstem Folge, bei diesem, im Video zu sehenden Cafe-Betreiber, der sehr eigen zwischen dem Muslim-sein für Männer und der Ansprüche an Frauen unterscheidet: &#8220;bei der Frau geht dann eben die Ehe, Charakter, äh, wie heißt das, äh, der Ruf kaputt&#8221;. Kein Sex vor der Ehe für die Frauen, aber Sex für die Männer, ja wie soll das denn rein logisch überhaupt gehen?</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/t6nZT1MssGg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das ganze geschieht jedoch eigentlich nicht ohne Herz und Menschenliebe, die vorgestellten Personen kommen fast allesamt ganz gut weg, eine Abreibung bekommen dabei die dahinter steckenden Menschenbilder und Weltanschauungen, sowie die Bürokratie, das System, das sich dadurch am Laufen hält. Heimlicher Held der vier aktuellen Folgen, die es zur Zeit in der <a href="http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/5835358_entweder-broder---die-deutschland-safari?buchstabe=E">Mediathek</a> zu sehen gibt, ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gunter_Gabriel">Gunther Gabriel</a>, Schlagersänger und Aufstehmännchen, der erzählt, was er alles gemacht hat um über die Runden zu kommen, ohne den Glauben an sich zu verlieren. Diesen Self-Made-Man findet Broder natürlich klasse: &#8220;Das ist wie eine Therapiestunde, man geht rein und kommt gut gelaunt wieder raus&#8221;. Tatsächlich finde auch ich Gabriels hemdsärmeligen Unternehmungsgeist durchaus inspirierend. </p>
<p>Man kann von Broder halten was man will, er provoziert gerne, ist öffentlichen Personen gegenüber rücksichtslos, kommt nie ohne Nazi-Vergleich aus, ist radikal liberal bis hin zur Toleranz der Intoleranz bzw. umgekehrt, leugnet den Klimawandel leidenschaftlich und hat äußerst selten konstruktive Vorschläge für die Gesellschaft, die er permanent seziert und kritisiert. Aber mit diesen spöttische Autopsien bringt er zumindest mich an einen Punkt, an dem ich erst zusammen zucke, mich dann aber doch dafür entscheide zu lachen. Und zu lachen, und vor allem über sich zu lachen, macht die Welt sicher auch nicht schlechter. Und Broder schließlich doch noch zum Weltverbesserer.</p>
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		<title>The story of Alessio Rastani, the trader</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2011/09/27/the-story-of-alessio-rastani-the-trader/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2011/09/27/the-story-of-alessio-rastani-the-trader/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 13:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>‎&#8221;I am a trader. We traders don&#8217;t care how you&#8217;re going to fix the economy. I dream about recession every night because you can make money in a recession.&#8221; This interview at BBC shocked viewers worldwide by its blatant openness and brutal honesty. It shows the total ignorance of financial market professionals towards the well being of the economy and its effect on the people. <a href="http://twitter.com/#!/alessiorastani">Alessio Rastani</a>, a trader from London speaks about how they profit from worldwide recession and debt crisis of countries and what techniques can be used to strengthen the effect of a declining market allowing hedge funds to make money by placing bets on countries going bankrupt or crashing stock values. </p>
<p><iframe width="550" height="309" src="http://www.youtube.com/embed/aC19fEqR5bA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>It&#8217;s ironic that BBC reporter Robert Peston shortly <a href="http://twitter.com/#!/Peston/status/118653594286292993">believed</a> that they were set up by satirical cultural jamming group Yes Men because nobody would believe a trader would be so open about his views of the world. Shortly later, <a href="http://twitter.com/#!/Peston/status/118655295739265024">he confirmed</a> that this interview was actually legit and Forbes just published an <a href="http://www.forbes.com/sites/emilylambert/2011/09/27/trader-or-prankster-we-called-alessio-rastani-and-asked/">interview with Rastani</a>, stating him &#8220;I trade the momentum&#8221;. Right now his <a href="http://www.facebook.com/alessiorastani">Facebook wall</a> is full of hate, as you can see below but to be honest: Rastani does not really say something new. Everybody knows that there is a lot of money to make if you push the right buttons in a crisis. Rastani is a freelance trader, he works from home and actually he is only one in thousands of people who move money in the market. But he gives the anonymous and abstract thing &#8220;financial markets&#8221; a face. </p>
<p>People cannot understand what these markets are and why they have such a great influence on their jobs, their pensions, the news and politicians everyday. It&#8217;s a conglomerate of people, institutions, robots who all act according to different rules and nobody understands the motivations or mechanisms fully. Whenever a person pops up, the boss of a bank, a hedge fund manager or a freelancer trader who speaks his mind people get furious. But Rastani is only a small piece a big system, so don&#8217;t shoot the messenger. On the contrary, you actually have to pay the guy some respect for his honesty and transparency. In the Forbes interview is surprised by the attention he gets and says: &#8220;I think it’s overblown. I have no idea why I’m getting this attention. I don’t think it was news. For someone to say what I said, I thought everybody already knew this kind of stuff. The big players of funds rule the world, I don’t think that was news.&#8221; And sad but true, he is probably right.</p>
<p><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-09-27-um-15.02.52-e1317128622432.png" alt="" title="Bildschirmfoto 2011-09-27 um 15.02.52" width="550" height="357" class="alignleft size-full wp-image-2008" /></p>
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<p><iframe width="550" height="309" src="http://www.youtube.com/embed/aC19fEqR5bA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>It&#8217;s ironic that BBC reporter Robert Peston shortly <a href="http://twitter.com/#!/Peston/status/118653594286292993">believed</a> that they were set up by satirical cultural jamming group Yes Men because nobody would believe a trader would be so open about his views of the world. Shortly later, <a href="http://twitter.com/#!/Peston/status/118655295739265024">he confirmed</a> that this interview was actually legit and Forbes just published an <a href="http://www.forbes.com/sites/emilylambert/2011/09/27/trader-or-prankster-we-called-alessio-rastani-and-asked/">interview with Rastani</a>, stating him &#8220;I trade the momentum&#8221;. Right now his <a href="http://www.facebook.com/alessiorastani">Facebook wall</a> is full of hate, as you can see below but to be honest: Rastani does not really say something new. Everybody knows that there is a lot of money to make if you push the right buttons in a crisis. Rastani is a freelance trader, he works from home and actually he is only one in thousands of people who move money in the market. But he gives the anonymous and abstract thing &#8220;financial markets&#8221; a face. </p>
<p>People cannot understand what these markets are and why they have such a great influence on their jobs, their pensions, the news and politicians everyday. It&#8217;s a conglomerate of people, institutions, robots who all act according to different rules and nobody understands the motivations or mechanisms fully. Whenever a person pops up, the boss of a bank, a hedge fund manager or a freelancer trader who speaks his mind people get furious. But Rastani is only a small piece a big system, so don&#8217;t shoot the messenger. On the contrary, you actually have to pay the guy some respect for his honesty and transparency. In the Forbes interview is surprised by the attention he gets and says: &#8220;I think it’s overblown. I have no idea why I’m getting this attention. I don’t think it was news. For someone to say what I said, I thought everybody already knew this kind of stuff. The big players of funds rule the world, I don’t think that was news.&#8221; And sad but true, he is probably right.</p>
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		<item>
		<title>Nahrungsmittelspekulation</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2011/08/06/nahrungsmittelspekulation/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 10:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Was einst als Absicherung für Produzenten und Verarbeiter begann, ist inzwischen zu einem großen Spekulationsgeschäft geworden: Termingeschäfte (Futures und Forwards) auf Nahrungsmittel wie Weizen, Reis oder Soja. Das Volumen dieser Termingeschäfte ist in den letzten Jahren massiv gestiegen und inzwischen ein attraktiver Markt für reine Finanzgeschäfte. Der Wert der gehandelten Futures, Forwards und ihrer Derivate überstieg schon 2007 den Wert der real existierenden Nahrungsmittel um mehr als das 30fache. Bei den Geschäften geht es den Akteuren nicht mehr um die Absprache über einen zukünftigen Preis (z.B. für die Ernte im nächsten Jahr, was beiden Seiten Planungssicherheit gibt) sondern um Renditen aus Preisschwankungen der gehandelten Papiere. </p>
<p>Der &#8220;Nebeneffekt&#8221; dieses Handels: steigende Preise für Weizen, Reis und andere Grundnahrungsmittel. Während wir in westlichen Ländern ca. 10% unseres Einkommens für essen ausgeben, sind es in Entwicklungsländern im Durchschnitt mehr als 60%. Steigende Preise für Lebensmittel sind also sofort und direkt existenzbedrohend. Der Film der NGO <a href="http://www.weed-online.org/">Weed (World Economy, Ecology and Development) </a>erklärt diesen Zusammenhang sehr nüchtern und anschaulich. </p>
<p><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/X32bhc9EB_I" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Was einst als Absicherung für Produzenten und Verarbeiter begann, ist inzwischen zu einem großen Spekulationsgeschäft geworden: Termingeschäfte (Futures und Forwards) auf Nahrungsmittel wie Weizen, Reis oder Soja. Das Volumen dieser Termingeschäfte ist in den letzten Jahren massiv gestiegen und inzwischen ein attraktiver Markt für reine Finanzgeschäfte. Der Wert der gehandelten Futures, Forwards und ihrer Derivate überstieg schon 2007 den Wert der real existierenden Nahrungsmittel um mehr als das 30fache. Bei den Geschäften geht es den Akteuren nicht mehr um die Absprache über einen zukünftigen Preis (z.B. für die Ernte im nächsten Jahr, was beiden Seiten Planungssicherheit gibt) sondern um Renditen aus Preisschwankungen der gehandelten Papiere. </p>
<p>Der &#8220;Nebeneffekt&#8221; dieses Handels: steigende Preise für Weizen, Reis und andere Grundnahrungsmittel. Während wir in westlichen Ländern ca. 10% unseres Einkommens für essen ausgeben, sind es in Entwicklungsländern im Durchschnitt mehr als 60%. Steigende Preise für Lebensmittel sind also sofort und direkt existenzbedrohend. Der Film der NGO <a href="http://www.weed-online.org/">Weed (World Economy, Ecology and Development) </a>erklärt diesen Zusammenhang sehr nüchtern und anschaulich. </p>
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		<title>Der deutsche Krieg um die Leitkultur</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2010/10/19/der-deutsche-krieg-um-die-leitkultur/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 10:42:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8220;Mulitkulti ist tot!&#8221; schmettert Seehofer dem donnernden Applaus der Jungen Union Versammlung entgegen. Und &#8220;Wir kämpfen für die deutsche Leitkultur!&#8221; Man steht fassungslos davor, liest fassungslos die Kommentare auf diesem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-NP2Y528wDU">YouTube-Video</a> und fragt sich: Welchen Krieg kämpfen diese Menschen? Könnte es sein, dass Deutschland vielleicht doch nicht so weltoffen und tolerant ist wie die fröhliche Fußball-Patriotismus uns glauben machen wollte? Was haben diese Menschen konkret für ein Problem, welche Angst treibt sie um? Man weiß es nicht und das ist eigentlich das Schlimme am Ganzen. </p>
<p>Die Zuwanderung ist <a href="http://blog.zeit.de/joerglau/2010/10/13/zuwanderer-aus-anderen-kulturkreisen_4240">seit Jahren rückläufig</a>, mehr Menschen ziehen z.B. von Deutschland in die Türkei als umgekehrt. Wir haben, im Gegensatz zu vielen westlichen Staaten wie Kanada oder Australien, kein vernünftiges Einwanderungskonzept, um Talente nach Deutschland zu holen. Es geht sogar so weit, dass Menschen, die an deutschen Universitäten ausgebildet wurden, danach das Land wieder verlassen müssen. Wir haben also de facto überhaupt keine Zuwanderung! Wir haben Menschen, die auf Deutschkurse warten, deren <a href="http://www.spd.de/aktuelles/News/3408/20100922_schwarz_gelb_kuerzt_geld_fuer_deutschkurse.html">Budget gekürzt wurde</a>. Wir haben Einbürgerungstests, die mancher Deutscher nicht bestehen würde. Wir haben <a href="http://blog.zeit.de/joerglau/2010/10/18/merkels-multikulti-bashing-von-indien-aus-gesehen_4255">keine doppelte Staatsbürgerschaft</a>, also auch kein &#8220;Multikulti&#8221;. Worum geht es also? Geht es um Zwangsheiraten? Oder um Familiengerichte? Geht es um Burkas? Dann lasst uns darüber reden! Geht es um schlechte Schulabschlüsse, um Gewalt an Schulen? Dann sollten wir genau darüber reden! Aber diese diffuse &#8220;Schluss jetzt&#8221;-Rhetorik mit Kriegsmetaphern bedient völlig irrationale Ängste und genau das macht mir Angst. </p>
<p>Es ist offensichtlich, dass es Taktik der CDU ist, genau diese Menschen einzufangen damit sie sich nicht noch rechteren Parteien oder der Linken zuwenden. Aber damit beschwören sie einen Krieg um eine deutsche Leitkultur, der gefährlich enden könnte. Sie beleidigen all jene, die hier Geschäfte aufgebaut, dieses Land geformt, ihre Kinder hier aufgezogen haben. Sie beleidigen all jene, die in Deutschland eine Zukunft gesehen haben und eine Umgebung in der man kreativ, unternehmerisch, erfolgreich und sicher leben kann. Und sie beleidigen mich, denn ich werde mir nicht von Horst Seehofer oder Angela Merkel meine Kultur vorschreiben lassen. Wenn sie Krieg wollen, werden sie ihn kriegen. </p>
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<p>Die Zuwanderung ist <a href="http://blog.zeit.de/joerglau/2010/10/13/zuwanderer-aus-anderen-kulturkreisen_4240">seit Jahren rückläufig</a>, mehr Menschen ziehen z.B. von Deutschland in die Türkei als umgekehrt. Wir haben, im Gegensatz zu vielen westlichen Staaten wie Kanada oder Australien, kein vernünftiges Einwanderungskonzept, um Talente nach Deutschland zu holen. Es geht sogar so weit, dass Menschen, die an deutschen Universitäten ausgebildet wurden, danach das Land wieder verlassen müssen. Wir haben also de facto überhaupt keine Zuwanderung! Wir haben Menschen, die auf Deutschkurse warten, deren <a href="http://www.spd.de/aktuelles/News/3408/20100922_schwarz_gelb_kuerzt_geld_fuer_deutschkurse.html">Budget gekürzt wurde</a>. Wir haben Einbürgerungstests, die mancher Deutscher nicht bestehen würde. Wir haben <a href="http://blog.zeit.de/joerglau/2010/10/18/merkels-multikulti-bashing-von-indien-aus-gesehen_4255">keine doppelte Staatsbürgerschaft</a>, also auch kein &#8220;Multikulti&#8221;. Worum geht es also? Geht es um Zwangsheiraten? Oder um Familiengerichte? Geht es um Burkas? Dann lasst uns darüber reden! Geht es um schlechte Schulabschlüsse, um Gewalt an Schulen? Dann sollten wir genau darüber reden! Aber diese diffuse &#8220;Schluss jetzt&#8221;-Rhetorik mit Kriegsmetaphern bedient völlig irrationale Ängste und genau das macht mir Angst. </p>
<p>Es ist offensichtlich, dass es Taktik der CDU ist, genau diese Menschen einzufangen damit sie sich nicht noch rechteren Parteien oder der Linken zuwenden. Aber damit beschwören sie einen Krieg um eine deutsche Leitkultur, der gefährlich enden könnte. Sie beleidigen all jene, die hier Geschäfte aufgebaut, dieses Land geformt, ihre Kinder hier aufgezogen haben. Sie beleidigen all jene, die in Deutschland eine Zukunft gesehen haben und eine Umgebung in der man kreativ, unternehmerisch, erfolgreich und sicher leben kann. Und sie beleidigen mich, denn ich werde mir nicht von Horst Seehofer oder Angela Merkel meine Kultur vorschreiben lassen. Wenn sie Krieg wollen, werden sie ihn kriegen. </p>
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		<title>Erster Co:llaboratory Bericht fertig und online</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2010/07/02/erster-collaboratory-bericht-fertig-und-online/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 17:09:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stylewalker.net/?p=1544</guid>
		<description><![CDATA[<p>Das erste Ergebnis des <a href="http://www.stylewalker.net/2010/04/09/umfrage-zu-internet-und-gesellschaft/">im April gestarteten</a> Internet &#038; Gesellschaft Expertenkreises liegt nun vor. In seinem ersten Bericht gibt das “Co:llaboratory” einen Überblick über das Stimmungsbild zu verschiedenen Aspekten der Internet-Innovationskultur und stellt Handlungsoptionen für verschiedene Entscheidungsträger vor. Es geht u.a. um die Themen globaler vs nationalstaatlicher Regulierung (hier <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Hy9u0GdqKiI">mein Beitrag</a> dazu auf dem <a href="http://www.youtube.com/Collaboratoryde">Co:llaboratory YouTube Channel</a>), Datenschutz und Privatheit, Arbeitsumfelder, Anonymität, Medienkompetenz und Urheberrecht. Die Ergebnisse sind durchaus interessant, vor allem an den Stellen, an denen wenig Einigkeit bestand. Das gesamte Dokument gibt es <a href="https://sites.google.com/site/igcollaboratory/home/abschlussbericht-innovationskultur-in-der-digitalen-gesellschaft/AbschlussberichtIGCollaboratoryInnovationskulturDigitaleGesellschaftJuli2010.pdf?attredirects=0">hier zum Download</a>.</p>
<p>Ich hatte die Freude, daran mitzuarbeiten und in einem illustren <a href="https://sites.google.com/site/igcollaboratory/home/expertenliste">Expertenkreis</a> zunächst gegensätzliche Thesenpaare zu formulieren, die wir dann im Rahmen einer Umfrage zur Option stellten. Wichtiger als die Entscheidung für eine der beiden Thesen waren aber die qualitativen Beiträge, die die Thesen provozieren sollten und haben. Die Ergebnisse des jetzt vorliegenden Berichts basieren auf dieser Umfrage unter mehr als 530 Experten und Netzbürgern und wurden auf Grundlage von 2.300 qualitativen Statements erarbeitet. </p>
<p>Weiter zu den Details und Ergebnissen. <span id="more-1544"></span></p>
<p>Positionen und Empfehlungen des Abschlussberichts:</p>
<p><strong>Internet Governance und Standardisierung</strong>: Das “Co:llaboratory” befürwortet eine regional-global gemischte Selbstregulierung des Internets und hält diese Strategie auch für am ehesten umsetzbar. Ausgehend von global gültigen Mindeststandards sollten diese Raum für kulturelle, nationale und gruppenspezifische Besonderheiten lassen. Bei der Setzung von Standards wurden sowohl marktliberale als auch staatlich-regulatorische Ansätze vertreten. Insgesamt zeigte sich jedoch eine Präferenz für die bislang als erfolgreich empfundene Selbstregulierung des Internets.<br />
<strong><br />
Datenschutz und Arbeitsumfeld</strong>: Eine große Mehrheit der Befragten sieht die Digitalisierung und Bündelung persönlicher Daten im Internet kritisch. Die anonyme Nutzung des Internets wird mehrheitlich als unverzichtbares Grundprinzip des Internets eingestuft. Insbesondere die Privatwirtschaft aber auch staatliche Stellen werden zu Datensparsamkeit aufgefordert. Im Zweifelsfall müsse gelten: pro Privatsphäre. Vom Grundsatz her wird ein “Opt-In” für den Datenschutz gefordert. Der Staat müsse einen funktionierenden Regelungsrahmen schaffen und seinen Bürgern Werkzeuge an die Hand geben, damit sie auf den Missbrauch ihrer Daten reagieren können. </p>
<p>In der Arbeitswelt empfiehlt der Expertenkreis, Internet- und IT-Innovationen stärker zu fördern. Zugleich sollten zum Schutz von Arbeitnehmern vor übermäßiger Überwachung durch ihre Arbeitgeber sowohl das gesetzliche Regelwerk ausgearbeitet als auch innerbetriebliche Prüfungen und Vereinbarungen zum Arbeitnehmerdatenschutz in Betracht gezogen werden.</p>
<p><strong>Medienkompetenz und Demokratie</strong> : Mehrheitlich schreiben die Befragten dem Internet sowie internet-basierten Innovationen positive Effekte auf die Chancengleichheit in der Gesellschaft zu. Deshalb müssen Medienkompetenz gestärkt und Zugangshürden abgebaut werden, um Tendenzen der digitalen Spaltung („Digital Divide“) zu begegnen und alle Bevölkerungsteile gleichermaßen an der Wissensgesellschaft teilhaben zu lassen. Empfohlen werden informelle Bildungsinitiativen zur Vermittlung von Medienkompetenz sowie der Auf- und Ausbau spezieller Fortbildungsangebote. Zudem müsse der Zugang zum Internet in die Berechnungsgrundlage für die ALG-II-Sätze einfließen.</p>
<p>Traditionelle Schwachpunkte der demokratischen Gesellschaftsordnung könnten in der Online-Welt abgebaut werden. Neue Formen der Kommunikation im Netz könnten dabei zweierlei bewirken: 1. sie gleichen Schwächen der Massenmedien als demokratische Kontrollinstanz aus, 2. sie erleichtern Teilhabe und Engagement der Bürger in der Parteiendemokratie. Die Experten empfehlen, eDemocracy und eParticipation durch Online-Beteiligungsplattformen weiter zu stärken. Innovative Ansätze sollten in Pilotversuchen erprobt und bei Erfolg schneller verbreitet werden. Staatliche Institutionen sollten öffentliche Informationen leichter zugänglich machen.<br />
<strong><br />
Rechtsrahmen und geistiges Eigentum </strong>: Rund zwei Drittel der Befragten halten mit Blick auf die Innovationskraft des Internet eine Veränderung des bestehenden Rechtsrahmens zum geistigen Eigentum für erforderlich. Zentrale Bedeutung habe dabei das Urheber- und Patentrecht. Der Schutz geistiger Leistungen wird als sehr wichtig eingestuft, dennoch leide das aktuelle Urheberrecht unter einem Mangel an Ausgewogenheit, zugunsten der Verwertungsindustrie und zulasten von Urhebern und Internetnutzern. Statt einer Reform fordern viele Experten und Befragte ein von Grund auf neu geschriebenes Urheberrechtsgesetz. Vor- und Nachteile zusätzlicher Pauschalsysteme (z.B. Kulturflatrate) oder Urheberrechtsschranken müssten intensiver diskutiert werden. Alle mit öffentlichen Mitteln entstandenen Werke und Daten sollten von Beginn an gemeinfrei sein.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das erste Ergebnis des <a href="http://www.stylewalker.net/2010/04/09/umfrage-zu-internet-und-gesellschaft/">im April gestarteten</a> Internet &#038; Gesellschaft Expertenkreises liegt nun vor. In seinem ersten Bericht gibt das “Co:llaboratory” einen Überblick über das Stimmungsbild zu verschiedenen Aspekten der Internet-Innovationskultur und stellt Handlungsoptionen für verschiedene Entscheidungsträger vor. Es geht u.a. um die Themen globaler vs nationalstaatlicher Regulierung (hier <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Hy9u0GdqKiI">mein Beitrag</a> dazu auf dem <a href="http://www.youtube.com/Collaboratoryde">Co:llaboratory YouTube Channel</a>), Datenschutz und Privatheit, Arbeitsumfelder, Anonymität, Medienkompetenz und Urheberrecht. Die Ergebnisse sind durchaus interessant, vor allem an den Stellen, an denen wenig Einigkeit bestand. Das gesamte Dokument gibt es <a href="https://sites.google.com/site/igcollaboratory/home/abschlussbericht-innovationskultur-in-der-digitalen-gesellschaft/AbschlussberichtIGCollaboratoryInnovationskulturDigitaleGesellschaftJuli2010.pdf?attredirects=0">hier zum Download</a>.</p>
<p>Ich hatte die Freude, daran mitzuarbeiten und in einem illustren <a href="https://sites.google.com/site/igcollaboratory/home/expertenliste">Expertenkreis</a> zunächst gegensätzliche Thesenpaare zu formulieren, die wir dann im Rahmen einer Umfrage zur Option stellten. Wichtiger als die Entscheidung für eine der beiden Thesen waren aber die qualitativen Beiträge, die die Thesen provozieren sollten und haben. Die Ergebnisse des jetzt vorliegenden Berichts basieren auf dieser Umfrage unter mehr als 530 Experten und Netzbürgern und wurden auf Grundlage von 2.300 qualitativen Statements erarbeitet. </p>
<p>Weiter zu den Details und Ergebnissen. <span id="more-1544"></span></p>
<p>Positionen und Empfehlungen des Abschlussberichts:</p>
<p><strong>Internet Governance und Standardisierung</strong>: Das “Co:llaboratory” befürwortet eine regional-global gemischte Selbstregulierung des Internets und hält diese Strategie auch für am ehesten umsetzbar. Ausgehend von global gültigen Mindeststandards sollten diese Raum für kulturelle, nationale und gruppenspezifische Besonderheiten lassen. Bei der Setzung von Standards wurden sowohl marktliberale als auch staatlich-regulatorische Ansätze vertreten. Insgesamt zeigte sich jedoch eine Präferenz für die bislang als erfolgreich empfundene Selbstregulierung des Internets.<br />
<strong><br />
Datenschutz und Arbeitsumfeld</strong>: Eine große Mehrheit der Befragten sieht die Digitalisierung und Bündelung persönlicher Daten im Internet kritisch. Die anonyme Nutzung des Internets wird mehrheitlich als unverzichtbares Grundprinzip des Internets eingestuft. Insbesondere die Privatwirtschaft aber auch staatliche Stellen werden zu Datensparsamkeit aufgefordert. Im Zweifelsfall müsse gelten: pro Privatsphäre. Vom Grundsatz her wird ein “Opt-In” für den Datenschutz gefordert. Der Staat müsse einen funktionierenden Regelungsrahmen schaffen und seinen Bürgern Werkzeuge an die Hand geben, damit sie auf den Missbrauch ihrer Daten reagieren können. </p>
<p>In der Arbeitswelt empfiehlt der Expertenkreis, Internet- und IT-Innovationen stärker zu fördern. Zugleich sollten zum Schutz von Arbeitnehmern vor übermäßiger Überwachung durch ihre Arbeitgeber sowohl das gesetzliche Regelwerk ausgearbeitet als auch innerbetriebliche Prüfungen und Vereinbarungen zum Arbeitnehmerdatenschutz in Betracht gezogen werden.</p>
<p><strong>Medienkompetenz und Demokratie</strong> : Mehrheitlich schreiben die Befragten dem Internet sowie internet-basierten Innovationen positive Effekte auf die Chancengleichheit in der Gesellschaft zu. Deshalb müssen Medienkompetenz gestärkt und Zugangshürden abgebaut werden, um Tendenzen der digitalen Spaltung („Digital Divide“) zu begegnen und alle Bevölkerungsteile gleichermaßen an der Wissensgesellschaft teilhaben zu lassen. Empfohlen werden informelle Bildungsinitiativen zur Vermittlung von Medienkompetenz sowie der Auf- und Ausbau spezieller Fortbildungsangebote. Zudem müsse der Zugang zum Internet in die Berechnungsgrundlage für die ALG-II-Sätze einfließen.</p>
<p>Traditionelle Schwachpunkte der demokratischen Gesellschaftsordnung könnten in der Online-Welt abgebaut werden. Neue Formen der Kommunikation im Netz könnten dabei zweierlei bewirken: 1. sie gleichen Schwächen der Massenmedien als demokratische Kontrollinstanz aus, 2. sie erleichtern Teilhabe und Engagement der Bürger in der Parteiendemokratie. Die Experten empfehlen, eDemocracy und eParticipation durch Online-Beteiligungsplattformen weiter zu stärken. Innovative Ansätze sollten in Pilotversuchen erprobt und bei Erfolg schneller verbreitet werden. Staatliche Institutionen sollten öffentliche Informationen leichter zugänglich machen.<br />
<strong><br />
Rechtsrahmen und geistiges Eigentum </strong>: Rund zwei Drittel der Befragten halten mit Blick auf die Innovationskraft des Internet eine Veränderung des bestehenden Rechtsrahmens zum geistigen Eigentum für erforderlich. Zentrale Bedeutung habe dabei das Urheber- und Patentrecht. Der Schutz geistiger Leistungen wird als sehr wichtig eingestuft, dennoch leide das aktuelle Urheberrecht unter einem Mangel an Ausgewogenheit, zugunsten der Verwertungsindustrie und zulasten von Urhebern und Internetnutzern. Statt einer Reform fordern viele Experten und Befragte ein von Grund auf neu geschriebenes Urheberrechtsgesetz. Vor- und Nachteile zusätzlicher Pauschalsysteme (z.B. Kulturflatrate) oder Urheberrechtsschranken müssten intensiver diskutiert werden. Alle mit öffentlichen Mitteln entstandenen Werke und Daten sollten von Beginn an gemeinfrei sein.</p>
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		<title>Zukunftswerkstatt &#8211; eine Onlinekonferenz der SPD</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2010/05/26/zukunftswerkstatt-eine-onlinekonferenz-der-spd/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2010/05/26/zukunftswerkstatt-eine-onlinekonferenz-der-spd/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 10:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stylewalker.net/?p=1503</guid>
		<description><![CDATA[<p>Am 02. Juni veranstaltet der SPD-Parteivorstand von 12:00 bis 14:00h eine Online-Konferenz. Der Präsenzteil wird mit ca. 40 Zuschauern in einer Art Studio-Atmosphäre im Foyer des Willy Brandt Hauses statt finden, das Thema ist &#8220;Wir brauchen eine neue Kultur der Arbeit und eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt.&#8221; &#8211; <a href="http://www.vorwaerts.de/hintergrund/fairness-auf-dem-arbeitsmarkt">Vorwärts hat dazu ein Onlinespecial</a></p>
<p>Ich wurde gebeten, ein Videostatement aufzunehmen, das auf der Konferenz einen Impuls geben soll. Meine Frage zielte auf den Status und die soziale Absicherung von Freelancern und Selbstständigen. Meines Erachtens ist die Politik sehr einseitig auf die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse fokussiert und vergisst die vielen Einzelunternehmer. Diese bilden zum einen ein großes Potential für solidarische Versicherungssysteme, zum anderen fehlt ihnen bisher der Schutz: Zwar kann man sich auch als Selbstständiger gegen Arbeitslosigkeit versichern, auch gibt es Steuererleichterungen für private Renten nach dem Rürup-Prinzip, die KSK versichert Künstler als seien sie Angestellte, aber die Konzepte sind bisher nicht miteinander verknüpft und im Bereich Gesundheit ist bisher zu wenig passiert. </p>
<p>Ich bin gespannt wie Olaf Scholz, Ex-Arbeitsminister auf die Frage reagieren wird. Die <a href="www.onlinekonferenz.spd.de">Konferenz wird online übertragen</a>, schon jetzt kann man <a href="http://base.talk42.de/talk42front/templates/spd/putquestion.php?tpxid=0">Fragen und Beiträge einbringen</a>, die auf der Konferenz bearbeitet werden sollen. Gespannt bin ich auch, welche Interaktionstools es während der Konferenz geben wird. Wer Interesse hat vor Ort dabei zu sein, schreibt mir bitte eine Mail!</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 02. Juni veranstaltet der SPD-Parteivorstand von 12:00 bis 14:00h eine Online-Konferenz. Der Präsenzteil wird mit ca. 40 Zuschauern in einer Art Studio-Atmosphäre im Foyer des Willy Brandt Hauses statt finden, das Thema ist &#8220;Wir brauchen eine neue Kultur der Arbeit und eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt.&#8221; &#8211; <a href="http://www.vorwaerts.de/hintergrund/fairness-auf-dem-arbeitsmarkt">Vorwärts hat dazu ein Onlinespecial</a></p>
<p>Ich wurde gebeten, ein Videostatement aufzunehmen, das auf der Konferenz einen Impuls geben soll. Meine Frage zielte auf den Status und die soziale Absicherung von Freelancern und Selbstständigen. Meines Erachtens ist die Politik sehr einseitig auf die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse fokussiert und vergisst die vielen Einzelunternehmer. Diese bilden zum einen ein großes Potential für solidarische Versicherungssysteme, zum anderen fehlt ihnen bisher der Schutz: Zwar kann man sich auch als Selbstständiger gegen Arbeitslosigkeit versichern, auch gibt es Steuererleichterungen für private Renten nach dem Rürup-Prinzip, die KSK versichert Künstler als seien sie Angestellte, aber die Konzepte sind bisher nicht miteinander verknüpft und im Bereich Gesundheit ist bisher zu wenig passiert. </p>
<p>Ich bin gespannt wie Olaf Scholz, Ex-Arbeitsminister auf die Frage reagieren wird. Die <a href="www.onlinekonferenz.spd.de">Konferenz wird online übertragen</a>, schon jetzt kann man <a href="http://base.talk42.de/talk42front/templates/spd/putquestion.php?tpxid=0">Fragen und Beiträge einbringen</a>, die auf der Konferenz bearbeitet werden sollen. Gespannt bin ich auch, welche Interaktionstools es während der Konferenz geben wird. Wer Interesse hat vor Ort dabei zu sein, schreibt mir bitte eine Mail!</p>
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		<title>Kitkat aus Palmöl von Sinar Mas</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2010/03/25/kitkat-aus-palmol-von-sinar-mas/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2010/03/25/kitkat-aus-palmol-von-sinar-mas/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 14:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Vor einer Weile hatte ich über <a href="http://www.stylewalker.net/2009/04/08/globaler-handel-lokale-markte-irrsinn-der-eu-politik/">Irrsinn der EU Politik</a> geschrieben, die mit Export- und Biokraftstoff-Subventionen viel Schaden anrichtet. Erwähnt wird dabei auch die Sinar Mas Gruppe. Passend dazu gibt es einen Greenpeace Spot, der Nestlé kritisiert, weil sie von Sinar Mas Palmöl beziehen. Für die Gewinnung des Palmöls als industriellen Rohstoffs werden Regenwälder vernichtet und Monokulturen angelegt, die die Böden schädigen und die lokale Wirtschaft sowie Lebensräume zerstört. </p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/IzF3UGOlVDc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/IzF3UGOlVDc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p>Angeschlossen daran eine interessante Diskussion über aggressive NGO-Kampagnen bei <a href="http://www.metronaut.de/?p=1149">Metronaut</a>, <a href="http://talkabout.posterous.com/greenpeace-vs-nestle-gerechter-kampf-um-die-s">Talkabout</a> und <a href="http://www.greenpeace.de/themen/waelder/nachrichten/artikel/nestle_kitkat_heisse_diskussionen/">Greenpeace</a>. (via <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/warum-corporate-pr-keine-aggressiven-ngo-kampagnen-versteht/">Netzpolitik</a>) </p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer Weile hatte ich über <a href="http://www.stylewalker.net/2009/04/08/globaler-handel-lokale-markte-irrsinn-der-eu-politik/">Irrsinn der EU Politik</a> geschrieben, die mit Export- und Biokraftstoff-Subventionen viel Schaden anrichtet. Erwähnt wird dabei auch die Sinar Mas Gruppe. Passend dazu gibt es einen Greenpeace Spot, der Nestlé kritisiert, weil sie von Sinar Mas Palmöl beziehen. Für die Gewinnung des Palmöls als industriellen Rohstoffs werden Regenwälder vernichtet und Monokulturen angelegt, die die Böden schädigen und die lokale Wirtschaft sowie Lebensräume zerstört. </p>
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<p>Angeschlossen daran eine interessante Diskussion über aggressive NGO-Kampagnen bei <a href="http://www.metronaut.de/?p=1149">Metronaut</a>, <a href="http://talkabout.posterous.com/greenpeace-vs-nestle-gerechter-kampf-um-die-s">Talkabout</a> und <a href="http://www.greenpeace.de/themen/waelder/nachrichten/artikel/nestle_kitkat_heisse_diskussionen/">Greenpeace</a>. (via <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/warum-corporate-pr-keine-aggressiven-ngo-kampagnen-versteht/">Netzpolitik</a>) </p>
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		</item>
		<item>
		<title>SPD: Nach der Ernüchertung die Erleichterung</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/09/30/spd-nach-der-ernuchertung-die-erleichterung/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2009/09/30/spd-nach-der-ernuchertung-die-erleichterung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 15:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stylewalker.net/?p=1338</guid>
		<description><![CDATA[<p>Jetzt habe ich wieder ein halbes Jahr Wahlkampf für die SPD gemacht, mit <a href="http://p3000.net/de/blog/p3000-und-die-jusos">PANORAMA3000 die Jusos im Web unterstützt</a>, viel geredet und versucht, zu überzeugen &#8211; und am Ende steht eine der niedrigsten Wahlbeteiligungen und ein desaströses Ergebnis für die SPD. Wider Erwarten tut das gar nicht so weh. </p>
<p>Natürlich, meine und unsere Arbeit ist mit diesem Ergebnis schwer als super Kampagne zu bewerten, die meisten werden mir aber zustimmern, dass es weder allein an der Kampagne, noch am Programm gelegen hat sondern an 11 Jahren Regierung mit SPD-Beteiligung. Christian Soeder hat die <a href="http://rotstehtunsgut.de/2009/09/30/strategische-fehler-der-spd-eine-ursachenanalyse-der-wahlniederlage/">Ursachen der SPD Wahlniederlage sehr klug analysiert</a>, der ich mich anschließen kann.</p>
<p>Das Positive ist die Erleichterung für viele SPD-Anhänger, vor allem auch für die, die gar nicht zur Wahl gegangen sind. Es ist die Aussicht, sich neu aufstellen können, keine Kompromisse mehr verteidigen müssen, nach echten, linken Alternativen suchen, Visionen entwickeln können, aufzuräumen. Und nicht mehr mit der großen Koalition leben müssen, eingepfercht zwischen einer sozialdemokratischen Union und einer aufstrebenden Linken. Sondern wieder mutig ein eigenes Profil entwickeln zu können, in der Opposition gesund werden. </p>
<p>Jetzt ist Opposition und die SPD muss sich erneuern &#8211; <a href="http://blog.jusos.de/2009/09/spd-erneuern/">wie</a>, das bleibt <a href="http://blog.jusos.de/2009/09/ein-dramatisch-schlechtes-ergebnis/">zu diskutieren</a>. Einen guten Einstieg in die Diskussion bietet der <a href="http://www.jusos.de/live">Juso-Blogs- und Twitter-Aggregator jusos.de/live</a>. Der Unmut ist groß, der Ruf nach Veränderung ist laut, leider beschränkt es sich wieder nur auf &#8220;links oder rechts&#8221;. Wie dieses Links oder Rechts aussehen kann, bleibt zumeist noch im Dunkeln, ich habe zumindest noch keinen wirklichen Entwurf für eine moderne linke Politik gefunden, auch nicht bei <a href="http://franziskadrohsel.jusos.de">Franziska Drohsel</a>.</p>
<p>Zumindest der Wunsch nach Veränderung ist groß und das ist gut. Der Aufruf <a href="http://spd-erneuern.de/">SPD erneuern</a> ist schon vielfach unterzeichnet worden, es gibt eine <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=163215705379">Facebook-Gruppe</a> und eine <a href="http://www.meinespd.net/gruppen/gruppe/4127">Meine-SPD-Gruppe</a> &#8211; allein, hier fehlt bisher der Blick nach vorn (ähnlich argumentiert auch dieser sehr gut geschriebene <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/klara/was-die-spd-verraet">Freitag-Beitrag: Was die SPD verrät</a>)</p>
<p>Eine Erneuerung muss mit der Vergangenheit abschließen und sich nicht über die Vergangenheit definieren. Kritik an der Agenda-Politik ist in Ordnung, auch wenn ich der Meinung bin, dass es zu diesem Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen waren. Und genau weil die SPD die Architektin einer der größten Reformen des Sozialstaats ist, ist sie auch am ehesten in der Lage, notwendige Korrekturen daran vorzunehmen &#8211; also Hartz4, Mindestlöhne, Bundesagentur für Arbeit &#8211; kann man alles diskutieren. Rente mit 67? Ganz ehrlich, das ist für mich noch zu weit weg. Öffnung zur Linken? Ja natürlich, aber das muss man fast nicht mehr diskutieren. </p>
<p><strong>Ich glaube, die Chance für die SPD ist die globale Perspektive.</strong></p>
<p>Im Gegensatz zu der noch staatshörigeren Linke, die alles in den Grenzen Deutschlands regulieren will, kann die SPD eine globale linke Politik machen. Eine Politik, die dem Anspruch, Gerechtigkeit herzustellen auch gerecht wird, weil sie nicht vor den Landesgrenzen halt macht.</p>
<p>Eine globale Perspektive für die SPD-Politik würde aber an vielen Stellen das Gefühl von gerecht und ungerecht umkehren. Das ist mitunter überraschend, vielleicht auch schmerzhaft, aber genau darin liegt das Überraschende und Neue, das wir jetzt brauchen. </p>
<p>Denn: Ist es gerecht, wenn Essen billig ist, weil dann auch die Armen hier sich das gute Essen leisten können? Oder ist es ungerecht weil es Massentierhaltung, Dumpinglöhne und Umweltschäden bedingt?</p>
<p>Ist es nicht gerecht, dass der Wohlstand in der Welt gewachsen ist, auch wenn in Deutschland Industrie-Arbeitsplätze verloren gehen?</p>
<p>Ist es gerecht, dass die EU Exporte subventioniert und damit Märkte in Afrika zerstört, damit deutsche Firmen und Bauern mehr Geld für ihre Produkte erhalten?</p>
<p>Auf alle diese Fragen weiß die Linke keine Antwort und der CDU und der FDP ist es egal. Darauf müssen wir Antworten finden, weil das auch die Menschen von uns verlangen. </p>
<p>Finanzmärkte lassen sich nur global regulieren, der Klimawandel lässt sich nur auf globaler Ebene sinnvoll stoppen. Wir brauchen die globale Perspektive in jeder neuen Form von Politik, dann kann die Politik auch wieder neu werden. </p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt habe ich wieder ein halbes Jahr Wahlkampf für die SPD gemacht, mit <a href="http://p3000.net/de/blog/p3000-und-die-jusos">PANORAMA3000 die Jusos im Web unterstützt</a>, viel geredet und versucht, zu überzeugen &#8211; und am Ende steht eine der niedrigsten Wahlbeteiligungen und ein desaströses Ergebnis für die SPD. Wider Erwarten tut das gar nicht so weh. </p>
<p>Natürlich, meine und unsere Arbeit ist mit diesem Ergebnis schwer als super Kampagne zu bewerten, die meisten werden mir aber zustimmern, dass es weder allein an der Kampagne, noch am Programm gelegen hat sondern an 11 Jahren Regierung mit SPD-Beteiligung. Christian Soeder hat die <a href="http://rotstehtunsgut.de/2009/09/30/strategische-fehler-der-spd-eine-ursachenanalyse-der-wahlniederlage/">Ursachen der SPD Wahlniederlage sehr klug analysiert</a>, der ich mich anschließen kann.</p>
<p>Das Positive ist die Erleichterung für viele SPD-Anhänger, vor allem auch für die, die gar nicht zur Wahl gegangen sind. Es ist die Aussicht, sich neu aufstellen können, keine Kompromisse mehr verteidigen müssen, nach echten, linken Alternativen suchen, Visionen entwickeln können, aufzuräumen. Und nicht mehr mit der großen Koalition leben müssen, eingepfercht zwischen einer sozialdemokratischen Union und einer aufstrebenden Linken. Sondern wieder mutig ein eigenes Profil entwickeln zu können, in der Opposition gesund werden. </p>
<p>Jetzt ist Opposition und die SPD muss sich erneuern &#8211; <a href="http://blog.jusos.de/2009/09/spd-erneuern/">wie</a>, das bleibt <a href="http://blog.jusos.de/2009/09/ein-dramatisch-schlechtes-ergebnis/">zu diskutieren</a>. Einen guten Einstieg in die Diskussion bietet der <a href="http://www.jusos.de/live">Juso-Blogs- und Twitter-Aggregator jusos.de/live</a>. Der Unmut ist groß, der Ruf nach Veränderung ist laut, leider beschränkt es sich wieder nur auf &#8220;links oder rechts&#8221;. Wie dieses Links oder Rechts aussehen kann, bleibt zumeist noch im Dunkeln, ich habe zumindest noch keinen wirklichen Entwurf für eine moderne linke Politik gefunden, auch nicht bei <a href="http://franziskadrohsel.jusos.de">Franziska Drohsel</a>.</p>
<p>Zumindest der Wunsch nach Veränderung ist groß und das ist gut. Der Aufruf <a href="http://spd-erneuern.de/">SPD erneuern</a> ist schon vielfach unterzeichnet worden, es gibt eine <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=163215705379">Facebook-Gruppe</a> und eine <a href="http://www.meinespd.net/gruppen/gruppe/4127">Meine-SPD-Gruppe</a> &#8211; allein, hier fehlt bisher der Blick nach vorn (ähnlich argumentiert auch dieser sehr gut geschriebene <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/klara/was-die-spd-verraet">Freitag-Beitrag: Was die SPD verrät</a>)</p>
<p>Eine Erneuerung muss mit der Vergangenheit abschließen und sich nicht über die Vergangenheit definieren. Kritik an der Agenda-Politik ist in Ordnung, auch wenn ich der Meinung bin, dass es zu diesem Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen waren. Und genau weil die SPD die Architektin einer der größten Reformen des Sozialstaats ist, ist sie auch am ehesten in der Lage, notwendige Korrekturen daran vorzunehmen &#8211; also Hartz4, Mindestlöhne, Bundesagentur für Arbeit &#8211; kann man alles diskutieren. Rente mit 67? Ganz ehrlich, das ist für mich noch zu weit weg. Öffnung zur Linken? Ja natürlich, aber das muss man fast nicht mehr diskutieren. </p>
<p><strong>Ich glaube, die Chance für die SPD ist die globale Perspektive.</strong></p>
<p>Im Gegensatz zu der noch staatshörigeren Linke, die alles in den Grenzen Deutschlands regulieren will, kann die SPD eine globale linke Politik machen. Eine Politik, die dem Anspruch, Gerechtigkeit herzustellen auch gerecht wird, weil sie nicht vor den Landesgrenzen halt macht.</p>
<p>Eine globale Perspektive für die SPD-Politik würde aber an vielen Stellen das Gefühl von gerecht und ungerecht umkehren. Das ist mitunter überraschend, vielleicht auch schmerzhaft, aber genau darin liegt das Überraschende und Neue, das wir jetzt brauchen. </p>
<p>Denn: Ist es gerecht, wenn Essen billig ist, weil dann auch die Armen hier sich das gute Essen leisten können? Oder ist es ungerecht weil es Massentierhaltung, Dumpinglöhne und Umweltschäden bedingt?</p>
<p>Ist es nicht gerecht, dass der Wohlstand in der Welt gewachsen ist, auch wenn in Deutschland Industrie-Arbeitsplätze verloren gehen?</p>
<p>Ist es gerecht, dass die EU Exporte subventioniert und damit Märkte in Afrika zerstört, damit deutsche Firmen und Bauern mehr Geld für ihre Produkte erhalten?</p>
<p>Auf alle diese Fragen weiß die Linke keine Antwort und der CDU und der FDP ist es egal. Darauf müssen wir Antworten finden, weil das auch die Menschen von uns verlangen. </p>
<p>Finanzmärkte lassen sich nur global regulieren, der Klimawandel lässt sich nur auf globaler Ebene sinnvoll stoppen. Wir brauchen die globale Perspektive in jeder neuen Form von Politik, dann kann die Politik auch wieder neu werden. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wahlmobilisierungstools im Überblick</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/09/15/wahlmobilisierungstools-im-test/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 16:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Campaigns]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a class="img-left"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/zeigstimme-300x193.jpg" alt="zeigstimme" title="zeigstimme" width="300" height="193" class="alignnone size-medium wp-image-1299" /></a>Einige Initiativen haben sich ein Beispiel an dem sehr erfolgreichen <a href="http://www.cnnbcvideo.com/taf.shtml?hp=1" target="_blank">&#8220;Der eine Nichtwähler, der Obama verhindert hat&#8221;-Tool</a> genommen und ähnliche Web-Instrumente produziert. Immer geht es dabei um ein Video, das sich mit Name und Bild personalisieren lässt und anschließend an Bekannte als Link verschickt werden kann. Ziel ist es bei allen Tools, Menschen am 27. September zum Wählen zu bewegen.<br />
<span id="more-1298"></span></p>
<p><strong>Zeig Stimme</strong><br />
Dieser personalisierbare Film erzählt die Geschichte einer riesigen Werbekampagne, in der sich eine einzelne Person an eine andere Person richtet um sie zum wählen aufzufordern. Hier haben wir von P3000 zusammen mit Micromovie gearbeitet: Konzept und Rekrutierung für die Demonstrationsszene kamen von uns.<br />
<a href="http://www.zeigstimme.de" target="_blank">www.zeigstimme.de</a></p>
<p><strong>1Live Wahl09</strong><br />
Professionell gemacht wartet dieser Film mit einer Reihe Journalisten-Promis auf: Plasberg, Schönenborn und Co. berichten über eine neue Partei und einen bis dato völlig unbekannten Kandidaten, der in den Umfragen überraschend vorne liegt. Dieser Kandidat kann man selbst sein.<br />
Die Botschaft ist: Je weniger Menschen zur Wahl gehen, umso größer ist das Potential für obskure Parteien, viel Einfluss zu gelangen.<br />
<a href="http://www.einslive.de/wahl09/" target="_blank">1Live Wahl09</a></p>
<p><strong>Deine Stimme hat die Wahl entschieden</strong><br />
Diese Kampagne will Schwarz-Gelb verhindern und ist am nächsten dran am CNNBC-Original: <a href="http://www.whudat.de/">MC Winkel</a> stellt als fiktiver Nachrichtensprecher den/die Nicht-Wähler/in vor, die durch das Nicht-Wählen Schwarz-Gelb zur Macht verholfen hat.<br />
<a href="http://www.deine-stimme-hat-die-wahl-entschieden.de/" target="_blank">Deine Stimme hat die Wahl entschieden</a> </p>
<p><a href="http://p3000.net/de/blog/wahlmobilisierungstools">crossposted from P3000 Blog</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="img-left"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/zeigstimme-300x193.jpg" alt="zeigstimme" title="zeigstimme" width="300" height="193" class="alignnone size-medium wp-image-1299" /></a>Einige Initiativen haben sich ein Beispiel an dem sehr erfolgreichen <a href="http://www.cnnbcvideo.com/taf.shtml?hp=1" target="_blank">&#8220;Der eine Nichtwähler, der Obama verhindert hat&#8221;-Tool</a> genommen und ähnliche Web-Instrumente produziert. Immer geht es dabei um ein Video, das sich mit Name und Bild personalisieren lässt und anschließend an Bekannte als Link verschickt werden kann. Ziel ist es bei allen Tools, Menschen am 27. September zum Wählen zu bewegen.<br />
<span id="more-1298"></span></p>
<p><strong>Zeig Stimme</strong><br />
Dieser personalisierbare Film erzählt die Geschichte einer riesigen Werbekampagne, in der sich eine einzelne Person an eine andere Person richtet um sie zum wählen aufzufordern. Hier haben wir von P3000 zusammen mit Micromovie gearbeitet: Konzept und Rekrutierung für die Demonstrationsszene kamen von uns.<br />
<a href="http://www.zeigstimme.de" target="_blank">www.zeigstimme.de</a></p>
<p><strong>1Live Wahl09</strong><br />
Professionell gemacht wartet dieser Film mit einer Reihe Journalisten-Promis auf: Plasberg, Schönenborn und Co. berichten über eine neue Partei und einen bis dato völlig unbekannten Kandidaten, der in den Umfragen überraschend vorne liegt. Dieser Kandidat kann man selbst sein.<br />
Die Botschaft ist: Je weniger Menschen zur Wahl gehen, umso größer ist das Potential für obskure Parteien, viel Einfluss zu gelangen.<br />
<a href="http://www.einslive.de/wahl09/" target="_blank">1Live Wahl09</a></p>
<p><strong>Deine Stimme hat die Wahl entschieden</strong><br />
Diese Kampagne will Schwarz-Gelb verhindern und ist am nächsten dran am CNNBC-Original: <a href="http://www.whudat.de/">MC Winkel</a> stellt als fiktiver Nachrichtensprecher den/die Nicht-Wähler/in vor, die durch das Nicht-Wählen Schwarz-Gelb zur Macht verholfen hat.<br />
<a href="http://www.deine-stimme-hat-die-wahl-entschieden.de/" target="_blank">Deine Stimme hat die Wahl entschieden</a> </p>
<p><a href="http://p3000.net/de/blog/wahlmobilisierungstools">crossposted from P3000 Blog</a></p>
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		<title>Blumentopf &#8211; Wahlmotivationsmusikvideo</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/08/27/blumentopf-wahlmotivationsmusikvideo/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 10:34:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[videos]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Großartig, wieder in typischer Blumentopfmanier, pfiffig, intelligent, witzig, &#8220;eine Stimme ändert nichts? Frag mal Al Gore oder Heide Simonis&#8221;. Supergeil!</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/W96c9uVlhlE&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/W96c9uVlhlE&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Großartig, wieder in typischer Blumentopfmanier, pfiffig, intelligent, witzig, &#8220;eine Stimme ändert nichts? Frag mal Al Gore oder Heide Simonis&#8221;. Supergeil!</p>
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		<title>Die größte Wahlkampagne aller Zeiten</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/08/20/die-groste-wahlkampagne-aller-zeiten/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 11:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Idee: Wir produzieren einen Wahlaufruf-Film, den jeder personalisieren kann. Dabei kannst du im Spot auftauchen und eine Freundin oder einen Freund direkt ansprechen und sie/ihn bitten, zur Wahl zu gehen.</p>
<p>Der Film ist im Stil eines Nachrichtenbeitrags gehalten und berichtet über eine gigantische Werbekampagne eines einzelnen Wählers, der damit eine andere Person zum wählen animieren möchte. Man sieht riesige Plakatflächen, Luftschiffe, Demonstrationen. Ein gigantischer Aufwand, der zeigen soll wie wichtig jede einzelne Wählerstimme für die Demokratie ist. Und der natürlich beeindruckend aussieht.</p>
<p>Am 25.08. von 09:00 bis 12:00 drehen wir die Demonstrationsszene am Schiffbauerdamm, Ecke Luisenstraße. Komm vorbei und dreh mit uns, je mehr desto besser!</p>
<p>Mehr findest du auf <a href="http://waehlengehen.wordpress.com/">waehlengehen.wordpress.com</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee: Wir produzieren einen Wahlaufruf-Film, den jeder personalisieren kann. Dabei kannst du im Spot auftauchen und eine Freundin oder einen Freund direkt ansprechen und sie/ihn bitten, zur Wahl zu gehen.</p>
<p>Der Film ist im Stil eines Nachrichtenbeitrags gehalten und berichtet über eine gigantische Werbekampagne eines einzelnen Wählers, der damit eine andere Person zum wählen animieren möchte. Man sieht riesige Plakatflächen, Luftschiffe, Demonstrationen. Ein gigantischer Aufwand, der zeigen soll wie wichtig jede einzelne Wählerstimme für die Demokratie ist. Und der natürlich beeindruckend aussieht.</p>
<p>Am 25.08. von 09:00 bis 12:00 drehen wir die Demonstrationsszene am Schiffbauerdamm, Ecke Luisenstraße. Komm vorbei und dreh mit uns, je mehr desto besser!</p>
<p>Mehr findest du auf <a href="http://waehlengehen.wordpress.com/">waehlengehen.wordpress.com</a></p>
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		<title>Videoduell: Franziska Drohsel vs Johannes Vogel</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/07/27/videoduell-franziska-drohsel-vs-johannes-vogel/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 15:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein schönes Videoduell von <a href="http://www.politik.de/information/video,artikel=300.html">politik.de</a> zwischen <a href="http://franziskadrohsel.jusos.de">Franziska Drohsel</a> (Juso-Vorsitzende) und Johannes Vogel (Juli-Vorsitzender). Beide wirken durchaus sympathisch, inhaltlich gibt es einige Unterschiede und die vorhandenen Gemeinsamkeiten überraschen.<br />
<object height='400' width='500' codebase='http://active.macromedia.com/flash2/cabs/swflash.cab#version=4,0,0,0' classid='CLSID:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000'><param value='http://www.politik.de/video//duell/drohsel_vogel/duell_drohsel_vs_jung.swf' name='movie'/><param value='false' name='menu'/><embed height='400' width='500' pluginspage='http://www.macromedia.com/shockwave/download/download.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash' type='application/x-shockwave-flash' swliveconnect='false' menu='false' scale='exactfit' quality='high' src='http://www.politik.de/video//duell/drohsel_vogel/duell_drohsel_vs_jung.swf'/></object></p>
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		<item>
		<title>Megaspree</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/07/10/megaspree/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 14:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin Scene]]></category>
		<category><![CDATA[Campaigns]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8220;Ein Jahr nach dem Bürgerentscheid „Spreeufer für alle“ wollen wir dagegen demonstrieren, dass vieles was Kreuzberg-Friedrichshain lebenswert und besonders macht, verdrängt wird. Wir werden nicht zulassen, dass die (sub-)kulturelle und soziale Infrastruktur und unsere urbanexperimentelle Underground- Kiez- und Clubkultur durch einen musikalischen und kulturellen Mainstream ersetzt wird, den wir auch noch mit steigenden Mieten bezahlen müssen. Wir wollen gemeinsam entscheiden, was in und mit unserer Stadt geschieht. Komm zur Demo-Parade am 11. Juli. Wir werden laut sein, wir werden viele sein. Wir sind die Kinder Berlins.&#8221; </p>
<p>Und so wars:<br />
<object width="500" height="375"><param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Ftags%2Fmegaspree%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Ftags%2Fmegaspree%2F&#038;tags=megaspree&#038;jump_to=&#038;start_index="></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Ftags%2Fmegaspree%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Ftags%2Fmegaspree%2F&#038;tags=megaspree&#038;jump_to=&#038;start_index=" width="500" height="375"></embed></object></p>
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<p>Und so wars:<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Petition zur Überprüfung der GEMA-Abrechnungsmethodik</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/06/24/petition-zur-uberprufung-der-gema-abrechnungsmethodik/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2009/06/24/petition-zur-uberprufung-der-gema-abrechnungsmethodik/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 10:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die GEMA will in Zukunft mehr Geld von Veranstaltern und das kann bei kleinen Locations schnell dazu führen, dass Konzerte mehr kosten als sie bringen und ergo: gar nicht mehr statt finden können. Auf der anderen Seite bemisst sich der Auszahlungsschlüssel an die von der GEMA vertretenen Künstlern nach Airplays und intransparent erhobenen Verkaufscharts. Weder die Forderung an Live-Veranstalter noch die Gelderverteilung sind angemessen und zeitgemäß. Das Verfahren muss politisch überprüft werden (schließlich ist die GEMA Monopolist) und dazu gibt es eine Petition.</p>
<p>Via <a href="http://www.pianojoe.de/petition.html">Pianojoe</a> im Wortlaut: </p>
<p>&#8220;Liebe Musiker und Nichtmusiker, das Universum braucht Eure Hilfe.<br />
Wohl und Wehe der kleinen lokalen Musikszene hängt davon ab, bei Veranstaltungen Gewinn zu machen, d.h., die Kosten überschaubar zu halten. Ein großer Kostenfaktor sind die GEMA-Gebühren. Nun ist die GEMA prinzipiell eine sehr sinnreiche Einrichtung, allerdings sind die derzeitigen Abrechnungs- und Verteilungsmethoden sehr zum Nachteil von uns &#8220;Kleinen&#8221; (Veranstaltern, Komponisten und Musikern). Das liegt daran, dass nur die &#8220;Großen&#8221; im Vorstand sitzen.&#8221; </p>
<p><a href="http://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517">Zur Petition</a></p>
<p>Diese braucht bis 17.7.09 50000 Unterschriften um im Parlament zur Vorlage zu kommen. Zeichnet mit!</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die GEMA will in Zukunft mehr Geld von Veranstaltern und das kann bei kleinen Locations schnell dazu führen, dass Konzerte mehr kosten als sie bringen und ergo: gar nicht mehr statt finden können. Auf der anderen Seite bemisst sich der Auszahlungsschlüssel an die von der GEMA vertretenen Künstlern nach Airplays und intransparent erhobenen Verkaufscharts. Weder die Forderung an Live-Veranstalter noch die Gelderverteilung sind angemessen und zeitgemäß. Das Verfahren muss politisch überprüft werden (schließlich ist die GEMA Monopolist) und dazu gibt es eine Petition.</p>
<p>Via <a href="http://www.pianojoe.de/petition.html">Pianojoe</a> im Wortlaut: </p>
<p>&#8220;Liebe Musiker und Nichtmusiker, das Universum braucht Eure Hilfe.<br />
Wohl und Wehe der kleinen lokalen Musikszene hängt davon ab, bei Veranstaltungen Gewinn zu machen, d.h., die Kosten überschaubar zu halten. Ein großer Kostenfaktor sind die GEMA-Gebühren. Nun ist die GEMA prinzipiell eine sehr sinnreiche Einrichtung, allerdings sind die derzeitigen Abrechnungs- und Verteilungsmethoden sehr zum Nachteil von uns &#8220;Kleinen&#8221; (Veranstaltern, Komponisten und Musikern). Das liegt daran, dass nur die &#8220;Großen&#8221; im Vorstand sitzen.&#8221; </p>
<p><a href="http://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517">Zur Petition</a></p>
<p>Diese braucht bis 17.7.09 50000 Unterschriften um im Parlament zur Vorlage zu kommen. Zeichnet mit!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Danke dritte Welt!</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/06/23/danke-dritte-welt/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2009/06/23/danke-dritte-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 13:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Campaigns]]></category>
		<category><![CDATA[Movies]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stylewalker.net/?p=1185</guid>
		<description><![CDATA[<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2OQfZ4XP2Uw&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2OQfZ4XP2Uw&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object><br />
<span id="more-1185"></span><br />
<object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/X0fdLTI85AY&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/X0fdLTI85AY&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.thank-you-third-world.com/">Thank you third world!</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2OQfZ4XP2Uw&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2OQfZ4XP2Uw&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object><br />
<span id="more-1185"></span><br />
<object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/X0fdLTI85AY&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/X0fdLTI85AY&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.thank-you-third-world.com/">Thank you third world!</a></p>
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		</item>
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		<title>Carrot Mob Berlin</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/06/09/carrot-mob-berlin/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2009/06/09/carrot-mob-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 19:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stylewalker.net/?p=1154</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ich bin übers Wochenende verreist (Napoli, yeah!), aber vielleicht wollt ihr ja hier mitmachen:<br />
<a href="http://www.carrotmobberlin.com/"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/carrotmob-berlin_1244574095168.jpg" alt="" title="carrotmob-berlin_1244574095168" width="500" height="295" class="alignnone size-full wp-image-1155" /></a><br />
Coole Sache, der Besitzer des „MultiKulti Spätverkauf“ in der Wienerstraße 40 in Kreuzberg wird satte 35% des innerhalb der Aktion erzielten Umsatzes dazu verwenden, sein Geschäft energieeffizienter umzubauen, und so langfristig die CO2-Bilanz des Ladens zu senken und damit das Klima zu schützen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin übers Wochenende verreist (Napoli, yeah!), aber vielleicht wollt ihr ja hier mitmachen:<br />
<a href="http://www.carrotmobberlin.com/"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/carrotmob-berlin_1244574095168.jpg" alt="" title="carrotmob-berlin_1244574095168" width="500" height="295" class="alignnone size-full wp-image-1155" /></a><br />
Coole Sache, der Besitzer des „MultiKulti Spätverkauf“ in der Wienerstraße 40 in Kreuzberg wird satte 35% des innerhalb der Aktion erzielten Umsatzes dazu verwenden, sein Geschäft energieeffizienter umzubauen, und so langfristig die CO2-Bilanz des Ladens zu senken und damit das Klima zu schützen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>What’s going on with that child porn debate in Germany?</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/05/14/what%e2%80%99s-going-on-with-that-child-porn-debate-in-germany/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2009/05/14/what%e2%80%99s-going-on-with-that-child-porn-debate-in-germany/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 12:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stylewalker.net/?p=1111</guid>
		<description><![CDATA[<p>There is an intense discussion in the political German online sphere about centralizing control over access to websites for blocking child abuse content. It started with a campaign by the Minister for family affairs Ursula von der Leyen who urged the telcos to sign an agreement to block DNS access to sites who are identified on lists by the Federal Police office (BKA). The telcos signed it but urged the Minister to pass a proper bill in Parliament.</p>
<p>The position of the conservative politicians is that this is an important step to prevent child abuse content being seen on the internet. The opposing arguments not only by technical experts (<a href="http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867">read an article by Germany&#8217;s leading IT magazine c&#8217;t in German</a>) but also by victims of child abuse (<a href="http://www.zeit.de/online/2009/17/netzsperren-missbrauch">read an interview in German with child abuse victim Christian Bahls in German on Zeit Online</a>) are myriad: </p>
<p>First: blocking DNS access to websites neither prevents children from being abused nor does it even delete the content from the servers, it simply puts a curtain in front of it. <a href="http://www.carechild.de/news/politik/internetzensur_carechild_versuch_blamiert_deutsche_politiker_566_1.html">Experiments by e.g. CareChild</a> (in German) show that all child abuse content that was found on servers in different countries could be deleted within a week by simply telling the hoster. Note the difference: von der Leyen wants to block access while it is possible to take it down completely.</p>
<p>Second: People who consume this kind of content do not find it on websites. They use peer to peer sharing or send CDs for they know it is far too dangerous for them to search on the www. Effective ways to prevent crimes would mean pursuing the criminals with more staff and equipment and trying stop it where it starts: in families. </p>
<p>Furthermore: giving one single institution the power to block websites for a whole country gives this institution very much power. Nobody is allowed to check the lists or even publish them, that would be a crime itself. The bill includes no way for people to get their sites off the list if they believe they got the by accident. Not to talk about the general smell of censorship structures being installed here which could fast also count for copyright protection and finally for any government critical content This last argument I do not understand as grave but rather as an extreme scenario. I think the German democracy and political system will prevent this law being signed in the first place and never will give this much power to one part of the executive system. Hopefully I am not too optimistic, nevertheless it is always important to think about where things could possibly end up in the future. </p>
<p>It is very difficult to discuss this subject. Critics of initiatives like this are accused to attack the fight against child abuse in general. Which is absolutely stupid considering all the possibilities to really do something about it.</p>
<p>Spreeblick posted an interesting and well read <a href="http://www.spreeblick.com/2009/05/13/germanys-plan-to-implement-internet-filters-by-law/">conversation about the German plan to implement internet filters</a> by law between Johnny and a reader where the whole story is explained in more details. </p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>There is an intense discussion in the political German online sphere about centralizing control over access to websites for blocking child abuse content. It started with a campaign by the Minister for family affairs Ursula von der Leyen who urged the telcos to sign an agreement to block DNS access to sites who are identified on lists by the Federal Police office (BKA). The telcos signed it but urged the Minister to pass a proper bill in Parliament.</p>
<p>The position of the conservative politicians is that this is an important step to prevent child abuse content being seen on the internet. The opposing arguments not only by technical experts (<a href="http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867">read an article by Germany&#8217;s leading IT magazine c&#8217;t in German</a>) but also by victims of child abuse (<a href="http://www.zeit.de/online/2009/17/netzsperren-missbrauch">read an interview in German with child abuse victim Christian Bahls in German on Zeit Online</a>) are myriad: </p>
<p>First: blocking DNS access to websites neither prevents children from being abused nor does it even delete the content from the servers, it simply puts a curtain in front of it. <a href="http://www.carechild.de/news/politik/internetzensur_carechild_versuch_blamiert_deutsche_politiker_566_1.html">Experiments by e.g. CareChild</a> (in German) show that all child abuse content that was found on servers in different countries could be deleted within a week by simply telling the hoster. Note the difference: von der Leyen wants to block access while it is possible to take it down completely.</p>
<p>Second: People who consume this kind of content do not find it on websites. They use peer to peer sharing or send CDs for they know it is far too dangerous for them to search on the www. Effective ways to prevent crimes would mean pursuing the criminals with more staff and equipment and trying stop it where it starts: in families. </p>
<p>Furthermore: giving one single institution the power to block websites for a whole country gives this institution very much power. Nobody is allowed to check the lists or even publish them, that would be a crime itself. The bill includes no way for people to get their sites off the list if they believe they got the by accident. Not to talk about the general smell of censorship structures being installed here which could fast also count for copyright protection and finally for any government critical content This last argument I do not understand as grave but rather as an extreme scenario. I think the German democracy and political system will prevent this law being signed in the first place and never will give this much power to one part of the executive system. Hopefully I am not too optimistic, nevertheless it is always important to think about where things could possibly end up in the future. </p>
<p>It is very difficult to discuss this subject. Critics of initiatives like this are accused to attack the fight against child abuse in general. Which is absolutely stupid considering all the possibilities to really do something about it.</p>
<p>Spreeblick posted an interesting and well read <a href="http://www.spreeblick.com/2009/05/13/germanys-plan-to-implement-internet-filters-by-law/">conversation about the German plan to implement internet filters</a> by law between Johnny and a reader where the whole story is explained in more details. </p>
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		<title>Ursula von der Leyen Reportage</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/05/11/ursula-von-der-leyen-reportage/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2009/05/11/ursula-von-der-leyen-reportage/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 10:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Viel Show, wenig Konkretes. Das Image der Übermutter bröckelt nicht erst seit <a href="http://www.google.de/search?q=zensursula&#038;ie=utf-8&#038;oe=utf-8&#038;aq=t&#038;rls=org.mozilla:de:official&#038;client=firefox-a">Zensursula</a>-Zeiten. Ich konnte sie schon bei dem Märchen-Quiz mit Kindern nicht ertragen, wo ihr Ehrgeiz jeglichen Spaß ihrer Mitspieler erstickte. Im YouTube Film wird die Familienministerin kritisch dabei beobachtet, wie sie Probleme weglächelt, ihre Kabinettskollegen ausspielt, die schwierige Arbeit andere machen lässt und dabei ihre Familie als Ideal inszeniert.<br />
<object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4bho19Rvoso&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4bho19Rvoso&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object><br />
In diesem Kontext findet sich ein toller Artikel über Zensurpolitik beim Tagesspiegel: <a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite-Paintball;art692,2793975">&#8220;Peng, du bist tot&#8221;</a> zu Killerspielen und Netzzensur.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel Show, wenig Konkretes. Das Image der Übermutter bröckelt nicht erst seit <a href="http://www.google.de/search?q=zensursula&#038;ie=utf-8&#038;oe=utf-8&#038;aq=t&#038;rls=org.mozilla:de:official&#038;client=firefox-a">Zensursula</a>-Zeiten. Ich konnte sie schon bei dem Märchen-Quiz mit Kindern nicht ertragen, wo ihr Ehrgeiz jeglichen Spaß ihrer Mitspieler erstickte. Im YouTube Film wird die Familienministerin kritisch dabei beobachtet, wie sie Probleme weglächelt, ihre Kabinettskollegen ausspielt, die schwierige Arbeit andere machen lässt und dabei ihre Familie als Ideal inszeniert.<br />
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In diesem Kontext findet sich ein toller Artikel über Zensurpolitik beim Tagesspiegel: <a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite-Paintball;art692,2793975">&#8220;Peng, du bist tot&#8221;</a> zu Killerspielen und Netzzensur.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Moneyprinting, party of friends, Politcamp</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/04/30/moneyprinting-party-of-friends-politcamp/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2009/04/30/moneyprinting-party-of-friends-politcamp/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 16:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin Scene]]></category>
		<category><![CDATA[going out]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Stylewalker]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a class="img-left"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/n74957745957_7288-155x300.jpg" alt="" title="n74957745957_7288" width="155" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-1102" /></a>It&#8217;s going to be a pretty active weekend, I am not talking about riots. But there is lots of cool stuff going on in Berlin this weekend: Tonight, thursday, there is the <a href="http://sex.lima-city.de/9/internationales-druckerfestival-berlin-2009">money printing contest</a> which will take place at Mariannenplatz 21 in Kreuzberg 36. (&#8220;Who hasn’t thought about it? The perfect solution in this time of global meltdown and financial disaster! We need to make our own money!&#8221;) Great, arty and subversive idea by <a href="http://www.czentrifugablog.tk/">Czentrifuga</a>. </p>
<p>Tomorrow night, I will be playing at CRACKERS, Heidestrasse 5, a friend is organizing a party for friends, come if you&#8217;re a friend! (see the flyer to the left). </p>
<p>Then, saturday and sunday, I will be attending <a href="http://politcamp09.de/">Politcamp09</a>, a barcamp about politics. I&#8217;ll try to post an English summary here. </p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="img-left"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/n74957745957_7288-155x300.jpg" alt="" title="n74957745957_7288" width="155" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-1102" /></a>It&#8217;s going to be a pretty active weekend, I am not talking about riots. But there is lots of cool stuff going on in Berlin this weekend: Tonight, thursday, there is the <a href="http://sex.lima-city.de/9/internationales-druckerfestival-berlin-2009">money printing contest</a> which will take place at Mariannenplatz 21 in Kreuzberg 36. (&#8220;Who hasn’t thought about it? The perfect solution in this time of global meltdown and financial disaster! We need to make our own money!&#8221;) Great, arty and subversive idea by <a href="http://www.czentrifugablog.tk/">Czentrifuga</a>. </p>
<p>Tomorrow night, I will be playing at CRACKERS, Heidestrasse 5, a friend is organizing a party for friends, come if you&#8217;re a friend! (see the flyer to the left). </p>
<p>Then, saturday and sunday, I will be attending <a href="http://politcamp09.de/">Politcamp09</a>, a barcamp about politics. I&#8217;ll try to post an English summary here. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>I love the new Jusos Blog</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/04/30/i-love-the-new-jusos-blog/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2009/04/30/i-love-the-new-jusos-blog/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 15:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stylewalker.net/?p=1097</guid>
		<description><![CDATA[<p>Why? Because discussion is building up there on a high level <img src='http://www.stylewalker.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  </p>
<blockquote><p>Ich wollte immer schon gerne einmal dem Entscheidungsprozeß beiwohnen, in dem die fortschrittlichen gesellschaftlichen Kräfte darüber befinden, wie mit bürgerlich-individualistischen Konterrevolutionären zu verfahren ist.</p></blockquote>
<p>Read in a comment here:<br />
<a href="http://blog.jusos.de/2009/04/507/comment-page-1/#comment-120">Soziale Unruhen und die Krise</a></p>
<p>[Disclaimer: I work for PANORAMA3000 and helped to build the Jusos Blog]</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Why? Because discussion is building up there on a high level <img src='http://www.stylewalker.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  </p>
<blockquote><p>Ich wollte immer schon gerne einmal dem Entscheidungsprozeß beiwohnen, in dem die fortschrittlichen gesellschaftlichen Kräfte darüber befinden, wie mit bürgerlich-individualistischen Konterrevolutionären zu verfahren ist.</p></blockquote>
<p>Read in a comment here:<br />
<a href="http://blog.jusos.de/2009/04/507/comment-page-1/#comment-120">Soziale Unruhen und die Krise</a></p>
<p>[Disclaimer: I work for PANORAMA3000 and helped to build the Jusos Blog]</p>
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		<title>European election badge</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/04/28/european-election-badge/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2009/04/28/european-election-badge/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 10:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Widgets]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stylewalker.net/?p=1092</guid>
		<description><![CDATA[<p>European parliament offers a nice widget on their <a href="http://www.myspace.com/europeanparliament">European Parliament MySpace site</a> which breaks down essential political questions in a very simple way. Here is the widget I did:</p>
<p><object classid='clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000' codebase='http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,0,0' width='302' height='151' id='itsmychoice' align='middle'><param name='allowScriptAccess' value='sameDomain' /><param name='allowFullScreen' value='false' /><param name='movie' value='http://85.214.152.200/widgets/itsmychoice/swf/itsmychoice-badge.swf' /><param name='loop' value='false' /><param name='menu' value='false' /><param name='quality' value='high' /><param name='scale' value='noscale' /><param name='bgcolor' value='#004C98' /><param name='FlashVars' value='&#038;id=10.4.9.7.14.17' /><embed src='http://85.214.152.200/widgets/itsmychoice/swf/itsmychoice-badge.swf' FlashVars='&#038;id=10.4.9.7.14.17' loop='false' menu='false' quality='high' scale='noscale' bgcolor='#004C98' width='302' height='151' name='itsmychoice' align='middle' allowScriptAccess='sameDomain' allowFullScreen='false' type='application/x-shockwave-flash' pluginspage='http://www.macromedia.com/go/getflashplayer' /></object></p>
<p>Too bad it does not show the meaning of the symbols but it goes like this: the cat is for taming financial markets, the sun is for solar energy (althought that&#8217;s a little short, I believe we need a mix, which includes nuclear energy BUT with a clear stop in the future), the lock is for open borders, the flash for electric energy for cars, the book is for investments in education (instead of agriculture) and the syringe is for genetic agriculture (and I do not mean Monsanto! I believe public science must undertake a much bigger effort than today to find, also genetically driven, solutions to make agriculture more sustainable and productive. </p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>European parliament offers a nice widget on their <a href="http://www.myspace.com/europeanparliament">European Parliament MySpace site</a> which breaks down essential political questions in a very simple way. Here is the widget I did:</p>
<p><object classid='clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000' codebase='http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,0,0' width='302' height='151' id='itsmychoice' align='middle'><param name='allowScriptAccess' value='sameDomain' /><param name='allowFullScreen' value='false' /><param name='movie' value='http://85.214.152.200/widgets/itsmychoice/swf/itsmychoice-badge.swf' /><param name='loop' value='false' /><param name='menu' value='false' /><param name='quality' value='high' /><param name='scale' value='noscale' /><param name='bgcolor' value='#004C98' /><param name='FlashVars' value='&#038;id=10.4.9.7.14.17' /><embed src='http://85.214.152.200/widgets/itsmychoice/swf/itsmychoice-badge.swf' FlashVars='&#038;id=10.4.9.7.14.17' loop='false' menu='false' quality='high' scale='noscale' bgcolor='#004C98' width='302' height='151' name='itsmychoice' align='middle' allowScriptAccess='sameDomain' allowFullScreen='false' type='application/x-shockwave-flash' pluginspage='http://www.macromedia.com/go/getflashplayer' /></object></p>
<p>Too bad it does not show the meaning of the symbols but it goes like this: the cat is for taming financial markets, the sun is for solar energy (althought that&#8217;s a little short, I believe we need a mix, which includes nuclear energy BUT with a clear stop in the future), the lock is for open borders, the flash for electric energy for cars, the book is for investments in education (instead of agriculture) and the syringe is for genetic agriculture (and I do not mean Monsanto! I believe public science must undertake a much bigger effort than today to find, also genetically driven, solutions to make agriculture more sustainable and productive. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zu Besuch bei Zensursula</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/04/16/zu-besuch-bei-zensursula/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2009/04/16/zu-besuch-bei-zensursula/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 17:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stylewalker.net/?p=1077</guid>
		<description><![CDATA[<p>Morgen werden die größten deutschen Internetprovider händchenhaltend mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen den Vertrag unterzeichnen, mit dem sie sich ohne jegliche gesetzliche Grundlage verpflichten, unliebsame Inhalte nach Gutdünken des Bundeskriminalamtes (BKA) zu sperren und zu filtern.</p>
<p><a href="http://www.ccc.de/updates/2009/besucht-zensursula?language=en">Weiterlesen beim ccc..</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen werden die größten deutschen Internetprovider händchenhaltend mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen den Vertrag unterzeichnen, mit dem sie sich ohne jegliche gesetzliche Grundlage verpflichten, unliebsame Inhalte nach Gutdünken des Bundeskriminalamtes (BKA) zu sperren und zu filtern.</p>
<p><a href="http://www.ccc.de/updates/2009/besucht-zensursula?language=en">Weiterlesen beim ccc..</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stylewalker.net/2009/04/16/zu-besuch-bei-zensursula/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Globaler Handel, lokale Märkte, Irrsinn der EU Politik</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/04/08/globaler-handel-lokale-markte-irrsinn-der-eu-politik/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 14:39:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stylewalker.net/?p=1063</guid>
		<description><![CDATA[<p>Am 07.06. sind Europawahlen. Hier folgen einige Gedanken und Forderungen welche Themen m.E. die öffentliche Diskussion über europäische Politik beherrschen sollten. Maßgeblich beeinflusst vom fantastischen Themenabend auf <a href="http://www.arte.tv/de/programm/242,date=7/4/2009.html">arte zu globalem Handel und lokalen Märkten</a>, deren Dokumentationen man online sehen kann (Links ganz unten).</p>
<p>Die eigentliche Verantwortung Europas liegt nicht in einer europäischen Armee oder dem weiteren Beitritt von Ländern oder Euro-Staaten. Sie liegt auch nicht in Mindestlöhnen und Verpackungsgrößen. Die eigentliche Verantwortung Europas für die Welt liegt in der Wirtschafts, Energie- und Agrarpolitik. </p>
<p>Europa muss eine Menge tun und das schließt uns alle ein. Die europäische Politik muss ihre Ausgaben (und die sind nicht gering) darauf überprüfen, wem sie nützen. Die europäischen Konsumenten müssen kritischer werden und weniger verbrauchen. Ganz konkret sind Biodiesel, Exportsubventionen und unsere Konsumgewohnheiten sichere Methoden, um Millionen Menschen auf der Welt in Armut und Hunger zwingen.<br />
<span id="more-1063"></span><br />
<strong>Biodiesel &#8211; Tank statt Teller</strong><br />
Nachwachsende Biokraftsoffe galten noch vor kurzem als eine Alternative zu fossilen Brennstoffen. Inzwischen sind sie eine der Hauptverursacher für Hunger und Armut weltweit. Und ein globales Geschäft, für das die Politik Automobilhersteller und Agrarindustrie miteinander durch Subventionen und vorgeschriebene Beimischungsquoten fatal miteinander verknüpft hat.</p>
<p>Überall auf der Welt sind Plantagen entstanden, die den riesigen Markt mit pflanzlichen Ölen bedienen. Dafür werden Wälder gerodet, Bauern und Bewohner enteignet, Anbauflächen vernichtet. Palmöl wird zu Biodiesel raffiniert und exportiert, auf dem lokalen Markt steigen dazu die Preise für Fett. </p>
<p>Der weltgrößte Palmöl-Produzent ist laut der <a href="http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1697660,CmC=2535734,scheduleId=2511514.html">NDR Dokumentation &#8220;Die Biosprit-Lüge&#8221; (auf arte+7 ansehen)</a> die indonesische <a href="http://goliath.ecnext.com/coms2/product-compint-0001189735-page.html">Wilmar Holding</a>. Ihr und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sinar_Mas_Group#Smart_Tbk_.28Smart.29">Sinar Mas Gruppe</a> wird von Bauernverbänden Regenwaldrodung, Enteignung und Schmuggel vorgeworfen.</p>
<p><strong>Biodiesel &#8211; Schöngefärbtes Verbraucherwissen</strong><br />
Inzwischen sind alle Neuwagen auf die Beimischung von gesetzlich geregelten Mengen Biodiesel hin entwickelt. Im ÖPNV wird mit Blick auf Biokraftstoffe investiert, z.B. Busse umgerüstet. Und Energieerzeuger nutzen Biokraftstoffe, um ihren Kunden Öko-Strom verkaufen können. </p>
<p>Unwissend finanzieren Stromkunden, Auto- und Kraftstoffkäufer (Abwrackprämie!) den Ressourcenschwund am anderen Ende der Welt. EU-Programme fördern die Forschung und Entwicklung von Biokraftstoff-Raffinerien, die besten der Welt kommen aus Deutschland. Das wissen auch indische Agrarkonzerne, die den Weltmarkt so mit den besten Kraftstoffen beliefern können. Und auch die indische und die indonesische Politik fördert die Entwicklung, obwohl ihre Bürger hungern und Bauern protestieren. </p>
<p>Schließlich wird bei der Raffinierung und dem Transport zusätzlich Energie verbraucht und CO2 ausgestoßen. Der Mythos des klimaneutralen Bio-Kraftstoffs ist damit auch dahin. </p>
<p>Der nächster Hit ist die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jatropha">Jatropha</a>-Pflanze. Eine angebliche &#8220;non food crop&#8221;, die keine Konkurrenz sein soll zwischen &#8220;Tank und Teller&#8221;. Jatropha soll nicht dort angebaut werden wo sonst Nahrungsmittel wüchsen, mit 50 Mio $ Subvention fördert Indien Projekte in Rajastan, wo Jatropha-Plantagen auf Weideland entstehen (Weideland: also keine Nahrungsmittelanbauflächen) Der Effekt: Der giftige Busch und die Anbauflächen zerstören die Weiden der Milchbauern vor Ort. Es wächst kein Gras mehr und die Kühe verhungern. Die Bauern haben nichts mehr. </p>
<p>Die Jatrophapflanze ist auch nicht genügsam. Sie braucht viel Wasser und wächst mitnichten auf Brachland. Dazu kommt: Von der ganzen Pflanze können nur die Kerne der Früchte für die Dieselherstellung verwertet werden. Das heißt viel Fläche für wenig Öl. Jatropha-Pflanzen brauchen auch ein paar Jahre bis sie groß genug sind, um ertragreiche Früchte zu produzieren. Und um am weltweiten Biokraftstoffhandel mitzuverdienen, werden werden in der Zwischenzeit andere ölhaltige Pflanzen angebaut. So gibt es vor Ort weniger zu essen, so wie in Indonesien. </p>
<p>Ein neuer Vorschlag von deutschen Politiker wie Bärbel Höhn ist ein Ökosiegel für Palmölproduktion, der nachhaltigen Anbau prämiert und am Rande auch die Lebensbedingungen der Menschen, die ihre Umwelt verlieren, berücksichtigt. Doch ein Ökosiegel wird nicht viel daran ändern können. Das Problem ist die Biosprit-Lüge an sich. </p>
<p>Die Politiker verstehen die Problematik also nicht oder es ist ihnen egal, ganz zu schweigen von den Konsumenten. Es scheint, als verschlössen einfach alle die Augen. Die Hiobsbotschaft für uns in Europa ist nämlich, dass wir alle weniger verbrauchen müssen. Das gilt nicht nur für den Transport und Energie. Genauso fatal wie der Biodiesel-Wahnsinn ist die exportorientierte EU-Wirtschafts- und Agrarpolitik. </p>
<p><strong>Exportsubventionen </strong><br />
Mit Fleischprodukten, die sich in Europa nicht verkaufen lassen, verdienen europäische Konzerne viel Geld in Afrika, der Nebeneffekt ist, dass lokale Märkte zerstört werden. Afrikanische Bauern und Verarbeitungsbetriebe können unmöglich mit industrieller Produktion, Marktmacht und EU-Geldern konkurrieren. Lokale Produzenten haben den Preisen für billiges Geflügel und Milch aus Europa nichts entgegen zu setzen. Der unverkäufliche Austoß, der bei der in Europa so beliebten Puten- und Hühnerbrust entsteht, wird tiefgekühlt nach Afrika transportiert und dort billig verkauft. Ähnlich ist es mit der Milchüberproduktion, die zu Milchpulver verarbeitet, die Preise für lokale Milchbauern, Kooperativen und Molkereien z.B. in Sambia ruiniert.</p>
<p>Das ist nicht nur ein Effekt der Globalisierung und der Liberalisierung der Märkte. Es ist sogar eine Strategie, die u.a. vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert wird, siehe <a href="http://www.bmelv.de/nn_749494/SharedDocs/downloads/01-Broschueren/ChancenNutzen,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/ChancenNutzen.pdf">&#8220;Chancen auf globalen Märkten nutzen&#8221;, BMELV, Aktionsplan, Stand 2008, S.15</a>. Europäische Agrarprodukte für das außereuropäische Ausland &#8211; das klingt gut, und deutsche Bauern, genau wie die neue Ministerin für Ernährung Landwirtschaft und Verbraucherschutz weisen jede Verantwortung und jeden Zusammenhang für die Effekte in Afrika von sich. Neben Korruption und Bürgerkrieg ist dies aber die dritte Plage für Afrika. </p>
<p>Die Abhängigkeit der Länder von westlichen Fördermitteln via IWF und Weltbank steigt durch die Finanzkrise weiter. Und die Kredite gibt es nicht umsonst. Einfuhrzölle, ein Mittel, mit denen sich die afrikanischen Länder vor der Europa-Waren-Schwemme schützen könnten, müssen im Gegenzug zur Kreditvergabe abgebaut werden. Die Finanzkrise als Auslöser für eine veränderte globale Wirtschaftsordnung? Das Gegenteil ist der Fall. </p>
<p>Organisationen wie Oxfam und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/La_Via_Campesina">Via Campesina</a> arbeiten daran, das Bewusstsein der Europäer für diese Zusammenhänge zu schaffen. Gegen Bauernfunktionäre, Handelskonzerne, sowie Agrar- und Engergieindustrie, die an den den Milliarden der Agrarindustrie verdienen, sind sie machtlos. 10 Mrd EUR erhält z.B. Frankreich jährlich für seine Agrarindustrie. Die bezahlt unter anderem Lobbyisten damit das so bleibt. </p>
<p>So glaubt die EU-Kommissarin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mariann_Fischer_Boel">Mariann Fischer-Boel</a> nicht, dass die exportorientierte EU-Politik lokale Märkte in Afrika bedroht und arbeitet der Milchindustrie (z.B. der deutschen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hochwald_Nahrungsmittel-Werke">Hochwald</a>) in die Hände. Auch die neue Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, ist ratlos, als ihr die Frage nach den Zusammenhängen zwischen globalem Handel und lokalen Märkten gestellt wird. Dies sei diese Woche kein Thema, sagt die sich einarbeitende Ministerin. </p>
<p><strong>Die Dokumentationen online sehen </strong><br />
<a href="http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1697660,CmC=2535732,CmPage=1697660,scheduleId=2511510.html">Hühner für Afrika</a></p>
<p><a href="http://www.arte.tv/de/programm/242,date=7/4/2009.html#anchor_2511516">Milch, Macht und Märkte</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 07.06. sind Europawahlen. Hier folgen einige Gedanken und Forderungen welche Themen m.E. die öffentliche Diskussion über europäische Politik beherrschen sollten. Maßgeblich beeinflusst vom fantastischen Themenabend auf <a href="http://www.arte.tv/de/programm/242,date=7/4/2009.html">arte zu globalem Handel und lokalen Märkten</a>, deren Dokumentationen man online sehen kann (Links ganz unten).</p>
<p>Die eigentliche Verantwortung Europas liegt nicht in einer europäischen Armee oder dem weiteren Beitritt von Ländern oder Euro-Staaten. Sie liegt auch nicht in Mindestlöhnen und Verpackungsgrößen. Die eigentliche Verantwortung Europas für die Welt liegt in der Wirtschafts, Energie- und Agrarpolitik. </p>
<p>Europa muss eine Menge tun und das schließt uns alle ein. Die europäische Politik muss ihre Ausgaben (und die sind nicht gering) darauf überprüfen, wem sie nützen. Die europäischen Konsumenten müssen kritischer werden und weniger verbrauchen. Ganz konkret sind Biodiesel, Exportsubventionen und unsere Konsumgewohnheiten sichere Methoden, um Millionen Menschen auf der Welt in Armut und Hunger zwingen.<br />
<span id="more-1063"></span><br />
<strong>Biodiesel &#8211; Tank statt Teller</strong><br />
Nachwachsende Biokraftsoffe galten noch vor kurzem als eine Alternative zu fossilen Brennstoffen. Inzwischen sind sie eine der Hauptverursacher für Hunger und Armut weltweit. Und ein globales Geschäft, für das die Politik Automobilhersteller und Agrarindustrie miteinander durch Subventionen und vorgeschriebene Beimischungsquoten fatal miteinander verknüpft hat.</p>
<p>Überall auf der Welt sind Plantagen entstanden, die den riesigen Markt mit pflanzlichen Ölen bedienen. Dafür werden Wälder gerodet, Bauern und Bewohner enteignet, Anbauflächen vernichtet. Palmöl wird zu Biodiesel raffiniert und exportiert, auf dem lokalen Markt steigen dazu die Preise für Fett. </p>
<p>Der weltgrößte Palmöl-Produzent ist laut der <a href="http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1697660,CmC=2535734,scheduleId=2511514.html">NDR Dokumentation &#8220;Die Biosprit-Lüge&#8221; (auf arte+7 ansehen)</a> die indonesische <a href="http://goliath.ecnext.com/coms2/product-compint-0001189735-page.html">Wilmar Holding</a>. Ihr und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sinar_Mas_Group#Smart_Tbk_.28Smart.29">Sinar Mas Gruppe</a> wird von Bauernverbänden Regenwaldrodung, Enteignung und Schmuggel vorgeworfen.</p>
<p><strong>Biodiesel &#8211; Schöngefärbtes Verbraucherwissen</strong><br />
Inzwischen sind alle Neuwagen auf die Beimischung von gesetzlich geregelten Mengen Biodiesel hin entwickelt. Im ÖPNV wird mit Blick auf Biokraftstoffe investiert, z.B. Busse umgerüstet. Und Energieerzeuger nutzen Biokraftstoffe, um ihren Kunden Öko-Strom verkaufen können. </p>
<p>Unwissend finanzieren Stromkunden, Auto- und Kraftstoffkäufer (Abwrackprämie!) den Ressourcenschwund am anderen Ende der Welt. EU-Programme fördern die Forschung und Entwicklung von Biokraftstoff-Raffinerien, die besten der Welt kommen aus Deutschland. Das wissen auch indische Agrarkonzerne, die den Weltmarkt so mit den besten Kraftstoffen beliefern können. Und auch die indische und die indonesische Politik fördert die Entwicklung, obwohl ihre Bürger hungern und Bauern protestieren. </p>
<p>Schließlich wird bei der Raffinierung und dem Transport zusätzlich Energie verbraucht und CO2 ausgestoßen. Der Mythos des klimaneutralen Bio-Kraftstoffs ist damit auch dahin. </p>
<p>Der nächster Hit ist die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jatropha">Jatropha</a>-Pflanze. Eine angebliche &#8220;non food crop&#8221;, die keine Konkurrenz sein soll zwischen &#8220;Tank und Teller&#8221;. Jatropha soll nicht dort angebaut werden wo sonst Nahrungsmittel wüchsen, mit 50 Mio $ Subvention fördert Indien Projekte in Rajastan, wo Jatropha-Plantagen auf Weideland entstehen (Weideland: also keine Nahrungsmittelanbauflächen) Der Effekt: Der giftige Busch und die Anbauflächen zerstören die Weiden der Milchbauern vor Ort. Es wächst kein Gras mehr und die Kühe verhungern. Die Bauern haben nichts mehr. </p>
<p>Die Jatrophapflanze ist auch nicht genügsam. Sie braucht viel Wasser und wächst mitnichten auf Brachland. Dazu kommt: Von der ganzen Pflanze können nur die Kerne der Früchte für die Dieselherstellung verwertet werden. Das heißt viel Fläche für wenig Öl. Jatropha-Pflanzen brauchen auch ein paar Jahre bis sie groß genug sind, um ertragreiche Früchte zu produzieren. Und um am weltweiten Biokraftstoffhandel mitzuverdienen, werden werden in der Zwischenzeit andere ölhaltige Pflanzen angebaut. So gibt es vor Ort weniger zu essen, so wie in Indonesien. </p>
<p>Ein neuer Vorschlag von deutschen Politiker wie Bärbel Höhn ist ein Ökosiegel für Palmölproduktion, der nachhaltigen Anbau prämiert und am Rande auch die Lebensbedingungen der Menschen, die ihre Umwelt verlieren, berücksichtigt. Doch ein Ökosiegel wird nicht viel daran ändern können. Das Problem ist die Biosprit-Lüge an sich. </p>
<p>Die Politiker verstehen die Problematik also nicht oder es ist ihnen egal, ganz zu schweigen von den Konsumenten. Es scheint, als verschlössen einfach alle die Augen. Die Hiobsbotschaft für uns in Europa ist nämlich, dass wir alle weniger verbrauchen müssen. Das gilt nicht nur für den Transport und Energie. Genauso fatal wie der Biodiesel-Wahnsinn ist die exportorientierte EU-Wirtschafts- und Agrarpolitik. </p>
<p><strong>Exportsubventionen </strong><br />
Mit Fleischprodukten, die sich in Europa nicht verkaufen lassen, verdienen europäische Konzerne viel Geld in Afrika, der Nebeneffekt ist, dass lokale Märkte zerstört werden. Afrikanische Bauern und Verarbeitungsbetriebe können unmöglich mit industrieller Produktion, Marktmacht und EU-Geldern konkurrieren. Lokale Produzenten haben den Preisen für billiges Geflügel und Milch aus Europa nichts entgegen zu setzen. Der unverkäufliche Austoß, der bei der in Europa so beliebten Puten- und Hühnerbrust entsteht, wird tiefgekühlt nach Afrika transportiert und dort billig verkauft. Ähnlich ist es mit der Milchüberproduktion, die zu Milchpulver verarbeitet, die Preise für lokale Milchbauern, Kooperativen und Molkereien z.B. in Sambia ruiniert.</p>
<p>Das ist nicht nur ein Effekt der Globalisierung und der Liberalisierung der Märkte. Es ist sogar eine Strategie, die u.a. vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert wird, siehe <a href="http://www.bmelv.de/nn_749494/SharedDocs/downloads/01-Broschueren/ChancenNutzen,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/ChancenNutzen.pdf">&#8220;Chancen auf globalen Märkten nutzen&#8221;, BMELV, Aktionsplan, Stand 2008, S.15</a>. Europäische Agrarprodukte für das außereuropäische Ausland &#8211; das klingt gut, und deutsche Bauern, genau wie die neue Ministerin für Ernährung Landwirtschaft und Verbraucherschutz weisen jede Verantwortung und jeden Zusammenhang für die Effekte in Afrika von sich. Neben Korruption und Bürgerkrieg ist dies aber die dritte Plage für Afrika. </p>
<p>Die Abhängigkeit der Länder von westlichen Fördermitteln via IWF und Weltbank steigt durch die Finanzkrise weiter. Und die Kredite gibt es nicht umsonst. Einfuhrzölle, ein Mittel, mit denen sich die afrikanischen Länder vor der Europa-Waren-Schwemme schützen könnten, müssen im Gegenzug zur Kreditvergabe abgebaut werden. Die Finanzkrise als Auslöser für eine veränderte globale Wirtschaftsordnung? Das Gegenteil ist der Fall. </p>
<p>Organisationen wie Oxfam und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/La_Via_Campesina">Via Campesina</a> arbeiten daran, das Bewusstsein der Europäer für diese Zusammenhänge zu schaffen. Gegen Bauernfunktionäre, Handelskonzerne, sowie Agrar- und Engergieindustrie, die an den den Milliarden der Agrarindustrie verdienen, sind sie machtlos. 10 Mrd EUR erhält z.B. Frankreich jährlich für seine Agrarindustrie. Die bezahlt unter anderem Lobbyisten damit das so bleibt. </p>
<p>So glaubt die EU-Kommissarin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mariann_Fischer_Boel">Mariann Fischer-Boel</a> nicht, dass die exportorientierte EU-Politik lokale Märkte in Afrika bedroht und arbeitet der Milchindustrie (z.B. der deutschen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hochwald_Nahrungsmittel-Werke">Hochwald</a>) in die Hände. Auch die neue Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, ist ratlos, als ihr die Frage nach den Zusammenhängen zwischen globalem Handel und lokalen Märkten gestellt wird. Dies sei diese Woche kein Thema, sagt die sich einarbeitende Ministerin. </p>
<p><strong>Die Dokumentationen online sehen </strong><br />
<a href="http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1697660,CmC=2535732,CmPage=1697660,scheduleId=2511510.html">Hühner für Afrika</a></p>
<p><a href="http://www.arte.tv/de/programm/242,date=7/4/2009.html#anchor_2511516">Milch, Macht und Märkte</a></p>
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		</item>
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		<title>Söder sägt am System</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/03/30/soder-sagt-am-system/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 10:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a class="img-left" href="http://www.reizthema.de/allgemein/markus-soeder-die-csu-und-die-raf/"><img src="http://www.reizthema.de/wp-content/markus-soeder-csu.jpg"/>Bild von reizthema.de</a>Eigentlich sollte man Markus Söder ja für einen schlauen Politiker halten. Umso mehr verwundert jetzt seine dumme und durchschaubare Anti-Gesundheitskampagne. </p>
<p>Markus Söder, zurzeit Umweltminister in Bayern, <a href="http://www.welt.de/politik/article3468645/Soeder-will-Ende-des-Gesundheitsfonds-erzwingen.html">will den Gesundheitsfonds, den er als Teil der CSU/CDU Regierung mitbeschlossen hat, nun wieder abschaffen</a>. Damit <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/gesundheit-praxen-aus-protest-gegen-honorarreform-zu_aid_379442.html">stimmt er in das Wehgeschreih der Ärzte ein</a> und schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. </p>
<p>Zum einen kann er sich vor den Karren einer vielleicht nicht zahlreichen aber doch mächtigen Klientel spannen lassen, <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,615860,00.html">die ihm dafür eine Anti-SPD-Kampagne finanzieren</a>. Und er kann, genau wie die Ärzte, so tun, als ginge es ihm um das Wohl der Patienten und nicht um die Brieftaschen der niedergelassenen Ärzte. </p>
<p>Aber <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,614699,00.html">nicht alle Ärzte setzen so leichtfertig ihre Reputation aufs Spiel</a> wie die in den Spiegel- und Focus-Artikeln erwähnten Ärzte-Funktionäre. Manchen ist es peinlich, dass 10 000 brutto für einen niedergelassenen Arzt nicht reichen sollen. Manche wollen sich nicht von Orthopäden und Radiologen (Durchschnitt 16000 EUR) missbrauchen lassen. Manche finden es auch in Ordnung, dass es jetzt einen Finanzausgleich zwischen Ost und West gibt, so dass nicht alle Landärzte aus Ostdeutschland wegziehen. Klar, dass das Söder nicht gefällt. Solidarität zwischen den Bundesländern ist ja auch nur in Ordnung, wenn Bayern davon profitiert. </p>
<p>Satt dessen müssen sich die niedergelassenen Ärzte einige Fragen gefallen lassen: Warum müssen Ärzte, vor allem junge, im Krankenhaus unter so schlechten Bedingungen und so schlechter Bezahlung arbeiten? Ist es nicht so, dass für alle im System dieselbe Summe zur Verfügung steht? Wenn also Radiologen und Orthopäden statt 18 000 EUR 19000 EUR verdienen, sind das nicht 1000 EUR weniger, die eine Krankenschwester oder ein junger Stationsarzt hat? Und hätten die es nicht mehr verdient? Warum müssen die Streits immer auf dem Rücken der Patienten ausgetragen werden und warum macht man ihnen vor, dass es um ihr Wohl geht, wenn es doch schlicht um die Bezahlung der Ärzte geht? </p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="img-left" href="http://www.reizthema.de/allgemein/markus-soeder-die-csu-und-die-raf/"><img src="http://www.reizthema.de/wp-content/markus-soeder-csu.jpg"/>Bild von reizthema.de</a>Eigentlich sollte man Markus Söder ja für einen schlauen Politiker halten. Umso mehr verwundert jetzt seine dumme und durchschaubare Anti-Gesundheitskampagne. </p>
<p>Markus Söder, zurzeit Umweltminister in Bayern, <a href="http://www.welt.de/politik/article3468645/Soeder-will-Ende-des-Gesundheitsfonds-erzwingen.html">will den Gesundheitsfonds, den er als Teil der CSU/CDU Regierung mitbeschlossen hat, nun wieder abschaffen</a>. Damit <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/gesundheit-praxen-aus-protest-gegen-honorarreform-zu_aid_379442.html">stimmt er in das Wehgeschreih der Ärzte ein</a> und schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. </p>
<p>Zum einen kann er sich vor den Karren einer vielleicht nicht zahlreichen aber doch mächtigen Klientel spannen lassen, <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,615860,00.html">die ihm dafür eine Anti-SPD-Kampagne finanzieren</a>. Und er kann, genau wie die Ärzte, so tun, als ginge es ihm um das Wohl der Patienten und nicht um die Brieftaschen der niedergelassenen Ärzte. </p>
<p>Aber <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,614699,00.html">nicht alle Ärzte setzen so leichtfertig ihre Reputation aufs Spiel</a> wie die in den Spiegel- und Focus-Artikeln erwähnten Ärzte-Funktionäre. Manchen ist es peinlich, dass 10 000 brutto für einen niedergelassenen Arzt nicht reichen sollen. Manche wollen sich nicht von Orthopäden und Radiologen (Durchschnitt 16000 EUR) missbrauchen lassen. Manche finden es auch in Ordnung, dass es jetzt einen Finanzausgleich zwischen Ost und West gibt, so dass nicht alle Landärzte aus Ostdeutschland wegziehen. Klar, dass das Söder nicht gefällt. Solidarität zwischen den Bundesländern ist ja auch nur in Ordnung, wenn Bayern davon profitiert. </p>
<p>Satt dessen müssen sich die niedergelassenen Ärzte einige Fragen gefallen lassen: Warum müssen Ärzte, vor allem junge, im Krankenhaus unter so schlechten Bedingungen und so schlechter Bezahlung arbeiten? Ist es nicht so, dass für alle im System dieselbe Summe zur Verfügung steht? Wenn also Radiologen und Orthopäden statt 18 000 EUR 19000 EUR verdienen, sind das nicht 1000 EUR weniger, die eine Krankenschwester oder ein junger Stationsarzt hat? Und hätten die es nicht mehr verdient? Warum müssen die Streits immer auf dem Rücken der Patienten ausgetragen werden und warum macht man ihnen vor, dass es um ihr Wohl geht, wenn es doch schlicht um die Bezahlung der Ärzte geht? </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Learning from the crisis: Frontline Inside the Meltdown</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/02/19/learning-from-the-crisis-frontline-inside-the-meltdown/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2009/02/19/learning-from-the-crisis-frontline-inside-the-meltdown/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 20:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stylewalker.net/?p=1014</guid>
		<description><![CDATA[<p>We sit here and stare at the bad news, see big corporations in trouble, banks going bankrupt, bankers going home with insane bonuses although they cost their companies and thus US money, billions of money. We sit here and try to understand what is going on here. Try to understand the gambling with credit default swaps and toxic assets, subprime mortgages and other risky financial constructs.</p>
<p>Although some call this phenomenon a &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Black_swan_theory">black swan</a>&#8220;, something totally surprising this is no explanation to me. For everybody involved in this game, all of these investment wizzards, who came up with these supercomplex derivates, at some point at least, they MUST have seen a small glimpse of the risk they are putting us all in. The vicious cirlce which was going on here. Insurance companies betting on their great ratings should have been NOT aware of what would happen if they lose this reputation, that they put their whole business and thus the business they are constantly insuring to a fatal risk?! No way. In this case they must have been smart AND stupid at the same time. </p>
<p>So what&#8217;s the learning from all this? We must know more. We must learn. All of us must try to understand what was going on here and be able to talk eye to eye to politicians, to journalists, to bankers. There is a program on American Public Broadcasting System (PBS) which seems to bring a great deal of learning: <a href="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/meltdown/">Frontline &#8211; Inside the Meltdown</a>. A very well done site and a very insightful documentary about the crisis. Interviews and original clips put together to understand the dramaturgy of the crisis: Bear Stearns, Fanny Mae, Freddie Mac.. </p>
<p>Here is one of the clips:<br />
<script type="text/javascript" src="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/js/pap/embed.js?frol02c1f60q74f"></script></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>We sit here and stare at the bad news, see big corporations in trouble, banks going bankrupt, bankers going home with insane bonuses although they cost their companies and thus US money, billions of money. We sit here and try to understand what is going on here. Try to understand the gambling with credit default swaps and toxic assets, subprime mortgages and other risky financial constructs.</p>
<p>Although some call this phenomenon a &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Black_swan_theory">black swan</a>&#8220;, something totally surprising this is no explanation to me. For everybody involved in this game, all of these investment wizzards, who came up with these supercomplex derivates, at some point at least, they MUST have seen a small glimpse of the risk they are putting us all in. The vicious cirlce which was going on here. Insurance companies betting on their great ratings should have been NOT aware of what would happen if they lose this reputation, that they put their whole business and thus the business they are constantly insuring to a fatal risk?! No way. In this case they must have been smart AND stupid at the same time. </p>
<p>So what&#8217;s the learning from all this? We must know more. We must learn. All of us must try to understand what was going on here and be able to talk eye to eye to politicians, to journalists, to bankers. There is a program on American Public Broadcasting System (PBS) which seems to bring a great deal of learning: <a href="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/meltdown/">Frontline &#8211; Inside the Meltdown</a>. A very well done site and a very insightful documentary about the crisis. Interviews and original clips put together to understand the dramaturgy of the crisis: Bear Stearns, Fanny Mae, Freddie Mac.. </p>
<p>Here is one of the clips:<br />
<script type="text/javascript" src="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/js/pap/embed.js?frol02c1f60q74f"></script></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>German public railway company &#8220;Deutsche Bahn&#8221; threats most known political blogger</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/02/04/german-public-railway-company-deutsche-bahn-threats-most-known-political-blogger/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2009/02/04/german-public-railway-company-deutsche-bahn-threats-most-known-political-blogger/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 00:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpolitik.org">Netzpolitik.org</a> is the widest read German political weblog. The authors, foremost Markus Beckedahl, always take a clear position for privacy, freedom and transparency and against public surveillance, strict copyright laws and security-instead-of-freedom politics. In the German internet sphere they are the strongest voice for open source, creative commons, knowledge sharing, free culture and freedom of expression. </p>
<p>The authors try to raise public interest and awareness for the dangers of surveillance and data collection and the importance of privacy, not only by the police and other executive institutions but foremost by private companies. In Germany, many examples of private data and surveillance abuse have been published in German media recently: customer data by Deutsche Telekom (or T-Com) was sold, <a href="http://www.spiegel.de/international/business/0,1518,558510,00.html">Telekom, Lufthansa and Post top managers have been surveilling employees and customers</a>, German retailer <a href="http://www.spiegel.de/international/business/0,1518,543485,00.html">Lidl hired private investigators to spy on their employees</a>. These are only a few examples to stress the importance of the said issues. </p>
<p>On saturday, January 31st, Beckedahl published the summary of a conversation between the Berlin data protection officer and Deutsche Bahn top executives reporting about the methods of Network Deutschland, the company hired to spy on employees and customers. This memo was written by the data protection office and anonymously sent to Netzpolitik. The memo is actually pretty boring, Spiegel has way more exciting facts and talks about <a href="http://www.spiegel.de/international/germany/0,1518,604301,00.html">more than 170 000 people who have been spied on by Deutsche Bahn</a>. </p>
<p>What makes this case exciting is that Deutsche Bahn tries to <a href="http://netzpolitik.org/2009/deutsche-bahn-ag-schickt-mir-abmahnung/">legally threaten Netzpolitik for making this memo public</a>. A memo which has been cited many times by other media already. Funny enough, the <a href="http://netzpolitik.org/2009/die-welle-nach-der-abmahnung/">reactions in the blogosphere and by other media</a> in only one day make this memo famous. </p>
<p>And not only bloggers, but basically all citizens, politicians, architects, police men, journalists hope that <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Mehdorn">Bahn CEO Hartmut Mehdorn</a> now will have to go for good. If not for the blogger threat than at least for the spying scandal. </p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpolitik.org">Netzpolitik.org</a> is the widest read German political weblog. The authors, foremost Markus Beckedahl, always take a clear position for privacy, freedom and transparency and against public surveillance, strict copyright laws and security-instead-of-freedom politics. In the German internet sphere they are the strongest voice for open source, creative commons, knowledge sharing, free culture and freedom of expression. </p>
<p>The authors try to raise public interest and awareness for the dangers of surveillance and data collection and the importance of privacy, not only by the police and other executive institutions but foremost by private companies. In Germany, many examples of private data and surveillance abuse have been published in German media recently: customer data by Deutsche Telekom (or T-Com) was sold, <a href="http://www.spiegel.de/international/business/0,1518,558510,00.html">Telekom, Lufthansa and Post top managers have been surveilling employees and customers</a>, German retailer <a href="http://www.spiegel.de/international/business/0,1518,543485,00.html">Lidl hired private investigators to spy on their employees</a>. These are only a few examples to stress the importance of the said issues. </p>
<p>On saturday, January 31st, Beckedahl published the summary of a conversation between the Berlin data protection officer and Deutsche Bahn top executives reporting about the methods of Network Deutschland, the company hired to spy on employees and customers. This memo was written by the data protection office and anonymously sent to Netzpolitik. The memo is actually pretty boring, Spiegel has way more exciting facts and talks about <a href="http://www.spiegel.de/international/germany/0,1518,604301,00.html">more than 170 000 people who have been spied on by Deutsche Bahn</a>. </p>
<p>What makes this case exciting is that Deutsche Bahn tries to <a href="http://netzpolitik.org/2009/deutsche-bahn-ag-schickt-mir-abmahnung/">legally threaten Netzpolitik for making this memo public</a>. A memo which has been cited many times by other media already. Funny enough, the <a href="http://netzpolitik.org/2009/die-welle-nach-der-abmahnung/">reactions in the blogosphere and by other media</a> in only one day make this memo famous. </p>
<p>And not only bloggers, but basically all citizens, politicians, architects, police men, journalists hope that <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Mehdorn">Bahn CEO Hartmut Mehdorn</a> now will have to go for good. If not for the blogger threat than at least for the spying scandal. </p>
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		<title>My DLD09 summary</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 15:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Campaigns]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>
		<category><![CDATA[virtual worlds]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>First, you can get an <a href="http://www.dld-conference.com/mt/mt-search.cgi?tag=DLD09&#038;blog_id=1&#038;IncludeBlogs=1">overview of all articles published on the DLD live blog here</a>.</p>
<p>After three days of intense blogging, live blogging(!), there should be a little resumée. Must be a personal one, naturally, although I aim to grasp some of that spirit hopefully many people sensed in these days of Digital, Life, Design 09.<br />
<span id="more-984"></span><br />
In the position of being confronted with so many ideas, witted people, diverse subjects, opinions, trends and conversations I felt intectually challenged almost all the time. Plus, trying to find my own &#8220;art of live blogging&#8221; I was in a constant state of concentration, in search of the essence of the panels I focused on to cover. Now I feel tired and inspired, with the &#8220;Black swan&#8221; beside my bed and &#8220;What would Google do&#8221; on my desk. And with many images still in mind that make it hard just to say &#8220;DLD was awesome!&#8221;. But it certainly was. </p>
<p>We had economics, design, psychology, neurobiology, architecture, technology, education, fashion, music.. DLD was so diverse and at the same time deep in concern of the arguments of the people and mostly entertaining by the performance. And this inspirationally broad deepness certainly had effects on the talks in the hallway which I personal did not have. Because I had to blog. Because I was honoured to blog! </p>
<p>My thanks go to the whole team, all those fast and motivated people who made this conference so smooth, so you would not notice the organization, just the flow. And especially to my blogger colleagues Nicole, Oliver and Andrea. We came up with some nice techniques to cover people&#8217;s talk with live writing which include Google Docs, hand signs, twitter search, mobile photo uploads and the help of people who plug the laptops, know about details, give comments.<br />
So thank you all, team, speakers, participants and especially to the cute coffee machine in the team room.</p>
<p>Before I go and polish my posts and clean up all the typos, here are my personal Top9:: </p>
<p>9. <a href="http://www.dld-conference.com/2009/01/marc-zuckerberg-as-surprise-sp.php">With the Zuckerberg appearance I found the controversial twitter conversation as interesting as what was said on stage</a>.<br />
8. <a href="http://video.dld-conference.com/watch/6W1QLVF?t=dld09%2Cpanels&#038;gal=sessions&#038;p=2">The Varsavsky &#8211; Obermann talk</a><br />
7. <a href="http://www.dld-conference.com/2009/01/simplicity.php">Simplicity (mostly)</a><br />
6. <a href="http://www.dld-conference.com/2009/01/fashion-and-business.php">Fashion</a><br />
5. <a href="http://www.dld-conference.com/2009/01/everybody-gets-in-tune-by-itay.php">The paddle symphony</a><br />
4. <a href="http://www.dld-conference.com/2009/01/internet-politics.php">Internet politics</a><br />
3. <a href="http://www.dld-conference.com/2009/01/reflections-on-a-crisis.php">Reflection on a crisis</a><br />
2. <a href="http://www.dld-conference.com/2009/01/about-robots.php">The robots!</a><br />
1. <a href="http://www.dld-conference.com/2009/01/predictably-irrational.php">Predictably Irrational</a></p>
<p>And here are fotos! We love fotos. (all Flickr pics tagged with dld09)</p>
<p><object width="600" height="450"><param name="flashvars" value="&#038;offsite=true&amp;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fsearch%2Fshow%2F%3Fq%3Ddld09&#038;page_show_back_url=%2Fsearch%2F%3Fq%3Ddld09&#038;method=flickr.photos.search&#038;api_params_str=&#038;api_text=dld09&#038;api_tag_mode=bool&#038;api_media=all&#038;api_sort=relevance&#038;jump_to=&#038;start_index=0"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=66855"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=66855" allowFullScreen="true" flashvars="&#038;offsite=true&amp;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fsearch%2Fshow%2F%3Fq%3Ddld09&#038;page_show_back_url=%2Fsearch%2F%3Fq%3Ddld09&#038;method=flickr.photos.search&#038;api_params_str=&#038;api_text=dld09&#038;api_tag_mode=bool&#038;api_media=all&#038;api_sort=relevance&#038;jump_to=&#038;start_index=0" width="600" height="450"></embed></object></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>First, you can get an <a href="http://www.dld-conference.com/mt/mt-search.cgi?tag=DLD09&#038;blog_id=1&#038;IncludeBlogs=1">overview of all articles published on the DLD live blog here</a>.</p>
<p>After three days of intense blogging, live blogging(!), there should be a little resumée. Must be a personal one, naturally, although I aim to grasp some of that spirit hopefully many people sensed in these days of Digital, Life, Design 09.<br />
<span id="more-984"></span><br />
In the position of being confronted with so many ideas, witted people, diverse subjects, opinions, trends and conversations I felt intectually challenged almost all the time. Plus, trying to find my own &#8220;art of live blogging&#8221; I was in a constant state of concentration, in search of the essence of the panels I focused on to cover. Now I feel tired and inspired, with the &#8220;Black swan&#8221; beside my bed and &#8220;What would Google do&#8221; on my desk. And with many images still in mind that make it hard just to say &#8220;DLD was awesome!&#8221;. But it certainly was. </p>
<p>We had economics, design, psychology, neurobiology, architecture, technology, education, fashion, music.. DLD was so diverse and at the same time deep in concern of the arguments of the people and mostly entertaining by the performance. And this inspirationally broad deepness certainly had effects on the talks in the hallway which I personal did not have. Because I had to blog. Because I was honoured to blog! </p>
<p>My thanks go to the whole team, all those fast and motivated people who made this conference so smooth, so you would not notice the organization, just the flow. And especially to my blogger colleagues Nicole, Oliver and Andrea. We came up with some nice techniques to cover people&#8217;s talk with live writing which include Google Docs, hand signs, twitter search, mobile photo uploads and the help of people who plug the laptops, know about details, give comments.<br />
So thank you all, team, speakers, participants and especially to the cute coffee machine in the team room.</p>
<p>Before I go and polish my posts and clean up all the typos, here are my personal Top9:: </p>
<p>9. <a href="http://www.dld-conference.com/2009/01/marc-zuckerberg-as-surprise-sp.php">With the Zuckerberg appearance I found the controversial twitter conversation as interesting as what was said on stage</a>.<br />
8. <a href="http://video.dld-conference.com/watch/6W1QLVF?t=dld09%2Cpanels&#038;gal=sessions&#038;p=2">The Varsavsky &#8211; Obermann talk</a><br />
7. <a href="http://www.dld-conference.com/2009/01/simplicity.php">Simplicity (mostly)</a><br />
6. <a href="http://www.dld-conference.com/2009/01/fashion-and-business.php">Fashion</a><br />
5. <a href="http://www.dld-conference.com/2009/01/everybody-gets-in-tune-by-itay.php">The paddle symphony</a><br />
4. <a href="http://www.dld-conference.com/2009/01/internet-politics.php">Internet politics</a><br />
3. <a href="http://www.dld-conference.com/2009/01/reflections-on-a-crisis.php">Reflection on a crisis</a><br />
2. <a href="http://www.dld-conference.com/2009/01/about-robots.php">The robots!</a><br />
1. <a href="http://www.dld-conference.com/2009/01/predictably-irrational.php">Predictably Irrational</a></p>
<p>And here are fotos! We love fotos. (all Flickr pics tagged with dld09)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>My work for PANORAMA3000 and Jusos</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2009/01/16/my-work-for-panorama3000-and-jusos/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2009/01/16/my-work-for-panorama3000-and-jusos/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 11:42:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Campaigns]]></category>
		<category><![CDATA[P3000]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Stylewalker]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Inspired by <a href="http://www.thewavingcat.com/2009/01/13/life-updates-domains-still-moving-spd-juso-election-campaign-internet-bill-of-rights/">Peter&#8217;s blogpost about Life updates</a>, I would like to state some things, too. </p>
<p>Over the last year (2008), I was still working as a <a href="http://thomaspraus.net/index.htm">freelance online consultant</a> but mainly doing concepts and creating ideas for the Berlin based digital communications agency <a href="http://www.p3000.net">PANORAMA3000</a> and its clients. I started to work for P3000 in december 2007 after having <a href="http://www.stylewalker.net/2007/11/16/call-me-ma/">finished my studies in communcation and business at FU Berlin</a>. </p>
<p>Working for P3000 has been great so far, it&#8217;s a very ambitious and young team, consisting of people who like exactly what I like: music, the interwebs and being creative. I had lots of possibilities to shape ideas and concepts for clients like Universal Music, Sony Music, arvato Bertelsmann and even the Golfclub Wannsee Berlin. Some of my posts here might have been work related but since most of it treats with funky web ideas and music, I did not take the chance every time to say I was also working (for money!) with that particular project. Sorry for that. </p>
<p>Next year we&#8217;ll be working for young socialists within the Social Democratic Party (SPD), short: <a href="http://jusos.de/">Jusos</a>. There are elections to the European parliament and the Bundestag (German parliament who then elect the government) coming up and we will be helping Jusos to tune their websites and most of all their online supporters management, using social media platforms and tools. You probably know that <a href="http://www.stylewalker.net/2005/07/05/test/">I</a> <a href="http://www.stylewalker.net/2007/10/29/one-weekend-in-hamburg/">did</a> <a href="http://www.stylewalker.net/2007/05/24/mash-dein-parteiprogramm/">work</a> <a href="http://www.stylewalker.net/2005/05/30/election-time-in-germany-preventing-the-balck-republic/">for SPD with ABFace2net</a> in the past. And that stylewalker.net always featured <a href="http://www.stylewalker.net/category/politics/">posts dealing with politics.</a></p>
<p>Of course I will present some strategies, tools and ideas here and hope you will find it interesting to take a look at our work and sometimes behind the curtains. Personally, I like the social democratic people we are working with and often, of course not always, agree with their political ideas about a social society, education, environment and regulating financial markets on a global level. </p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inspired by <a href="http://www.thewavingcat.com/2009/01/13/life-updates-domains-still-moving-spd-juso-election-campaign-internet-bill-of-rights/">Peter&#8217;s blogpost about Life updates</a>, I would like to state some things, too. </p>
<p>Over the last year (2008), I was still working as a <a href="http://thomaspraus.net/index.htm">freelance online consultant</a> but mainly doing concepts and creating ideas for the Berlin based digital communications agency <a href="http://www.p3000.net">PANORAMA3000</a> and its clients. I started to work for P3000 in december 2007 after having <a href="http://www.stylewalker.net/2007/11/16/call-me-ma/">finished my studies in communcation and business at FU Berlin</a>. </p>
<p>Working for P3000 has been great so far, it&#8217;s a very ambitious and young team, consisting of people who like exactly what I like: music, the interwebs and being creative. I had lots of possibilities to shape ideas and concepts for clients like Universal Music, Sony Music, arvato Bertelsmann and even the Golfclub Wannsee Berlin. Some of my posts here might have been work related but since most of it treats with funky web ideas and music, I did not take the chance every time to say I was also working (for money!) with that particular project. Sorry for that. </p>
<p>Next year we&#8217;ll be working for young socialists within the Social Democratic Party (SPD), short: <a href="http://jusos.de/">Jusos</a>. There are elections to the European parliament and the Bundestag (German parliament who then elect the government) coming up and we will be helping Jusos to tune their websites and most of all their online supporters management, using social media platforms and tools. You probably know that <a href="http://www.stylewalker.net/2005/07/05/test/">I</a> <a href="http://www.stylewalker.net/2007/10/29/one-weekend-in-hamburg/">did</a> <a href="http://www.stylewalker.net/2007/05/24/mash-dein-parteiprogramm/">work</a> <a href="http://www.stylewalker.net/2005/05/30/election-time-in-germany-preventing-the-balck-republic/">for SPD with ABFace2net</a> in the past. And that stylewalker.net always featured <a href="http://www.stylewalker.net/category/politics/">posts dealing with politics.</a></p>
<p>Of course I will present some strategies, tools and ideas here and hope you will find it interesting to take a look at our work and sometimes behind the curtains. Personally, I like the social democratic people we are working with and often, of course not always, agree with their political ideas about a social society, education, environment and regulating financial markets on a global level. </p>
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		<item>
		<title>Ist Sarah Palin Loriot?</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2008/10/31/ist-sarah-palin-loriot/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2008/10/31/ist-sarah-palin-loriot/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 17:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Movies]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Immer wenn ich Sarah Palin höre, muss ich an Loriot denken. Die Frau ist Comedy pur. Zunächst ein von Tina Fey in exakt denselben Worten praodierte Passage aus ihrem berüchtigten Couric-Interview:<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zeMypXCUWMw&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/zeMypXCUWMw&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>und hier ein echter Loriot Klassiker. Der Politiker Karlheinz Stiegler hält eine Grundsatzrede im Bundestag.<br />
<object classid='clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000' codebase='http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0' width='464' height='380' id='player' align='middle'><param name='allowScriptAccess' value='always' /><param name='movie' value='http://www.clipfish.de/videoplayer.swf?as=0&#038;vid=2181671&#038;r=1' /><param name='quality' value='high' /><param name='bgcolor' value='#FF0000' /><param name='allowFullScreen' value='true' /><embed src='http://www.clipfish.de/videoplayer.swf?as=0&#038;videoid=Mjg3ODE4fDIxODE2NzE%3D&#038;r=1' quality='high' bgcolor='#FF0000' width='464' height='380' name='player' align='middle' allowFullScreen='true' allowScriptAccess='always' type='application/x-shockwave-flash' pluginspage='http://www.macromedia.com/go/getflashplayer'></embed></object><a href='http://www.clipfish.de/index.php?utm_source=ext_player&#038;utm_medium=ext_player_textlink&#038;utm_campaign=cf' title='Lustige Videos – Gratis Fun Video – Deine funny Videos bei Clipfish' style='display:block;margin-left:45px;margin-top:3px;color:#0099CC;cursor:pointer;font-family:verdana,geneva,arial,helvetica,sans-serif;font-size:10px;font-size-adjust:none;font-stretch:normal;font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:bold;line-height:normal;text-decoration:underline;'>Lustige Videos – Gratis Fun Video – Deine funny Videos bei Clipfish</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wenn ich Sarah Palin höre, muss ich an Loriot denken. Die Frau ist Comedy pur. Zunächst ein von Tina Fey in exakt denselben Worten praodierte Passage aus ihrem berüchtigten Couric-Interview:<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zeMypXCUWMw&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/zeMypXCUWMw&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>und hier ein echter Loriot Klassiker. Der Politiker Karlheinz Stiegler hält eine Grundsatzrede im Bundestag.<br />
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		</item>
		<item>
		<title>How to build a halfpipe</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2008/10/21/how-to-build-a-halfpipe/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2008/10/21/how-to-build-a-halfpipe/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 17:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Campaigns]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Very well made video by the <a href="http://www.bmas.de/portal/16702/startseite.html">German ministry of labour</a> to promote their &#8220;<a href="http://www.ausbildungsbonus.bmas.de/sites/generator/27554/">Ausbildungsbonus</a>&#8220;, a public promotion for companies that are willing to train apprentices who otherwise would have a hard time to find a workplace. </p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zngBlGQmsLM&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/zngBlGQmsLM&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Note: Sadly enough, the information <a href="http://www.fuer-ein-lebenswertes-land.bmas.de/sites/generator/27632/FAQ.html#boxTextAnchor0">what the Ausbildungsbonus really is</a>, is rather hidden within the page: It is a one-time payment of 4000 to 6000 EUR (depending on the wage) which is paid to companies 50% when the training starts and 50% when the apprentice applies for the final exam. </p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Very well made video by the <a href="http://www.bmas.de/portal/16702/startseite.html">German ministry of labour</a> to promote their &#8220;<a href="http://www.ausbildungsbonus.bmas.de/sites/generator/27554/">Ausbildungsbonus</a>&#8220;, a public promotion for companies that are willing to train apprentices who otherwise would have a hard time to find a workplace. </p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zngBlGQmsLM&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/zngBlGQmsLM&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Note: Sadly enough, the information <a href="http://www.fuer-ein-lebenswertes-land.bmas.de/sites/generator/27632/FAQ.html#boxTextAnchor0">what the Ausbildungsbonus really is</a>, is rather hidden within the page: It is a one-time payment of 4000 to 6000 EUR (depending on the wage) which is paid to companies 50% when the training starts and 50% when the apprentice applies for the final exam. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wordle &#8211; Beautiful word clouds</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2008/09/11/wordle-beautiful-word-clouds/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 07:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href='http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/obama_mccain_acceptancespeec_wordle.jpg'><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/obama_mccain_acceptancespeec_wordle.jpg" alt="obama_mccain_acceptancespeec_wordle" title="obama_mccain_acceptancespeec_wordle" width="201" height="240" class="alignleft size-full wp-image-710" /></a>&#8220;Wordle is a toy for generating “word clouds” from text that you provide. The clouds give greater prominence to words that appear more frequently in the source text. You can tweak your clouds with different fonts, layouts, and color schemes. The images you create with Wordle are yours to use however you like..&#8221; </p>
<p>I discovered <a href="http://wordle.net/">Wordle</a> in a Twitter-<a href="http://twitter.com/steverubel/statuses/911032469">tweet by Steve Rubel</a> where he compared Obama&#8217;s and McCain&#8217;s acceptance speeches with the help of this text analysis tool. It&#8217;s very open to interpretation indeed but somehow pretty and illustrative. </p>
<p>I compared two speeches of Müntefering and Merkel, the one Müntefering held at the Parteitag in Hamburg and one Merkel held to celebrate the Soziale Marktwirtschaft. They were surprisingly similar. A very interesting fact is that both use the word &#8220;müssen&#8221; a lot. Maybe German politicians should think about putting their messages into sentences with more &#8220;können&#8221;. </p>
<p>You can see Müntefering&#8217;s speech on the left side (obviously, Merkel wouldn&#8217;t say &#8220;Genossen&#8221;) and Merkel&#8217;s on the right side. </p>
<p><a href="http://wordle.net/gallery/wrdl/178524/M%C3%BCntefering_Rede_Hamburger_Parteitag" 	  title="Wordle: Müntefering Rede Hamburger Parteitag"><img src="http://wordle.net/thumb/wrdl/178524/M%C3%BCntefering_Rede_Hamburger_Parteitag"  style="padding:4px;border:1px solid #ddd"/></a> 	<a href="http://wordle.net/gallery/wrdl/178535/Merkel%27s_speech_about_soziale_Marktwirtschaft" title="Wordle: Merkel&#39;s speech about soziale Marktwirtschaft"><img src="http://wordle.net/thumb/wrdl/178535/Merkel%27s_speech_about_soziale_Marktwirtschaft" style="padding:4px;border:1px solid #ddd"/></a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/obama_mccain_acceptancespeec_wordle.jpg'><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/obama_mccain_acceptancespeec_wordle.jpg" alt="obama_mccain_acceptancespeec_wordle" title="obama_mccain_acceptancespeec_wordle" width="201" height="240" class="alignleft size-full wp-image-710" /></a>&#8220;Wordle is a toy for generating “word clouds” from text that you provide. The clouds give greater prominence to words that appear more frequently in the source text. You can tweak your clouds with different fonts, layouts, and color schemes. The images you create with Wordle are yours to use however you like..&#8221; </p>
<p>I discovered <a href="http://wordle.net/">Wordle</a> in a Twitter-<a href="http://twitter.com/steverubel/statuses/911032469">tweet by Steve Rubel</a> where he compared Obama&#8217;s and McCain&#8217;s acceptance speeches with the help of this text analysis tool. It&#8217;s very open to interpretation indeed but somehow pretty and illustrative. </p>
<p>I compared two speeches of Müntefering and Merkel, the one Müntefering held at the Parteitag in Hamburg and one Merkel held to celebrate the Soziale Marktwirtschaft. They were surprisingly similar. A very interesting fact is that both use the word &#8220;müssen&#8221; a lot. Maybe German politicians should think about putting their messages into sentences with more &#8220;können&#8221;. </p>
<p>You can see Müntefering&#8217;s speech on the left side (obviously, Merkel wouldn&#8217;t say &#8220;Genossen&#8221;) and Merkel&#8217;s on the right side. </p>
<p><a href="http://wordle.net/gallery/wrdl/178524/M%C3%BCntefering_Rede_Hamburger_Parteitag" 	  title="Wordle: Müntefering Rede Hamburger Parteitag"><img src="http://wordle.net/thumb/wrdl/178524/M%C3%BCntefering_Rede_Hamburger_Parteitag"  style="padding:4px;border:1px solid #ddd"/></a> 	<a href="http://wordle.net/gallery/wrdl/178535/Merkel%27s_speech_about_soziale_Marktwirtschaft" title="Wordle: Merkel&#39;s speech about soziale Marktwirtschaft"><img src="http://wordle.net/thumb/wrdl/178535/Merkel%27s_speech_about_soziale_Marktwirtschaft" style="padding:4px;border:1px solid #ddd"/></a></p>
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		<title>This weekend: Videoakt, Substance, Mediaspree</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2008/07/11/this-weekend-videoakt-substance-mediaspree/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2008/07/11/this-weekend-videoakt-substance-mediaspree/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 15:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barcelona Life]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin Scene]]></category>
		<category><![CDATA[DJ mixes]]></category>
		<category><![CDATA[Dubstep]]></category>
		<category><![CDATA[going out]]></category>
		<category><![CDATA[Music]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Publicity / Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Webfindings]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stylewalker.net/?p=673</guid>
		<description><![CDATA[<p>This weekend in Berlin will see art, music, politics and overall a mashup of all: Friday night will see <strong>Substance</strong>, the biggest Dubstep party on the European continent so far, at Berghain, there is the big art festival <strong>Videoakt</strong> on friday and saturday where Stylewalker&#8217;s going to spin, and on sunday people living in Friedrichshain-Kreuzberg have the chance to cast their votes for or against the urban development project <strong>Mediaspree</strong>.<br />
<span id="more-673"></span><br />
<strong>Substance</strong></p>
<p><a href='http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/substance_flyer2.jpg' reL="lightbox"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/substance_flyer2-212x300.jpg" alt="substance_flyer2" title="substance_flyer2" width="212" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-674" /></a></p>
<p><a href="http://berghain.de/">Berghain</a>, Berlin&#8217;s most famous techno temple and house of the Panorama Bar, will open it&#8217;s gates on a friday night for the first time (usually it&#8217;s only Panorama Bar on fridays) to host probably the biggest Dubstep party on the European continent so far: Shackleton, Scuba, Appleblim, Skull disco, Mala, DJ Distance &#8211; <a href="http://www.grimetime.de/index.php?id=327">find more about the artists, links and music at Grimetime</a>. </p>
<p>Moreover, you have the chance to enjoy Berhain&#8217;s new sound system: <a href="http://www.funktion-one.com/home.htm">Funktion One</a>. Paulie at Dubstepforum <a href="http://www.dubstepforum.com/viewtopic.php?t=46472">says</a> about it: &#8220;It&#8217;s got the best sound I&#8217;ve ever heard in a big club. Funktion 1 rigs all the way round&#8230; &#8221;</p>
<p>There&#8217;s a great mix by Applebim in the series of Resident Advisor&#8217;s podcasts: <a href="http://www.residentadvisor.net/podcast-episode.aspx?id=110">&#8220;Housestep? Dubhouse? Whatever you want to call it, Appleblim&#8217;s got it on this edition of the RA podcast&#8221;</a></p>
<p><strong>Videoakt</strong><br />
<a href='http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/pruebavideoakt2mini-full.jpeg'><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/pruebavideoakt2mini-full-150x150.jpg" alt="pruebavideoakt2mini-full" title="pruebavideoakt2mini-full" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-675" /></a><a href="http://www.glogauer.net-a.googlepages.com/videoaktinfo">Videoakt</a> is a video art festival hosted by the organization <a href="http://www.glogauer.net/">GlogauAIR</a>, a non profit organization founded with the intention of creating a meeting point between different artistic disciplines, important is their Artist in Residence Programme, lots of international artists, e.g. from South America live and work there. </p>
<p>Me, Stylewalker, have the big honour to create a musical scape for the video art, together with Steve (remember the <a href="http://www.stylewalker.net/2005/09/08/houseparty/">House party</a>, almost three years ago?) and VJ <a href="http://www.myspace.com/hitektrash">Hitektrash</a> from 11pm, at Glogauer 16.</p>
<p><strong>Mediaspree</strong></p>
<p>This is what it might look like along the river in Berlin, where you find now so many great places like Yaam, Bar 25 or Kiki Blofeld, if the plans of Mediaspree become reality: </p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7Eofw-PJXwc"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/7Eofw-PJXwc" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Pretty boring, huh? Xbergers and Fhainers, go vote, to prevent this! I&#8217;ve written about Mediaspree versenken before, and you can read the whole text about what Berlin really needs, why it is unique and why we love living here so much at Sounds of Sirens: <a href="http://www.soundofsirens.net/index.php/2008/07/10/auf-zu-neuen-ufern-die-spree-gehrt-uns">Auf zu neuen Ufern</a>.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>This weekend in Berlin will see art, music, politics and overall a mashup of all: Friday night will see <strong>Substance</strong>, the biggest Dubstep party on the European continent so far, at Berghain, there is the big art festival <strong>Videoakt</strong> on friday and saturday where Stylewalker&#8217;s going to spin, and on sunday people living in Friedrichshain-Kreuzberg have the chance to cast their votes for or against the urban development project <strong>Mediaspree</strong>.<br />
<span id="more-673"></span><br />
<strong>Substance</strong></p>
<p><a href='http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/substance_flyer2.jpg' reL="lightbox"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/substance_flyer2-212x300.jpg" alt="substance_flyer2" title="substance_flyer2" width="212" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-674" /></a></p>
<p><a href="http://berghain.de/">Berghain</a>, Berlin&#8217;s most famous techno temple and house of the Panorama Bar, will open it&#8217;s gates on a friday night for the first time (usually it&#8217;s only Panorama Bar on fridays) to host probably the biggest Dubstep party on the European continent so far: Shackleton, Scuba, Appleblim, Skull disco, Mala, DJ Distance &#8211; <a href="http://www.grimetime.de/index.php?id=327">find more about the artists, links and music at Grimetime</a>. </p>
<p>Moreover, you have the chance to enjoy Berhain&#8217;s new sound system: <a href="http://www.funktion-one.com/home.htm">Funktion One</a>. Paulie at Dubstepforum <a href="http://www.dubstepforum.com/viewtopic.php?t=46472">says</a> about it: &#8220;It&#8217;s got the best sound I&#8217;ve ever heard in a big club. Funktion 1 rigs all the way round&#8230; &#8221;</p>
<p>There&#8217;s a great mix by Applebim in the series of Resident Advisor&#8217;s podcasts: <a href="http://www.residentadvisor.net/podcast-episode.aspx?id=110">&#8220;Housestep? Dubhouse? Whatever you want to call it, Appleblim&#8217;s got it on this edition of the RA podcast&#8221;</a></p>
<p><strong>Videoakt</strong><br />
<a href='http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/pruebavideoakt2mini-full.jpeg'><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/uploads/pruebavideoakt2mini-full-150x150.jpg" alt="pruebavideoakt2mini-full" title="pruebavideoakt2mini-full" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-675" /></a><a href="http://www.glogauer.net-a.googlepages.com/videoaktinfo">Videoakt</a> is a video art festival hosted by the organization <a href="http://www.glogauer.net/">GlogauAIR</a>, a non profit organization founded with the intention of creating a meeting point between different artistic disciplines, important is their Artist in Residence Programme, lots of international artists, e.g. from South America live and work there. </p>
<p>Me, Stylewalker, have the big honour to create a musical scape for the video art, together with Steve (remember the <a href="http://www.stylewalker.net/2005/09/08/houseparty/">House party</a>, almost three years ago?) and VJ <a href="http://www.myspace.com/hitektrash">Hitektrash</a> from 11pm, at Glogauer 16.</p>
<p><strong>Mediaspree</strong></p>
<p>This is what it might look like along the river in Berlin, where you find now so many great places like Yaam, Bar 25 or Kiki Blofeld, if the plans of Mediaspree become reality: </p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7Eofw-PJXwc"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/7Eofw-PJXwc" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Pretty boring, huh? Xbergers and Fhainers, go vote, to prevent this! I&#8217;ve written about Mediaspree versenken before, and you can read the whole text about what Berlin really needs, why it is unique and why we love living here so much at Sounds of Sirens: <a href="http://www.soundofsirens.net/index.php/2008/07/10/auf-zu-neuen-ufern-die-spree-gehrt-uns">Auf zu neuen Ufern</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Protest with Hellsongs: We&#8217;re not gonna take it</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2008/06/20/protest-with-hellsongs-were-not-gonna-take-it/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2008/06/20/protest-with-hellsongs-were-not-gonna-take-it/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 17:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin Scene]]></category>
		<category><![CDATA[Music]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>When <a href="http://www.stylewalker.net/2008/06/05/great-upcoming-albums-by-hellsongs-and-nerd/">Hellsongs played their showcase at Hoppetosse</a> two weeks ago, this song was one of the most beautiful and sums up pretty well the idea behind Hellsongs: To take powerful metal songs including the message and transform them into sensitive acoustic indie music.</p>
<p>In the case of the following video, the message is: protest! The best moment is from minute 3:00 when a tiny fist becomes a very powerful and by being so tiny, even more impressive symbol. Unfortunately, the very insisting introduction speech by singer Harriet Ohlsson is missing in video when she talked about Burma. Especially in such a situation of absolute powerlessness towards injustice it is a good feeling to at least raise your fist together.. </p>
<p><object width="400" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://www.vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1204780&amp;server=www.vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://www.vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1204780&amp;server=www.vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="300"></embed></object></p>
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<p>In the case of the following video, the message is: protest! The best moment is from minute 3:00 when a tiny fist becomes a very powerful and by being so tiny, even more impressive symbol. Unfortunately, the very insisting introduction speech by singer Harriet Ohlsson is missing in video when she talked about Burma. Especially in such a situation of absolute powerlessness towards injustice it is a good feeling to at least raise your fist together.. </p>
<p><object width="400" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://www.vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1204780&amp;server=www.vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://www.vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1204780&amp;server=www.vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="300"></embed></object></p>
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		<title>Change!</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 17:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>When you say a word like two hundred times it kind of looses its meaning, doesn&#8217;t it?<br />
<object width="425" height="373"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gEaS-K3j3M8&#038;rel=1&#038;border=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/gEaS-K3j3M8&#038;rel=1&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="373"></embed></object><br />
Let me give a wild prophecy: There won&#8217;t be much change. Whoever becomes to be president.<!--7667b61b78d6e5353b4e5482878f112e--><!--69e075aa2d0f07156643827cfc5fd84e--><!--3532945a290e6b905d70150e90456e19--><!--55f28b1d975ae0c26634a9e3d2b3ae40--><!--c061b9f56f6e4a55524ef650aa7868bb--></p>
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Let me give a wild prophecy: There won&#8217;t be much change. Whoever becomes to be president.<!--7667b61b78d6e5353b4e5482878f112e--><!--69e075aa2d0f07156643827cfc5fd84e--><!--3532945a290e6b905d70150e90456e19--><!--55f28b1d975ae0c26634a9e3d2b3ae40--><!--c061b9f56f6e4a55524ef650aa7868bb--></p>
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		<item>
		<title>Betterplace.org &#8211; ein Social Network mit gesellschaftlichem Engagement</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2007/11/20/betterplaceorg-ein-social-network-mit-gesellschaftlichem-engagement/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 13:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Campaigns]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[social commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Webfindings]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Überall wird über <a href="http://www.kaioo.com/#mainPage">Kaioo</a> geredet, eine Online-Community, die, wenn sie erstmal richtig brummt, ihre Werbeerlöse, nach Abzüge der Kosten und aufgeschlüsselt nach einem recht simplen zehn-Gewinner-take-it-all-Votingprinzip an gemeinnützige Organisationen verteilt. Das Ding kriegt massig Presse, zwei Ex-Bertelsmann-Manager sitzen im Vorstand und alle freuen sich, dass es nun eine &#8220;echte soziale Community&#8221; gebe. </p>
<p>Dabei ist das völliger Quatsch und nicht nur der <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,517871,00.html">Spiegel</a> ist dieser frechen Aussage prompt aufgesessen. Sogar eigentlich doch recht gut informierte Start-up-Blogs wie <a href="http://www.zweinull.cc/wird-kaioo-das-soziale-und-offene-social-network-nach-dem-alle-suchen">Zweinull</a>, <a href="http://de.blognation.com/2007/11/18/kaioo-the-really-social-network-launches">Blognation</a> (Update: Sorry, ebenso, wie ich es beim <a href="http://www.werbeblogger.de/2007/11/15/betterplace-vernetzte-hilfe/">Werbeblogger</a> übersehen hatte, war mir auch nicht aufgefallen, dass ebenfalls <a href="http://de.blognation.com/2007/11/14/make-the-world-a-betterplace/">Blognation schon über Betterplace geschrieben</a> hatte) oder <a href="http://www.gruendernet.de/gruendernews-17-181107/">Gründernet</a> lassen sich dazu hinreißen, den Claim unkritisch zu übernehmen, viele andere Blogs wie z.B. <a href="http://www.werbeblogger.de/2007/11/19/rollende-steinchen/">Werbeblogger</a> folgen. </p>
<p>Dabei gibt es längst eine tatsächlich soziale Community, die den Gemeinnutzgedanken nicht nur als PR-Flagge vor sich herträgt und den Rest lediglich genau wie Facebook, Myspace und Co. aufzieht. <a href="http://www.betterplace.org">Betterplace.org</a> dreht sich nämlich per se um soziales Engagement und bringt Projektverantwortliche aus aller Welt mit Unterstützern (die mit Geld, Zeit oder Know-How helfen) zusammen, die laufend über den Fortgang des Projektes informiert werden. Freundesverknüpfungen sorgen für Vertrauensnetzwerke und machen neue Projekte bekannt. </p>
<p><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/howitworks_simple_en.png" width="500" height="249" alt="Betterplace.org How it works" title="Betterplace.org How it works" /></p>
<p>Nicht, dass ich die Kaioo-Idee per se schlecht finde. Aber mich stört diese Monstranz des &#8220;echten Sozialen&#8221; &#8211; denn das sollte doch wirklich etwas tiefer gehen, als Klingeltöne vermarkten und dann dem Roten Kreuz drei Euro überweisen.<!--17aa5592e7ed37e55602527cb5b8f424--></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Überall wird über <a href="http://www.kaioo.com/#mainPage">Kaioo</a> geredet, eine Online-Community, die, wenn sie erstmal richtig brummt, ihre Werbeerlöse, nach Abzüge der Kosten und aufgeschlüsselt nach einem recht simplen zehn-Gewinner-take-it-all-Votingprinzip an gemeinnützige Organisationen verteilt. Das Ding kriegt massig Presse, zwei Ex-Bertelsmann-Manager sitzen im Vorstand und alle freuen sich, dass es nun eine &#8220;echte soziale Community&#8221; gebe. </p>
<p>Dabei ist das völliger Quatsch und nicht nur der <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,517871,00.html">Spiegel</a> ist dieser frechen Aussage prompt aufgesessen. Sogar eigentlich doch recht gut informierte Start-up-Blogs wie <a href="http://www.zweinull.cc/wird-kaioo-das-soziale-und-offene-social-network-nach-dem-alle-suchen">Zweinull</a>, <a href="http://de.blognation.com/2007/11/18/kaioo-the-really-social-network-launches">Blognation</a> (Update: Sorry, ebenso, wie ich es beim <a href="http://www.werbeblogger.de/2007/11/15/betterplace-vernetzte-hilfe/">Werbeblogger</a> übersehen hatte, war mir auch nicht aufgefallen, dass ebenfalls <a href="http://de.blognation.com/2007/11/14/make-the-world-a-betterplace/">Blognation schon über Betterplace geschrieben</a> hatte) oder <a href="http://www.gruendernet.de/gruendernews-17-181107/">Gründernet</a> lassen sich dazu hinreißen, den Claim unkritisch zu übernehmen, viele andere Blogs wie z.B. <a href="http://www.werbeblogger.de/2007/11/19/rollende-steinchen/">Werbeblogger</a> folgen. </p>
<p>Dabei gibt es längst eine tatsächlich soziale Community, die den Gemeinnutzgedanken nicht nur als PR-Flagge vor sich herträgt und den Rest lediglich genau wie Facebook, Myspace und Co. aufzieht. <a href="http://www.betterplace.org">Betterplace.org</a> dreht sich nämlich per se um soziales Engagement und bringt Projektverantwortliche aus aller Welt mit Unterstützern (die mit Geld, Zeit oder Know-How helfen) zusammen, die laufend über den Fortgang des Projektes informiert werden. Freundesverknüpfungen sorgen für Vertrauensnetzwerke und machen neue Projekte bekannt. </p>
<p><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/howitworks_simple_en.png" width="500" height="249" alt="Betterplace.org How it works" title="Betterplace.org How it works" /></p>
<p>Nicht, dass ich die Kaioo-Idee per se schlecht finde. Aber mich stört diese Monstranz des &#8220;echten Sozialen&#8221; &#8211; denn das sollte doch wirklich etwas tiefer gehen, als Klingeltöne vermarkten und dann dem Roten Kreuz drei Euro überweisen.<!--17aa5592e7ed37e55602527cb5b8f424--></p>
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		<title>Broder ist SPD-Fan</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2007/11/06/broder-ist-spd-fan/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 14:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin Scene]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Webfindings]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Und nebenbei fällt auf, dass <a href="http://www.watchberlin.de">Watchberlin</a> nochmal ordentlich zugelegt hat, was User Experience, Interface und Surface und Underface-Design angeht. Mit anderen Worten, es flutscht und läuft und funktioniert (fast) alles. Hut ab. </p>
<p><em>Update</em>: Sowas, Watchberlin kommen nicht klar, erst hab ich ein hässliches De-Bug-Fenster auf meinem Blog und dann statt Broder Friedman im Film. Schade.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und nebenbei fällt auf, dass <a href="http://www.watchberlin.de">Watchberlin</a> nochmal ordentlich zugelegt hat, was User Experience, Interface und Surface und Underface-Design angeht. Mit anderen Worten, es flutscht und läuft und funktioniert (fast) alles. Hut ab. </p>
<p><em>Update</em>: Sowas, Watchberlin kommen nicht klar, erst hab ich ein hässliches De-Bug-Fenster auf meinem Blog und dann statt Broder Friedman im Film. Schade.</p>
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		<title>One weekend in Hamburg</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2007/10/29/one-weekend-in-hamburg/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 12:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stylewalker.net/2007/10/29/one-weekend-in-hamburg/</guid>
		<description><![CDATA[<p>This last weekend I was in Hamburg, attending the big socialdemocratic party summit (Bundesparteitag) that gathered several thousand people to redefine social democratic politics and elect their representers like Kurt Beck, party leader and often said to be a provincial teddy but who proved to have the strength to lead the party on the path towards the next elections. </p>
<p>I liked the atmosphere and the political discussions and met many interesting people. I also quite liked most of the programmatic decisions like a general basic school with ten obligatory classes for all or trying to ban rightwing extremist party NPD. Strange enough in the big media the idea of a general speed limit of 130 kmh had the biggest echo, a very banal decision I don&#8217;t care about at all. Well, it&#8217;s the auto-country here. </p>
<p>My job was to present and promote the new political community for the social democrats: <a href="http://www.meinespd.net">MeineSPD.net</a>. We (A&#038;B FACE2NET and the SPD) have been working on that platform for quite some time so it was like attending the birth of a child, very anxious about how it would see its first light. And the reactions were amazing. Of course, there are many things to improve, but in general, the people loved their new community were they can connect to other party members and people interested in social democratic politics, upload fotos, discuss in forums, build groups and blog. In the course of the three days there were about 3000 registrations. Simply amazing.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>This last weekend I was in Hamburg, attending the big socialdemocratic party summit (Bundesparteitag) that gathered several thousand people to redefine social democratic politics and elect their representers like Kurt Beck, party leader and often said to be a provincial teddy but who proved to have the strength to lead the party on the path towards the next elections. </p>
<p>I liked the atmosphere and the political discussions and met many interesting people. I also quite liked most of the programmatic decisions like a general basic school with ten obligatory classes for all or trying to ban rightwing extremist party NPD. Strange enough in the big media the idea of a general speed limit of 130 kmh had the biggest echo, a very banal decision I don&#8217;t care about at all. Well, it&#8217;s the auto-country here. </p>
<p>My job was to present and promote the new political community for the social democrats: <a href="http://www.meinespd.net">MeineSPD.net</a>. We (A&#038;B FACE2NET and the SPD) have been working on that platform for quite some time so it was like attending the birth of a child, very anxious about how it would see its first light. And the reactions were amazing. Of course, there are many things to improve, but in general, the people loved their new community were they can connect to other party members and people interested in social democratic politics, upload fotos, discuss in forums, build groups and blog. In the course of the three days there were about 3000 registrations. Simply amazing.</p>
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		<title>A virtuos circle</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2007/07/09/a-virtuos-circle/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2007/07/09/a-virtuos-circle/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jul 2007 15:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Campaigns]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Buch &#8220;A virtuos cirlce&#8221; von Pippa Norris ist ein Schlüsselwerk für alle, die sich mit politischen Kampagnen und ihrem Wandel in den letzten Jahrzehnten beschäftigen. Vor allem der Einfluss des Internets auf politische Arbeit wird von ihr detailliert dargestellt und ein schöner Vergleich zwischen verschiedenen Ländern gezogen. Dieses Werk ist nun auf der Homepage von Mrs Norris, die derzeit Direktorin für Democratic Governance beim UNDP ist, herunterladbar und sei hiermit dem interessierten Publikum wärmstens empfohlen:</p>
<p><a href="http://ksghome.harvard.edu/~pnorris/Books/Virtuous%20Circle.htm">Pippa Norris: A virtuos cirlce</a>: Key literature for all interested in the change of political campaigns especially taking into account digital technologies and its influence on politics, including a comparison of different nations and their resprective approach to digital democracy.</p>
<p>[via <a href="http://www.falk-lueke.de/index.php/2007/07/07/lesetipp-pippa-norris-a-virtuous-circle/">Falk Lueke</a>]</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch &#8220;A virtuos cirlce&#8221; von Pippa Norris ist ein Schlüsselwerk für alle, die sich mit politischen Kampagnen und ihrem Wandel in den letzten Jahrzehnten beschäftigen. Vor allem der Einfluss des Internets auf politische Arbeit wird von ihr detailliert dargestellt und ein schöner Vergleich zwischen verschiedenen Ländern gezogen. Dieses Werk ist nun auf der Homepage von Mrs Norris, die derzeit Direktorin für Democratic Governance beim UNDP ist, herunterladbar und sei hiermit dem interessierten Publikum wärmstens empfohlen:</p>
<p><a href="http://ksghome.harvard.edu/~pnorris/Books/Virtuous%20Circle.htm">Pippa Norris: A virtuos cirlce</a>: Key literature for all interested in the change of political campaigns especially taking into account digital technologies and its influence on politics, including a comparison of different nations and their resprective approach to digital democracy.</p>
<p>[via <a href="http://www.falk-lueke.de/index.php/2007/07/07/lesetipp-pippa-norris-a-virtuous-circle/">Falk Lueke</a>]</p>
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		<item>
		<title>Präsidentschaftskandidatensongs</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2007/06/21/prasidentschaftskandidatensongs/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jun 2007 09:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a class="img-left"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/billclinton.gif" width="249" height="139" alt="Bill Clinton Karotte" title="Bill Clinton Karotte" /></a>Erstmal zahlt sie&#8217;s ihrem Gatten heim: Keine Onion Rings, Karotten sind in dem aktuellen Video auf <a href="http://www.hillaryclinton.com/">Clintons Homepage</a>, aufgenommen in einem Diner, irgendwo in New England, angesagt. Bill sieht nicht nur überrascht, sondern ehrlich gesagt, richtig traurig aus.. Dann präsentiert sie ihren Song, sie hat sich nach einem Contest für<a href="http://www.hillaryclinton.com/feature/song/"> &#8220;You &#038; I&#8221; von Celine Dion entschieden</a>. Pathos und Tremolo, naja. Für patriotische Amis viel schlimmer: Dion ist Kanadierin!</p>
<p>Barack Obama muss gar nicht dazu aufrufen, sondern bekommt einen Song von einer <a href="http://www.myspace.com/cassiemyspacemusic">Cassie</a>-artigen Sängerin (&#8220;you can barack me tonight&#8221;, hm, juicy..) geschrieben. <span id="more-475"></span><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wKsoXHYICqU"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/wKsoXHYICqU" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p>Und eigentlich, finden viele, passe ja dieser Song viel besser zu Clinton:<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/c_5DqFc9OOg"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/c_5DqFc9OOg" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p><em>Update</em>: Bei LoicleMeur gibt es einen netten <a href="http://www.loiclemeur.com/english/2007/06/454-how-the-int.html">Thesenkatalog darüber wie das Internet die Politik verändert.</a> </p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="img-left"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/billclinton.gif" width="249" height="139" alt="Bill Clinton Karotte" title="Bill Clinton Karotte" /></a>Erstmal zahlt sie&#8217;s ihrem Gatten heim: Keine Onion Rings, Karotten sind in dem aktuellen Video auf <a href="http://www.hillaryclinton.com/">Clintons Homepage</a>, aufgenommen in einem Diner, irgendwo in New England, angesagt. Bill sieht nicht nur überrascht, sondern ehrlich gesagt, richtig traurig aus.. Dann präsentiert sie ihren Song, sie hat sich nach einem Contest für<a href="http://www.hillaryclinton.com/feature/song/"> &#8220;You &#038; I&#8221; von Celine Dion entschieden</a>. Pathos und Tremolo, naja. Für patriotische Amis viel schlimmer: Dion ist Kanadierin!</p>
<p>Barack Obama muss gar nicht dazu aufrufen, sondern bekommt einen Song von einer <a href="http://www.myspace.com/cassiemyspacemusic">Cassie</a>-artigen Sängerin (&#8220;you can barack me tonight&#8221;, hm, juicy..) geschrieben. <span id="more-475"></span><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wKsoXHYICqU"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/wKsoXHYICqU" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p>Und eigentlich, finden viele, passe ja dieser Song viel besser zu Clinton:<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/c_5DqFc9OOg"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/c_5DqFc9OOg" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p><em>Update</em>: Bei LoicleMeur gibt es einen netten <a href="http://www.loiclemeur.com/english/2007/06/454-how-the-int.html">Thesenkatalog darüber wie das Internet die Politik verändert.</a> </p>
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		<item>
		<title>Bob Geldof soll die Klappe halten</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2007/06/11/bob-geldof-soll-die-klappe-halten/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2007/06/11/bob-geldof-soll-die-klappe-halten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 16:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nachdem ich jetzt aus mysteriösen Gründen sowohl bei <a href="http://www.spreeblick.com/2007/06/11/kein-g8-fazit/">diesem Spreeblick-Artikel </a>als auch bei einem auf merkwürdige Art wieder verschwundenen Artikel auf dem <a href="http://blog.nrwspd.de/">NRW-SPD-Blog</a> keinen Kommentar anbringen konnte, folgt das ganze nun an dieser Stelle, ist ja auch wichtig genug. </p>
<p>Die Hysterie um Entwicklungshilfe für Afrika geht mir zusehends auf den Sack, das muss ich leider so deutlich sagen. Ich weiß nicht, was z.B. Bob Geldof reitet außer der Sucht nach Aufmerksamkeit, wenn er sich ein ums andere Mal als Weltretter geriert. Das, was er heute als <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,486075,00.html">angeblicher Chefredakteur der Bild-Zeitung ablieferte</a>, setzt der ganzen scheinheiligen Soße die Krone auf.<br />
<span id="more-463"></span><br />
Empörung, Überraschung, Bestürzung, Mitleid &#8211; ein ganzes Emotionsfeuerwerk wird da zum armen, armen Afrika abgefeuert, dass einem übel wird. Diekmann reibt sich die Hände und sonnt sich im Lichte des vermeintlichen Gutmenschen, ohne auch nur einen vernünftigen Satz zu den Hintergründen der Situation Afrikas erwähnt zu haben. Dabei wäre das doch in einer Sonderausgabe so gut möglich gewesen!<br />
Und die Hilfsorganisationen schreien Zeter und Mordio und wollen immer mehr Geld. Was auf der Hand liegt, denn sie dürfen es ja dann ausgeben. </p>
<p>Dabei sollten doch inzwischen wenigstens ein paar grundsätzliche Dinge zu Afrika klar geworden sein, wenn sogar ich es mitbekommen habe. Statt mehr Geld sollte man den Abbau von einseitigen Handelsbarrieren und Agrarsubventionen fordern, korrupte Regime in Afrika in die Pflicht nehmen und diejenigen entlarven, die vorgeben für &#8220;ganz Afrika&#8221; zu sprechen. </p>
<p>Ja, ich meine z.B. Südafrikas Präsident Mbeki, der nicht nur Simbabwes Diktator Mugabe kräftig unterstützt, sondern auch mit der südafrikanischen Wirtschaft ähnlich rücksichtslos die Rohstoffe der afrikanischen Staaten ausbeutet wie multinationale Rohstoffkonzerne. </p>
<p>Und ja, ich meine Konzerne wie Shell. Denen kommen nämlich kaputte System wie das von Nigeria oder der kleinen Ölinselns vor der westafrikanischen Küste prima entgegen. Förderung ohne Rücksicht auf Umweltschäden, Beschäftigung zu Spottlöhnen und keine Investition in die Infrastruktur. Und dann ballern sie uns hier ihre &#8220;Ich habe eine Vision&#8221;-Spots um die Ohren.<br />
(vgl. <a href="vgl. http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/reportage.php?repid=1428">Greenpeace Reportage</a>)</p>
<p>Und ja, ich meine europäische Agrarunternehmen, die subventioniertes Gemüse so billig in Afrika verkaufen, dass es sich nicht lohnt, dort welches anzubauen. Und Fischereiflotten, die billige Lizenzen von korrupten Verwaltern kaufen und die Küsten Senegals leer fischen. Und noch einmal die naiven Gutmenschen, die denken mit ihren abgetragenen Klamotten in der Kleidersammlung die armen Afrikaner zu unterstützen, aber eigentlich dafür sorgen, dass dort keine Textilien mehr produziert werden. Und so weiter und so weiter.. </p>
<p>Es ist absurd. Oxfam, Rotes Kreuz, Caritas, Bild, Geldof &#8211; alle fordern mehr Geld für Afrika. Denn die Realität ist ihnen viel zu komplex. Es wird Zeit, dass wir nicht auf selbsternannte Samariter, sondern auf Leute wie z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/James_Shikwati">James Shikwati</a> hören. Afrika muss sich endlich selber helfen dürfen. Und aufhören können, Projektionsfläche für Elend, Leid und im Umkehrschluss für Nächstenliebe zu sein. </p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich jetzt aus mysteriösen Gründen sowohl bei <a href="http://www.spreeblick.com/2007/06/11/kein-g8-fazit/">diesem Spreeblick-Artikel </a>als auch bei einem auf merkwürdige Art wieder verschwundenen Artikel auf dem <a href="http://blog.nrwspd.de/">NRW-SPD-Blog</a> keinen Kommentar anbringen konnte, folgt das ganze nun an dieser Stelle, ist ja auch wichtig genug. </p>
<p>Die Hysterie um Entwicklungshilfe für Afrika geht mir zusehends auf den Sack, das muss ich leider so deutlich sagen. Ich weiß nicht, was z.B. Bob Geldof reitet außer der Sucht nach Aufmerksamkeit, wenn er sich ein ums andere Mal als Weltretter geriert. Das, was er heute als <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,486075,00.html">angeblicher Chefredakteur der Bild-Zeitung ablieferte</a>, setzt der ganzen scheinheiligen Soße die Krone auf.<br />
<span id="more-463"></span><br />
Empörung, Überraschung, Bestürzung, Mitleid &#8211; ein ganzes Emotionsfeuerwerk wird da zum armen, armen Afrika abgefeuert, dass einem übel wird. Diekmann reibt sich die Hände und sonnt sich im Lichte des vermeintlichen Gutmenschen, ohne auch nur einen vernünftigen Satz zu den Hintergründen der Situation Afrikas erwähnt zu haben. Dabei wäre das doch in einer Sonderausgabe so gut möglich gewesen!<br />
Und die Hilfsorganisationen schreien Zeter und Mordio und wollen immer mehr Geld. Was auf der Hand liegt, denn sie dürfen es ja dann ausgeben. </p>
<p>Dabei sollten doch inzwischen wenigstens ein paar grundsätzliche Dinge zu Afrika klar geworden sein, wenn sogar ich es mitbekommen habe. Statt mehr Geld sollte man den Abbau von einseitigen Handelsbarrieren und Agrarsubventionen fordern, korrupte Regime in Afrika in die Pflicht nehmen und diejenigen entlarven, die vorgeben für &#8220;ganz Afrika&#8221; zu sprechen. </p>
<p>Ja, ich meine z.B. Südafrikas Präsident Mbeki, der nicht nur Simbabwes Diktator Mugabe kräftig unterstützt, sondern auch mit der südafrikanischen Wirtschaft ähnlich rücksichtslos die Rohstoffe der afrikanischen Staaten ausbeutet wie multinationale Rohstoffkonzerne. </p>
<p>Und ja, ich meine Konzerne wie Shell. Denen kommen nämlich kaputte System wie das von Nigeria oder der kleinen Ölinselns vor der westafrikanischen Küste prima entgegen. Förderung ohne Rücksicht auf Umweltschäden, Beschäftigung zu Spottlöhnen und keine Investition in die Infrastruktur. Und dann ballern sie uns hier ihre &#8220;Ich habe eine Vision&#8221;-Spots um die Ohren.<br />
(vgl. <a href="vgl. http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/reportage.php?repid=1428">Greenpeace Reportage</a>)</p>
<p>Und ja, ich meine europäische Agrarunternehmen, die subventioniertes Gemüse so billig in Afrika verkaufen, dass es sich nicht lohnt, dort welches anzubauen. Und Fischereiflotten, die billige Lizenzen von korrupten Verwaltern kaufen und die Küsten Senegals leer fischen. Und noch einmal die naiven Gutmenschen, die denken mit ihren abgetragenen Klamotten in der Kleidersammlung die armen Afrikaner zu unterstützen, aber eigentlich dafür sorgen, dass dort keine Textilien mehr produziert werden. Und so weiter und so weiter.. </p>
<p>Es ist absurd. Oxfam, Rotes Kreuz, Caritas, Bild, Geldof &#8211; alle fordern mehr Geld für Afrika. Denn die Realität ist ihnen viel zu komplex. Es wird Zeit, dass wir nicht auf selbsternannte Samariter, sondern auf Leute wie z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/James_Shikwati">James Shikwati</a> hören. Afrika muss sich endlich selber helfen dürfen. Und aufhören können, Projektionsfläche für Elend, Leid und im Umkehrschluss für Nächstenliebe zu sein. </p>
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		<title>Ein paar Fragen an trupoli.com</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 10:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Publicity / Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a class="img-left" href="http://www.trupoli.com"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/trupoli.png" width="166" height="62" alt="" title="" /></a><a href="http://www.trupoli.com">Trupoli</a> kommt von &#8220;true politics&#8221; und startet demnächst als Politik-Community. Sowas finde ich im Prinzip spannend, vielleicht machen sie ja etwas anders, als alle anderen, die es bisher gibt. Dennoch bleiben viele Fragen offen, die ich hier an die Macherin und Macher zur Beantwortung stelle:<br />
<span id="more-462"></span><br />
1. Leider weiß man nach der Lektüre der Seiten immer noch nicht genau wie Trupoli genau funktionieren soll. Verstehe ich es richtig, dass es sich vor allem um eine Community handelt, in der die User allen Content einstellen: Politikeraussagen, Bewertungen, usw? Wenn ja, welchen Mehrwert haben sie davon?</p>
<p>2. Was unterscheidet Trupoli von Seiten wie <a href="http://www.sie-schreiben-dir.de">www.sie-schreiben-dir.de</a>, <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de">www.abgeordnetenwatch.de</a> oder sogar <a href="www.direktzurkanzlerin.de">www.direktzurkanzlerin.de</a>?</p>
<p>3. Wenn Trupoli Investoren hat, werden die auch irgendwann Rendite sehen wollen, also was ist euer Geschäftsmodell? Seht ihr gerade als politische Community nicht die Gefahr einer wirtschaftflichen Abhängigkeit? Stellt euch mal vor, eure User kommen auf den arg anti-kapitalistischen Film? Wer will denn da noch Werbung schalten?<br />
Auf der anderen Seite werden sich nicht gerade diese politisch engagierten User von der Seite abwenden, wenn sie sich kommerzialisiert?<br />
Da habt ihr doch sicher drüber nachgedacht, wie wollt ihr diese Dilemmata lösen?</p>
<p>4. Warum hat euer <a href="http://blog.trupoli.com/">Blog</a> keine Trackbackfunktion? Und warum erscheinen die Kommentare nicht? Wenn ihr sie moderiert, müsst ihr das den Usern sagen.</p>
<p>5. Warum seid ihr überzeugt, dass das von euch <a href="http://blog.trupoli.com/?p=16">hier vorgestellte Team</a> den Ansprüchen tatsächlich gewachsen ist? Welche Erfahrung habt ihr mit Internet und Politik und der entsprechenden Vermarktung? (<a href="www.socialweb-guide.de">www.socialweb-guide.de</a> und <a href="www.socialweb-news.de">www.socialweb-news.de/</a> von der Produktmanagerin Anian Leisner machen auf jeden Fall einen soliden Eindruck. Aber wo bleibt die Politik? Aber vielleicht braucht man ja als mündiger Bürger auch keine Erfahrung in dem Bereich?)</p>
<p>6. <a href="http://blog.trupoli.com/?p=13">Hier</a> wird beschrieben, dass das Buch &#8220;Die Netokraten&#8221; Auslöser für die Ideenfindung einer Politikcommunity war. Inwiefern? Geht es dort nicht um den Zustand des Kapitalismus und die so genannten &#8220;Netokraten&#8221;, die über das Internet an Macht gewinnen? Seid ihr also die Netokraten, oder wollt ihr dieser Entwicklung durch die Partizipation etwas entgegen setzen? Wie versteht ihr die Thesen dieses Buches? </p>
<p>Ein kleiner Tip: Auf den trupoli-Seiten verbergen sich eine Menge Rechtschreibfehler und auch die automatisch erstellten Mails sollten ihr euch nochmal anschauen. Wäre schön, von euch zu hören!</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="img-left" href="http://www.trupoli.com"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/trupoli.png" width="166" height="62" alt="" title="" /></a><a href="http://www.trupoli.com">Trupoli</a> kommt von &#8220;true politics&#8221; und startet demnächst als Politik-Community. Sowas finde ich im Prinzip spannend, vielleicht machen sie ja etwas anders, als alle anderen, die es bisher gibt. Dennoch bleiben viele Fragen offen, die ich hier an die Macherin und Macher zur Beantwortung stelle:<br />
<span id="more-462"></span><br />
1. Leider weiß man nach der Lektüre der Seiten immer noch nicht genau wie Trupoli genau funktionieren soll. Verstehe ich es richtig, dass es sich vor allem um eine Community handelt, in der die User allen Content einstellen: Politikeraussagen, Bewertungen, usw? Wenn ja, welchen Mehrwert haben sie davon?</p>
<p>2. Was unterscheidet Trupoli von Seiten wie <a href="http://www.sie-schreiben-dir.de">www.sie-schreiben-dir.de</a>, <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de">www.abgeordnetenwatch.de</a> oder sogar <a href="www.direktzurkanzlerin.de">www.direktzurkanzlerin.de</a>?</p>
<p>3. Wenn Trupoli Investoren hat, werden die auch irgendwann Rendite sehen wollen, also was ist euer Geschäftsmodell? Seht ihr gerade als politische Community nicht die Gefahr einer wirtschaftflichen Abhängigkeit? Stellt euch mal vor, eure User kommen auf den arg anti-kapitalistischen Film? Wer will denn da noch Werbung schalten?<br />
Auf der anderen Seite werden sich nicht gerade diese politisch engagierten User von der Seite abwenden, wenn sie sich kommerzialisiert?<br />
Da habt ihr doch sicher drüber nachgedacht, wie wollt ihr diese Dilemmata lösen?</p>
<p>4. Warum hat euer <a href="http://blog.trupoli.com/">Blog</a> keine Trackbackfunktion? Und warum erscheinen die Kommentare nicht? Wenn ihr sie moderiert, müsst ihr das den Usern sagen.</p>
<p>5. Warum seid ihr überzeugt, dass das von euch <a href="http://blog.trupoli.com/?p=16">hier vorgestellte Team</a> den Ansprüchen tatsächlich gewachsen ist? Welche Erfahrung habt ihr mit Internet und Politik und der entsprechenden Vermarktung? (<a href="www.socialweb-guide.de">www.socialweb-guide.de</a> und <a href="www.socialweb-news.de">www.socialweb-news.de/</a> von der Produktmanagerin Anian Leisner machen auf jeden Fall einen soliden Eindruck. Aber wo bleibt die Politik? Aber vielleicht braucht man ja als mündiger Bürger auch keine Erfahrung in dem Bereich?)</p>
<p>6. <a href="http://blog.trupoli.com/?p=13">Hier</a> wird beschrieben, dass das Buch &#8220;Die Netokraten&#8221; Auslöser für die Ideenfindung einer Politikcommunity war. Inwiefern? Geht es dort nicht um den Zustand des Kapitalismus und die so genannten &#8220;Netokraten&#8221;, die über das Internet an Macht gewinnen? Seid ihr also die Netokraten, oder wollt ihr dieser Entwicklung durch die Partizipation etwas entgegen setzen? Wie versteht ihr die Thesen dieses Buches? </p>
<p>Ein kleiner Tip: Auf den trupoli-Seiten verbergen sich eine Menge Rechtschreibfehler und auch die automatisch erstellten Mails sollten ihr euch nochmal anschauen. Wäre schön, von euch zu hören!</p>
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		<title>Rave for a better world</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2007/06/04/rave-for-a-better-world/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jun 2007 09:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[How to]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a class="img-left" href="http://www.flickr.com/groups/g8-photos/pool/"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/bewaffneteraufstand.jpg" width="240" height="159" alt="" title="" />Pic by Magsen from the G8 Flickr Pool</a>Shame on me: Da hatte ich schon vor mehr als einer Woche <a href="http://www.stylewalker.net/2007/05/25/selected-dates-for-this-weekend/">Konzerte an der Ostsee im Rahmen des G8</a>-<strike>Protests</strike> (Protest, ich weiß nicht, irgendwie scheue ich mich dieses Wort zu benutzen, wie wärs mit: Alternative?) angekündigt. Und keiner hat&#8217;s gemerkt, dass das ja viel zu früh war. Anyway. Das Treffen beginnt erst <strike>in diesen Tagen</strike> am Mittwoch und vorgestern gab es Krawall in Rostock. </p>
<p>Keiner weiß genau, was passiert ist, <a href="http://www.spreeblick.com/2007/06/03/ich-wars-nicht/">Staatsgewalt und Opposition schieben sich die Schuld zu</a>, es ist hässlich. Und auch ich muss mir wohl eingestehen, dass meine Hoffnung, es gäbe lediglich ein buntes Festivaltreiben um den vermaledeiten Zaun, zumindest vorerst gescheitert ist. Man kann nur hoffen, dass Leute wie die <a href="http://hedonist-international.org/">Hedonistische Internationale</a> mit friedlichem Weltverbesserung-Rave (Donnerstag, am Strand) das Bild des Protests von schwarz-vermummt wieder auf bunt schalten.<br />
<span id="more-460"></span><br />
Die Bilder und Geschichten, die zu lesen sind, erinnern mich an ein Erlebnis vom 1. Mai, vor ein paar Jahren in Kreuzberg. Die Gewalt, die damals noch an der Tagesordnung war, ging nicht von denen aus, die zuvor redeschwingend und kapitalismusverdammend im Kreis gestanden hatten. Es waren pure Krawallkids, die mal auf die Kacke hauen wollten. Frustriert, desillusioniert, abenteuerlustig, keine &#8220;gewaltbereite autonome Szene&#8221;, wie mancher Politiker glauben lassen möchte.</p>
<p>Was den Protest vereint, ist ihre Haltung zur Lage der Welt. Sie sind nicht einverstanden. Was sie entzweit, ist die Haltung zu Gewalt. Meine Einschätzung ist: Je unzufriedener mit dem eigenen Leben, desto eher der Hang zur Gewalt. So wird das eigene ungerechte Leben zur ungerechten Welt, gegen die man Steine werfen muss. </p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="img-left" href="http://www.flickr.com/groups/g8-photos/pool/"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/bewaffneteraufstand.jpg" width="240" height="159" alt="" title="" />Pic by Magsen from the G8 Flickr Pool</a>Shame on me: Da hatte ich schon vor mehr als einer Woche <a href="http://www.stylewalker.net/2007/05/25/selected-dates-for-this-weekend/">Konzerte an der Ostsee im Rahmen des G8</a>-<strike>Protests</strike> (Protest, ich weiß nicht, irgendwie scheue ich mich dieses Wort zu benutzen, wie wärs mit: Alternative?) angekündigt. Und keiner hat&#8217;s gemerkt, dass das ja viel zu früh war. Anyway. Das Treffen beginnt erst <strike>in diesen Tagen</strike> am Mittwoch und vorgestern gab es Krawall in Rostock. </p>
<p>Keiner weiß genau, was passiert ist, <a href="http://www.spreeblick.com/2007/06/03/ich-wars-nicht/">Staatsgewalt und Opposition schieben sich die Schuld zu</a>, es ist hässlich. Und auch ich muss mir wohl eingestehen, dass meine Hoffnung, es gäbe lediglich ein buntes Festivaltreiben um den vermaledeiten Zaun, zumindest vorerst gescheitert ist. Man kann nur hoffen, dass Leute wie die <a href="http://hedonist-international.org/">Hedonistische Internationale</a> mit friedlichem Weltverbesserung-Rave (Donnerstag, am Strand) das Bild des Protests von schwarz-vermummt wieder auf bunt schalten.<br />
<span id="more-460"></span><br />
Die Bilder und Geschichten, die zu lesen sind, erinnern mich an ein Erlebnis vom 1. Mai, vor ein paar Jahren in Kreuzberg. Die Gewalt, die damals noch an der Tagesordnung war, ging nicht von denen aus, die zuvor redeschwingend und kapitalismusverdammend im Kreis gestanden hatten. Es waren pure Krawallkids, die mal auf die Kacke hauen wollten. Frustriert, desillusioniert, abenteuerlustig, keine &#8220;gewaltbereite autonome Szene&#8221;, wie mancher Politiker glauben lassen möchte.</p>
<p>Was den Protest vereint, ist ihre Haltung zur Lage der Welt. Sie sind nicht einverstanden. Was sie entzweit, ist die Haltung zu Gewalt. Meine Einschätzung ist: Je unzufriedener mit dem eigenen Leben, desto eher der Hang zur Gewalt. So wird das eigene ungerechte Leben zur ungerechten Welt, gegen die man Steine werfen muss. </p>
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		<title>Mash dein Parteiprogramm</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2007/05/24/mash-dein-parteiprogramm/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2007 11:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Campaigns]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Aus der Bloggerszene wird gerne <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1242">Häme auf Politiker</a> <a href="http://www.dieweltistscheisse.de/2006/03/08/blogtalk-mit-falk-lueke/">ausgegossen</a>: Mit neuen Medien <a href="http://www.uninformation.org/weblog/36">kennen sie sich nicht aus</a> oder sind gar Technikverweigerer (Generation 0.0). Oder das politische System an sich (hier sind vor allem Parteien in der Kritik): <a href="http://www.plomlompom.de/futurplom/1524/">Nicht fähig</a>, die Demokratie zu einer Version 2.0 umzukrempeln. Aber wenn dann mal was passiert merkt es keiner. </p>
<p><a href="http://www.programmwerkstatt.spd.de"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/spdprogrammwerkstatt.jpg" width="468" height="88" alt="" title="" /><br />
</a><br />
Seit ein paar Wochen kann man den Entwurf des zu verabschiedenden Grundsatzprogramms der SPD auf <a href="http://www.programmwerkstatt.spd.de">programmwerkstatt.spd.de</a> bewerten und eigene Thesen veröffentlichen und in den Diskurs einbringen. So entsteht ein Meinungsbild verteilt über Themen und Aussagen, die entweder besonders kontrovers sind (d.h. sowohl Zustimmung wie Ablehnung ernten) oder mehrheitlich angenommen oder abgelehnt werden. Dieses Meinungsbild sowie die neuen Thesen werden in den endgültigen Entwurf einfließen, der im Oktober auf dem Bundesparteitag verabschiedet werden soll.<br />
<span id="more-451"></span><br />
<a class="img-left"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/spdprogrammwerkstatt2.gif" width="250" height="215" alt="" title="" /></a>In meinen Augen ist dieser Ansatz der differenzierteste, den es bisher von einer Partei in Deutschland gab, um eine Umgebung im Netz zu schaffen, um möglichst viele Themen von vielen Nutzern bearbeiten zu lassen. Wenn man nun noch auf einzelne Thesen verlinken und kommentieren könnte, wäre die Plattform noch ein bisschen besser. Jetzt kann man nur hoffen, dass dieser Ansatz von den Leuten auch tatsächlich genutzt wird und sich am Ende die Anregungen im Grundsatzprogramm wieder finden.<!--d54da5da3fb3043933298ddc037486e2--></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Bloggerszene wird gerne <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1242">Häme auf Politiker</a> <a href="http://www.dieweltistscheisse.de/2006/03/08/blogtalk-mit-falk-lueke/">ausgegossen</a>: Mit neuen Medien <a href="http://www.uninformation.org/weblog/36">kennen sie sich nicht aus</a> oder sind gar Technikverweigerer (Generation 0.0). Oder das politische System an sich (hier sind vor allem Parteien in der Kritik): <a href="http://www.plomlompom.de/futurplom/1524/">Nicht fähig</a>, die Demokratie zu einer Version 2.0 umzukrempeln. Aber wenn dann mal was passiert merkt es keiner. </p>
<p><a href="http://www.programmwerkstatt.spd.de"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/spdprogrammwerkstatt.jpg" width="468" height="88" alt="" title="" /><br />
</a><br />
Seit ein paar Wochen kann man den Entwurf des zu verabschiedenden Grundsatzprogramms der SPD auf <a href="http://www.programmwerkstatt.spd.de">programmwerkstatt.spd.de</a> bewerten und eigene Thesen veröffentlichen und in den Diskurs einbringen. So entsteht ein Meinungsbild verteilt über Themen und Aussagen, die entweder besonders kontrovers sind (d.h. sowohl Zustimmung wie Ablehnung ernten) oder mehrheitlich angenommen oder abgelehnt werden. Dieses Meinungsbild sowie die neuen Thesen werden in den endgültigen Entwurf einfließen, der im Oktober auf dem Bundesparteitag verabschiedet werden soll.<br />
<span id="more-451"></span><br />
<a class="img-left"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/spdprogrammwerkstatt2.gif" width="250" height="215" alt="" title="" /></a>In meinen Augen ist dieser Ansatz der differenzierteste, den es bisher von einer Partei in Deutschland gab, um eine Umgebung im Netz zu schaffen, um möglichst viele Themen von vielen Nutzern bearbeiten zu lassen. Wenn man nun noch auf einzelne Thesen verlinken und kommentieren könnte, wäre die Plattform noch ein bisschen besser. Jetzt kann man nur hoffen, dass dieser Ansatz von den Leuten auch tatsächlich genutzt wird und sich am Ende die Anregungen im Grundsatzprogramm wieder finden.<!--d54da5da3fb3043933298ddc037486e2--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Obamas unfreiwilliger Partisanenwahlkampf und sein heimlicher Gewinner</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2007/05/23/obamas-unfreiwilliger-partisanenwahlkampf-und-sein-heimlicher-gewinner/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2007/05/23/obamas-unfreiwilliger-partisanenwahlkampf-und-sein-heimlicher-gewinner/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 May 2007 13:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Campaigns]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist schon ein bisschen älter, aber ich finde ihn immer noch ganz gut gelungen: </p>
<p>&#8220;Amerika regt sich auf und Spiegel Online stürzt sich drauf: Der ach so nette Barack Obama, der doch für einen neuen, versöhnlichen Politikstil stehen will, wird mit einem Video in Verbindung gebracht, das Hillary Clinton mit Orwell’s Big Brother in Verbindung bringt. Gar nicht korrekt sowas. Und ganz schön viele Verbindungen. Was ist da also passiert?&#8221;</p>
<p>Weiterlesen beim <a href="http://www.face2blog.de/2007/03/22/obamas-unfreiwilliger-partisanenwahlkampf-und-sein-heimlicher-gewinner/">Face2blog</a>.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist schon ein bisschen älter, aber ich finde ihn immer noch ganz gut gelungen: </p>
<p>&#8220;Amerika regt sich auf und Spiegel Online stürzt sich drauf: Der ach so nette Barack Obama, der doch für einen neuen, versöhnlichen Politikstil stehen will, wird mit einem Video in Verbindung gebracht, das Hillary Clinton mit Orwell’s Big Brother in Verbindung bringt. Gar nicht korrekt sowas. Und ganz schön viele Verbindungen. Was ist da also passiert?&#8221;</p>
<p>Weiterlesen beim <a href="http://www.face2blog.de/2007/03/22/obamas-unfreiwilliger-partisanenwahlkampf-und-sein-heimlicher-gewinner/">Face2blog</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Immigration in Germany &#8211; a sad story</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2007/05/10/immigration-in-germany-a-sad-story/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2007/05/10/immigration-in-germany-a-sad-story/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 May 2007 23:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stylewalker.net/2007/05/10/immigration-in-germany-a-sad-story/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Many would agree to the statememt that Germany is a country of self-moaning and self-critizism. Especially from the outside this often seems exaggerated and unfounded. But the real problem is not the underestimation of our own strength but it is: dangerous self reference. This counts especially for the inability to face questions of immigration which are key to solving problems like demographic change, innovation and globalization. These questions are simply not adressed by any party, politican or lobby group.<br />
<span id="more-436"></span><br />
<strong>Skilled workers are scarce</strong></p>
<p>The German job market is growing again and skilled workers are scarce. Yet, no change in regulations, to work in Germany as a non-EU citizen (which does not even count for Eastern European countries who joined the Union in 2005) &#8220;<a href="http://www.zuwanderung.de/english/2_neues-gesetz-a-z/arbeitsmigration.html">even skilled workers will be granted work permits only in exceptional cases</a>&#8220;. Some employers call for a change but there is a strange coalition of xenophobic rightwing conservatives and conservative leftist labour unions to prevent that. </p>
<p><strong>Deadlocked in seperated powers</strong> </p>
<p>Moreover, like in education, German law gives the states (&#8220;Länder&#8221;) the responsibilty for executing immgration law. This way of separating power results in a deadlock and in political games between the differing ruling parties. &#8220;<a href="http://www.zuwanderung.de/english/2_neues-gesetz-a-z/verwaltung.html">Due to this constitutional separation of powers, it is a good idea to contact your local foreigners authority if you have specific questions</a>.&#8221; Well, from an outside view, e.g. you are sitting in an internetcafé in, let&#8217;s say, Mogadishu: who shall that be?</p>
<p>While waiting for being granted asylum don&#8217;t think you can work, even if you are skilled. People living here for years, who went to skool or even university &#8211; still, no permit. On the contrary, you would have to live here in constant fear of being deported suddenly. Even people who are perfectly integrated will have to leave &#8211; like refugees from Iraq who, since the Saddam regime is out of power, have officially lost the argument of being politically persecuted. </p>
<p><strong>Educated first, thrown out later</strong> </p>
<p>German universities are full of people from all over the world which creates a vibrant and creative atmosphere of great cultural exchange. But once they finished their studies and set to be sucked up by the growing economy, they are sent away. Educated by the country and deported in the end &#8211; it is not only a cruel act but simply the greatest waste of potential. </p>
<p><strong>Conclusion</strong></p>
<p>While Germany&#8217;s population is shrinking, the economy is growing and for a few years there has been no immigration at all to Germany, on the contrary: More people left than came. It is arrogant and/or stupid to think a country, or a culture, and especially a national econmy would be able to solve all problems independently, in this case an economy which is interlinked and twined to global exchange on level reached like few others. </p>
<p>But I am not only talking about the engineers, the scientists, the investors or the computer specialists. I am talking about nurses, carers for the elderly, servive people in shops and cafés. There are people needed in some many jobs hardly anybody wants to do.   </p>
<p>Wake up! Face the problem! Start a public discourse! And if you want, do it here. But start TALKING about it. We need a modern immigration law who let&#8217;s skilled and motivated people come here and doesn&#8217;t throw people out who are integrated parts of society.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Many would agree to the statememt that Germany is a country of self-moaning and self-critizism. Especially from the outside this often seems exaggerated and unfounded. But the real problem is not the underestimation of our own strength but it is: dangerous self reference. This counts especially for the inability to face questions of immigration which are key to solving problems like demographic change, innovation and globalization. These questions are simply not adressed by any party, politican or lobby group.<br />
<span id="more-436"></span><br />
<strong>Skilled workers are scarce</strong></p>
<p>The German job market is growing again and skilled workers are scarce. Yet, no change in regulations, to work in Germany as a non-EU citizen (which does not even count for Eastern European countries who joined the Union in 2005) &#8220;<a href="http://www.zuwanderung.de/english/2_neues-gesetz-a-z/arbeitsmigration.html">even skilled workers will be granted work permits only in exceptional cases</a>&#8220;. Some employers call for a change but there is a strange coalition of xenophobic rightwing conservatives and conservative leftist labour unions to prevent that. </p>
<p><strong>Deadlocked in seperated powers</strong> </p>
<p>Moreover, like in education, German law gives the states (&#8220;Länder&#8221;) the responsibilty for executing immgration law. This way of separating power results in a deadlock and in political games between the differing ruling parties. &#8220;<a href="http://www.zuwanderung.de/english/2_neues-gesetz-a-z/verwaltung.html">Due to this constitutional separation of powers, it is a good idea to contact your local foreigners authority if you have specific questions</a>.&#8221; Well, from an outside view, e.g. you are sitting in an internetcafé in, let&#8217;s say, Mogadishu: who shall that be?</p>
<p>While waiting for being granted asylum don&#8217;t think you can work, even if you are skilled. People living here for years, who went to skool or even university &#8211; still, no permit. On the contrary, you would have to live here in constant fear of being deported suddenly. Even people who are perfectly integrated will have to leave &#8211; like refugees from Iraq who, since the Saddam regime is out of power, have officially lost the argument of being politically persecuted. </p>
<p><strong>Educated first, thrown out later</strong> </p>
<p>German universities are full of people from all over the world which creates a vibrant and creative atmosphere of great cultural exchange. But once they finished their studies and set to be sucked up by the growing economy, they are sent away. Educated by the country and deported in the end &#8211; it is not only a cruel act but simply the greatest waste of potential. </p>
<p><strong>Conclusion</strong></p>
<p>While Germany&#8217;s population is shrinking, the economy is growing and for a few years there has been no immigration at all to Germany, on the contrary: More people left than came. It is arrogant and/or stupid to think a country, or a culture, and especially a national econmy would be able to solve all problems independently, in this case an economy which is interlinked and twined to global exchange on level reached like few others. </p>
<p>But I am not only talking about the engineers, the scientists, the investors or the computer specialists. I am talking about nurses, carers for the elderly, servive people in shops and cafés. There are people needed in some many jobs hardly anybody wants to do.   </p>
<p>Wake up! Face the problem! Start a public discourse! And if you want, do it here. But start TALKING about it. We need a modern immigration law who let&#8217;s skilled and motivated people come here and doesn&#8217;t throw people out who are integrated parts of society.</p>
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		<title>Hedonist International: Dance to a political movement</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2007/04/30/fun-and-irony-can-be-political/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2007/04/30/fun-and-irony-can-be-political/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2007 10:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin Scene]]></category>
		<category><![CDATA[Campaigns]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>The <a href="http://hedonist-international.org/?q=en">Hedonist International</a> is a very liberal yet very social idea and community of people who have some very unconcrete ideas about politics but very concrete and unusual methods of actions, e.g. entering the tv tower of Berlin and turning the slow moving tourist viewing platform (and old-fashioned restaurant) into a gigantic party space or pro-war demonstrations.<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/H_PwprtDyuE"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/H_PwprtDyuE" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
&#8220;The Hedonist International wants joyful togetherness, anarchy, epicurean ideas, multifaceted joy, sensuality, diversion, friendship, justice, tolerance, freedom, sexual freedom, sustainability, peace, free access to information, the arts, a cosmopolitan existence, and a world without borders or discrimination, and everything else that is wonderful but not a reality today.&#8221;<br />
from their <a href="http://hedonist-international.org/?q=en/manifest">manifesto</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The <a href="http://hedonist-international.org/?q=en">Hedonist International</a> is a very liberal yet very social idea and community of people who have some very unconcrete ideas about politics but very concrete and unusual methods of actions, e.g. entering the tv tower of Berlin and turning the slow moving tourist viewing platform (and old-fashioned restaurant) into a gigantic party space or pro-war demonstrations.<br />
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&#8220;The Hedonist International wants joyful togetherness, anarchy, epicurean ideas, multifaceted joy, sensuality, diversion, friendship, justice, tolerance, freedom, sexual freedom, sustainability, peace, free access to information, the arts, a cosmopolitan existence, and a world without borders or discrimination, and everything else that is wonderful but not a reality today.&#8221;<br />
from their <a href="http://hedonist-international.org/?q=en/manifest">manifesto</a></p>
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		<title>What is Favelas baile funk?</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2006/10/30/what-is-favelas-baile-funk/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Oct 2006 10:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Movies]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a class="img-right" href="http://www.stylewalker.net/wp-content/Malczewski_melancholia.jpg"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/_Malczewski_melancholia.jpg" width="250" height="146" alt="Malcewski Melancholia" title="Malcewski Melancholia"  /></a>&#8220;It is a dance organized by the drug lords, where the violence and frustration explodes.&#8221;<br />
Remember &#8220;<a href="http://imdb.com/title/tt0317248/">City of God</a>?&#8221; I recently watched this great movie again. </p>
<p>So, what&#8217;s the origin of violence and war? The answer seems simple: Angry young men. Sociologically this is summarized in the theory of the &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Youth_Bulge">Youth Bulge</a>&#8221; which describes the battle of the sons for the powerful positions in a society. Happens all over the world for centuries, again and again. Terror and war are the most recent outcomes, the scientist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gunnar_Heinsohn">Gunnar Heinsohn</a> has written a fascinating book about the connection between the spare sons, fundamentalism, terror and war: &#8220;<a href="http://www.amazon.de/S%C3%B6hne-Weltmacht-Terror-Aufstieg-Nationen/dp/3280060087/sr=8-1/qid=1162203875/ref=sr_1_1/303-7169148-6239439?ie=UTF8&#038;s=books">Söhne und Weltmacht</a>&#8221; And now enjoy a short clip from the VICE travel DVD &#8220;Surviving the slums of Rio&#8221;<span id="more-335"></span></p>
<p><a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&#038;videoid=1194800761">Surviving the Slums of Rio</a><br /><embed src="http://lads.myspace.com/videos/vplayer.swf" flashvars="m=1194800761&#038;type=video" type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="346"></embed><br /><a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.addToProfileConfirm&#038;videoid=1194800761&#038;title=Surviving the Slums of Rio">Add to My Profile</a> | <a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.home"> More Videos</a></p>
<p>More <a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&#038;videoID=1187438714">VICE DVD travel experiences</a> like boyscouts in Beirut or illegal gun markets in Pakistan.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="img-right" href="http://www.stylewalker.net/wp-content/Malczewski_melancholia.jpg"><img src="http://www.stylewalker.net/wp-content/_Malczewski_melancholia.jpg" width="250" height="146" alt="Malcewski Melancholia" title="Malcewski Melancholia"  /></a>&#8220;It is a dance organized by the drug lords, where the violence and frustration explodes.&#8221;<br />
Remember &#8220;<a href="http://imdb.com/title/tt0317248/">City of God</a>?&#8221; I recently watched this great movie again. </p>
<p>So, what&#8217;s the origin of violence and war? The answer seems simple: Angry young men. Sociologically this is summarized in the theory of the &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Youth_Bulge">Youth Bulge</a>&#8221; which describes the battle of the sons for the powerful positions in a society. Happens all over the world for centuries, again and again. Terror and war are the most recent outcomes, the scientist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gunnar_Heinsohn">Gunnar Heinsohn</a> has written a fascinating book about the connection between the spare sons, fundamentalism, terror and war: &#8220;<a href="http://www.amazon.de/S%C3%B6hne-Weltmacht-Terror-Aufstieg-Nationen/dp/3280060087/sr=8-1/qid=1162203875/ref=sr_1_1/303-7169148-6239439?ie=UTF8&#038;s=books">Söhne und Weltmacht</a>&#8221; And now enjoy a short clip from the VICE travel DVD &#8220;Surviving the slums of Rio&#8221;<span id="more-335"></span></p>
<p><a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&#038;videoid=1194800761">Surviving the Slums of Rio</a><br /><embed src="http://lads.myspace.com/videos/vplayer.swf" flashvars="m=1194800761&#038;type=video" type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="346"></embed><br /><a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.addToProfileConfirm&#038;videoid=1194800761&#038;title=Surviving the Slums of Rio">Add to My Profile</a> | <a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.home"> More Videos</a></p>
<p>More <a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&#038;videoID=1187438714">VICE DVD travel experiences</a> like boyscouts in Beirut or illegal gun markets in Pakistan.</p>
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		<title>Stephen Colbert is the bomb</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2006/10/25/steven-colbert-is-the-bomb/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2006/10/25/steven-colbert-is-the-bomb/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2006 14:19:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Movies]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>I wish, we had such a sharpminded satiric in Germany to confront politicians with their everyday madness. Here are my favourite interviews with US congressmen from the <a href="http://www.comedycentral.com/shows/the_colbert_report/index.jhtml" target="_blank">Colbert report</a> (the series is called &#8220;Better know a district&#8221;). Hilarious: A Republican who doesn&#8217;t know the ten commandments, the unopposed candidate whom Colbert asks to say things that would &#8220;really lose you the elcetion&#8221; (had he a challenger) or the Oregan congresswomen he asks if she is high. Click for the videos<br />
<span id="more-333"></span> </p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/eHedaxBawBs"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/eHedaxBawBs" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>I wish, we had such a sharpminded satiric in Germany to confront politicians with their everyday madness. Here are my favourite interviews with US congressmen from the <a href="http://www.comedycentral.com/shows/the_colbert_report/index.jhtml" target="_blank">Colbert report</a> (the series is called &#8220;Better know a district&#8221;). Hilarious: A Republican who doesn&#8217;t know the ten commandments, the unopposed candidate whom Colbert asks to say things that would &#8220;really lose you the elcetion&#8221; (had he a challenger) or the Oregan congresswomen he asks if she is high. Click for the videos<br />
<span id="more-333"></span> </p>
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		<title>Zukunftsvisionen für Berlin nach dem BVerfG-Urteil</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2006/10/20/zukunftsvisionen-fur-berlin-nach-dem-bverfg-urteil/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2006/10/20/zukunftsvisionen-fur-berlin-nach-dem-bverfg-urteil/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2006 12:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin Scene]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><em>Dringg!</em><br />
“Polizeipräsidium, hallo! &#8230; Ach, das Kanzleramt, wie nett.. Wer kommt? .. Ratspräsident..? Ja, tut uns sehr leid, sie wissen ja, wir müssen sparen.. Könnte der seine Polizisten vielleicht selber mitbringen?”</p>
<p><em>Dringg!</em><br />
“FU Servicehotline, hallo! .. Ja, natürlich können Sie nach den Studiengebühren fragen, wo sind Sie denn geboren? Ja, ich brauche dann auch die Geburtsurkunde.. einen Augenblick, Hessen sagten Sie? .. Das sind dann 3567€ pro Semester.. Was, viel Geld?! Ja, seien Sie doch froh, dass sie aus Frankfurt kommen, für Bayern wäre es noch teurer!!.. Aber das sind ja keine Gebühren, wenn sie hier nach dem Studium eine Firma machen und mindestens zwei Leute zehn Jahre beschäftigen, bekommen Sie doch alles wieder zurück!”</p>
<p><em>Dringg!</em><br />
“Guten Tag, sie sprechen mit dem automatischen Anrufbeantworter der Berlin Marketing GmbH. Wenn Sie einen maroden Plattenbau zu Lofts umbauen wollen, drücken Sie bitte die 5. Wenn Sie Informationen zum Art Forum, der Popkomm oder IFA wollen, die sind jetzt in Danzig, Ljubiljana und Prag. Planen Sie einen Ausflug nach Berlin? Dann schauen Sie doch in einem unserer zwei Museen vorbei! Wir bedauern, dass kein Personal für ein persönliches Gespräch vorhanden ist. Wenn Sie dennoch in Berlin investieren wollen, dann suchen Sie doch einfach im Internet.” </p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dringg!</em><br />
“Polizeipräsidium, hallo! &#8230; Ach, das Kanzleramt, wie nett.. Wer kommt? .. Ratspräsident..? Ja, tut uns sehr leid, sie wissen ja, wir müssen sparen.. Könnte der seine Polizisten vielleicht selber mitbringen?”</p>
<p><em>Dringg!</em><br />
“FU Servicehotline, hallo! .. Ja, natürlich können Sie nach den Studiengebühren fragen, wo sind Sie denn geboren? Ja, ich brauche dann auch die Geburtsurkunde.. einen Augenblick, Hessen sagten Sie? .. Das sind dann 3567€ pro Semester.. Was, viel Geld?! Ja, seien Sie doch froh, dass sie aus Frankfurt kommen, für Bayern wäre es noch teurer!!.. Aber das sind ja keine Gebühren, wenn sie hier nach dem Studium eine Firma machen und mindestens zwei Leute zehn Jahre beschäftigen, bekommen Sie doch alles wieder zurück!”</p>
<p><em>Dringg!</em><br />
“Guten Tag, sie sprechen mit dem automatischen Anrufbeantworter der Berlin Marketing GmbH. Wenn Sie einen maroden Plattenbau zu Lofts umbauen wollen, drücken Sie bitte die 5. Wenn Sie Informationen zum Art Forum, der Popkomm oder IFA wollen, die sind jetzt in Danzig, Ljubiljana und Prag. Planen Sie einen Ausflug nach Berlin? Dann schauen Sie doch in einem unserer zwei Museen vorbei! Wir bedauern, dass kein Personal für ein persönliches Gespräch vorhanden ist. Wenn Sie dennoch in Berlin investieren wollen, dann suchen Sie doch einfach im Internet.” </p>
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		</item>
		<item>
		<title>30% of Italian members of parliament take drugs?</title>
		<link>http://www.stylewalker.net/2006/10/12/30-of-italian-members-of-parliament-take-drugs/</link>
		<comments>http://www.stylewalker.net/2006/10/12/30-of-italian-members-of-parliament-take-drugs/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2006 10:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Movies]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8220;In a classic sting operation some 50 politicians were fooled into thinking they were being interviewed about aspects of next year’s draft budget, currently before parliament. Instead, a make-up artist with a satirical TV show swabbed their eyebrows to get a sample of their perspiration, which was then tested for traces of cannabis and cocaine. Twelve allegedly tested positive for cannabis and four for cocaine, all apparently taken in the 36 hours before being approached.&#8221;<br />
Taken from <a href="http://www.guardian.co.uk/italy/story/0,,1892236,00.html">The Guardian</a><br />
Despite the methodological errors these are impressive yet not very surprsing findings. Hey, here in Germany we got aware of that phenomenon <a href="http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_special/0,,SPM5114,00.html?mode=item&#038;IID=16806&#038;LID=25">six years ago already</a>!<br />
Watch a clip of a drunk George W. Bush after the click.<span id="more-323"></span><br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/au1ZOA9iH3I"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/au1ZOA9iH3I" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;In a classic sting operation some 50 politicians were fooled into thinking they were being interviewed about aspects of next year’s draft budget, currently before parliament. Instead, a make-up artist with a satirical TV show swabbed their eyebrows to get a sample of their perspiration, which was then tested for traces of cannabis and cocaine. Twelve allegedly tested positive for cannabis and four for cocaine, all apparently taken in the 36 hours before being approached.&#8221;<br />
Taken from <a href="http://www.guardian.co.uk/italy/story/0,,1892236,00.html">The Guardian</a><br />
Despite the methodological errors these are impressive yet not very surprsing findings. Hey, here in Germany we got aware of that phenomenon <a href="http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_special/0,,SPM5114,00.html?mode=item&#038;IID=16806&#038;LID=25">six years ago already</a>!<br />
Watch a clip of a drunk George W. Bush after the click.<span id="more-323"></span><br />
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