In Bolivia

In Bolivia, you can buy dynamite in the streets of Potosi. In Bolivia you can buy gallons of 95% alcohol and people drink it. In Bolivia, no house is built without burying a dead llama fetus in the foundation. In Bolivia, you pay a Boliviano to be allowed to shit in a hole. San Pedro Prison in La Paz is one of the most bizzare prisons of the world, for a fee to inmates, tourists would go to visit the prison, people grow marihuana inside and openly manufacture cocaine from coca leaves and one gang lord built a roof house on top of it once for him and his entourage. “Marching powder” is a great book about this prison.

If it rains heavily in La Paz, whole neighborhoods slide down.

In Potosi, several million people died in one single mine. Millions of black slaves were imported to Bolivia. They worked in the mines. Today, you hardly see any black person in the street.

Today, the mines do not look much different. Stuff is carried out in sacks in the back. If people are lucky, they have a trolley. The stone is cut by hand with a hammer. Many young men work here, 14, 15 years. They chew Coca all day so they don’t feel hunger, nor tiredness. They work hard and they are very proud but all want to quit some time. No miner lives long.

In Bolivian tv, evervbody looks European. On Bolivian streets, everbody looks indigenous. People shout the destinations of the buses, just like in other countries in South America. In Bolivia though, it sounds like they are crying. In Bolivia, there are fake police men. It’s a crazy country.

Die Höhenkrankheit

Du machst einen Schritt. Du machst noch einen Schritt. Du setzt dich hin. Die Kopfschmerzen rasen. Deine Zunge schmeckt nach Eisen. Du atmest ein, du atmest aus.

Du sitzt in der Sonne auf einer Bank. Die Wärme tut gut. Du streckst dich aus. Du legst dich hin, machst die Augen zu. Du willst einschlafen. Du darfst nicht einschlafen. Du bist so müde. Du atmest ein, du atmest aus.

Du liegst mit geschlossenen Augen in der Sonne, die Sonne tut gut. Sie wird dich verbrennen. Du stehst auf, alles dreht sich. Das Blut pocht in deinen Schläfen. Es gibt etwas in deinem Kopf. Du atmest ein, du atmest aus.

Deine Glieder tun weh. Deine Knie tun weh. Dein Rücken tun weh. Deine Fingernägel tun weh. Du gehst weiter. Du hast keinen Durst. Du kaufst eine Flasche Wasser. Du trinkst sie aus, in einem Zug. Deine Lippen sind zerrissen. Du atmest ein, du atmest aus.

Du setzt dich auf die Kante eines Brunnens. Du setzt dich hinunter, vor der Brunnen. Dein Nacken tut weh, deine Haare tun weh. Du gehst in ein Bistro, kaufst einen Kaffee und legst deinen Kopf auf den Tisch. Du unterhälst dich ein bisschen, mit trockener Zunge. Du atmest ein, du atmest aus.

Du musst gehen. Dein Körper hat noch etwas Adrenalin übrig. Es ist schön. Du bist euphorisch, alles geht einfach, auf einmal. Du musst lachen, du musst gehen, du beobachtest dich, wie von aussen. Dein Rucksack ist ganz leicht, du nimmst noch einen, von jemandem, dem es nicht gut geht. Ihr steigt in den Bus. Du setzt dich hin. Du atmest aus. Und schläfst sofort ein.