Corporate Communications in Katalonien

Denen, die denken, Werbung in Spanien sei nur für Großraumdiskotheken auf Weltniveau, sei gesagt, dass die TV Spots im spanischen Fernsehen ähnlich den spanischen Filmen mit einer tollen Ästhetik und auch oft mit Spitzen-Ideen arbeiten. Von Waschmittel (“detergente”) mal abgesehen, aber die Keativität der Werber fällt in dieser Kategorie wohl in der ganzen Welt den konservativen Konzernchefs zum Opfer..
Immer für Ideen offen dagegen ist Nike, die am Plaza Catalunya einen Bluetoothspot haben aufbauen lassen. Schaltet man bei seinem Handy Bluetooth ein, wird “Nike” erkannt, dann wird eine Übertragung angeboten, vielleicht ein Spiel oder ein Video, aber bei mir hat es leider nicht funktioniert.
Besonders krass finde ich auch die Kundenkommunikation von Vodafone. Als ich vor zwei Jahren hier war, bekam ich ab und zu eine SMS (es war nie so viel, dass es mich nervte, vielleicht alle zwei Wochen) mit Angeboten und Boni und so, jetzt ruft mich manchmal ein automatisches System an. So auch neulich, nachdem ich die Kundenhotline angerufen hatte, um den Preis einer SMS zu erfragen. Einen Tag bekomme ich doch tatsächlich einen Evaluationsanruf vom Vodafone-System, das mir vier Fragen stellt, um ihr sprachgesteuertes automatisches Kundendienstsystem zu verbessern. Ich war schwer beeindruckt.
Zum Schluss noch was Nettes auf Catalan von Easyjet: “Wie wäre es, wenn ihr ihnen mal zeigt wie man eine Kartoffel-Tortilla macht?!” (Um mal den Unterschied zum Castellano zu zeigen, dort hieße es: “Qué tal si les enseñaís como se hace una tortilla de Kartoffel?!”).

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